Ich habe die erste Staffel mit seinen 8 Episoden von der Krimi Serie „Die Toten von Marnow“ angeschaut und muss ehrlich zugeben eine sogenannte schwere Kost für mich leider. Dies möchte ich gerne anhand von gewissen Szenen und Handlungsideen begründen.

Zuerst einmal gebe ich zu, das die gesamte Handlung dieser Krimi Serie eigentlich im Groben und Ganzen eine gute Idee ist, aber leider hat die Umsetzung durch den Regisseur und durch gewisse Drehbuchautoren ein paar Minuspunkte meinerseits erhalten. Es gibt ein paar Szenen in dieser Krimi Serie, wo gewisse Zusammenhänge einfach nicht Sinn ergeben – wo ich denke „hää was ist jetzt da passiert, wieso wird mir das nicht erklärt, warum wird mir das Ergebnis nicht gezeigt und warum fehlt die Hälfte, das gibt doch gar keinen Sinn !“

Aber eine gute Krimi Serie lebt von Zusammenhängen die Sinn ergeben und die miteinander was zu tun haben. Man kann nicht einfach eine Szene zeigen, aber diese Szene oder die Situation dann irgend wann nicht begründen. Da fühlt sich der Zuschauer über den Tisch gezogen, wenn man entscheidende Begründungen weg lässt und das ausgerechnet bei einer Krimi Serie.

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Eine gute Krimi Serie lebt von Begründungen und Ergebnissen, aber wenn man überspitzt formuliert die Hälfte weg lässt, dann wird das leider nichts. Zunächst einmal um was geht es bei dieser Krimi Serie „Die Toten von Marnow“.

Die Kommissare Lona Mendt gespielt von Petra Schmidt-Schaller und Frank Elling gespielt von Sascha Gersak ermitteln im Fall eines Serienmörders, der seine Opfer vermeintlich unzusammenhängend auswählt. Doch dies ist nur der oberflächliche Eindruck. In Wirklichkeit haben mächtige Gegenspieler ein Interesse daran, die wahren Zusammenhänge im Dunkeln zu belassen.

Je weiter Elling und Mendt in ihren Ermittlungen vorankommen, umso größere Hindernisse müssen sie überwinden. Dabei lassen sie sich selbst zu moralisch höchst fragwürdigen Handlungen hinreißen. Der völlig überschuldete Elling nimmt Bestechungsgeld an – und Mendt hat eine Affäre mit ihrem Untergebenen, dem jungen Kollegen Sören Jasper gespielt Anton Rubtsov. Die Kommissare entdecken hinter den grausamen Morden die Umrisse eines Skandals, in den Alt-Stasi, Geheimdienste und die westdeutsche Pharmaindustrie verwickelt zu sein scheinen.

Wie schon gesagt, die Idee der Handlung ist gut und interessant gestaltet, aber die Umsetzung hat leider bei mir Minuspunkte bekommen. Ich hätte mehr Aufklärung und mehr Zusammenhänge erwartet. Ich hätte mehr Detailreichtum und Spannung in diese Krimi Serie eingebaut. Ich hätte in manch einer Szene den Zuschauer nicht mitten auf der Straße stehen lassen, sondern mit einer entsprechenden Begründung die Hintergründe aufgeklärt – aber das Ganze hätte sich so gestaltet, das ein gewisses Nervenkitzeln vorhanden wäre. Der Zuschauer will aufgeklärt werden, der will Lösungsansätze und entsprechende Begründungen präsentiert bekommen, der will Spannung spüren und gleichzeitig eine Portion Angst mitbekommen. Das Ganze muss aber gut dosiert sein und man darf es nicht übertreiben. Es muss einfach passen.

Aber dieses Nervenkitzeln und Spannungsspitzen, die fehlen leider oder werden unpassend in manch einer Szene platziert, wo ich denke „das macht doch so gar keinen Sinn“. Kommen wir zu den schauspielerischen Leistungen. Tja also gute Ansätze sind da und man kann auch eine gewisse Mühe erkennen, aber das langt einfach nicht um zu sagen „boah das war mal eine geile Szene, das hat sie aber gut gemacht und diese Performance war spitze“.

Ich bin mal so ehrlich und so frei und sage einfach mal frei heraus, man kann „Die Toten von Marnow“ in diesem Zustand sicherlich einmal anschauen, aber wenn die 2. Staffel genau die gleichen Fehler aufweist wie die 1. Staffel, na dann Gute Nacht. Nichts für Ungut meine lieben Mitleserinnen und Mitleser aber ich sage einfach mal knallhart heraus, Deutschland, setzen, 6. Ich hätte mehr erwartet, so wird das nichts leider.

Für die 2. Staffel müssen sowohl die Schauspieler als auch der Regisseur bzw. die Drehbuchautoren sich mehr anstrengen, sonst wird das wirklich nichts mit der 2. Staffel. Mühe allein langt nicht, da muss noch mehr passieren nach meiner Meinung. Das Engagement von allen Beteiligten muss deutlich gesteigert werden. In manch einer Episode war leider die schauspielerische Leistung wirklich unter aller Kanone. Übrigens ein tolles und zu empfehlendes Buch „Die Toten von Marnow“ von Holger Karsten Schmidt, aber leider eine schlechte Umsetzung, was die Serie betrifft.

Ich hoffe ich konnte Sie einigermaßen mit diesem Artikel überzeugen, was die Krimi Serie „Die Toten von Marnow“ betrifft.

Bitte berücksichtigen Sie das dies meine persönliche subjektive Empfindung ist. Ich mag die Serie nicht, aber vielleicht mögen Sie es ja. Muss jeder für sich selbst beurteilen und eine eigene Meinung bilden.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Morgen wieder in alter Frische, hoffe dann mit einem Artikel, der etwas positiver gestaltet ist.

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