Stellen Sie sich bitte folgendes vor, sie sind ein Kommissar und werden zu einem Seminar eingeladen. Dieser Seminar hat die Aufgabe, das die bretonischen Departements besser und effizienter zusammen arbeiten sollen und entsprechende Arbeitsmaterialien werden vorbereitet.

Ein paar Stunden bleiben noch für die harte und konzentrierte Polizeiarbeit von Kommissar Dupin. Sie gehen in die Altstadt, genießen die verschiedenen exotischen Düfte des Marktes, die Sonne scheint, der Himmel ist blau, die Kundschaft lacht, ist fröhlich, alle reden miteinander, Harmonie herrscht wohin man schaut. Alle sind glücklich und lachen miteinander und genießen die Einkaufssituation.

Sie stehen vor einem Stand und wollen einkaufen und plötzlich stirbt eine Frau vor ihren Augen. Diese Frau ist eiskalt vor ihren Augen regelrecht platt gemacht worden, einfach so, einfach aus dem nichts. Es stellt sich heraus, das die eine Schwester die andere Schwester eiskalt umgebracht hat. Und jetzt haben sie den Salat, sie haben nicht nur das Seminar an ihre Backe kleben, nein sie müssen jetzt noch ein Mord aufklären.

Ein Mord ! Habe ich wirklich ein Mord gesagt ! Ne, ne du, da werden noch einige Morde passieren. Die eine Schwester ist nämlich eine Serienkillerin und die geht bestialisch vor ohne mit der Wimper zu zucken. Eine richtig psychisch kranke Frau, was soll man dazu noch sagen. Sie bringt jeden brutal um, der ihr in den Weg kommt. Es wird ermordet, stündlich, es hört einfach nicht mehr auf, die Frau hat wirklich nicht mehr alle Latten am Zaun, die dreht voll am Rad.

Das war es dann wohl mit der bretonischen wunderschönen Idylle im Sommer. Das ist keine schöne Idylle mehr, das ist die Hölle auf Erden. Bretonische Idylle ist auf Grund der vielen Morde in die Farbe Blutrot umgetauft worden. Das ist echt nicht mehr schön, was die psychisch kranke Soziopathin da veranstaltet in diesem tollen Buch.

Mir fehlen echt die Worte dafür, wie die Serienkillerin vor geht und wie sie ihre Opfer bestialisch ermordet. Nicht nur die Morde und der Tathergang wurde in diesem sehr guten Buch detailliert beschrieben, sondern auch andere Faktoren spielen noch eine weit größere Rolle.

Da wären zum Beispiel haarsträubende Familiengeheimnisse, tragische Verwerfungen und andere unglaubliche Geschichten, wo man wirklich denkt „also wenn das alles bei bei Ihnen oder bei mir passiert wäre, Sie oder ich wären schon längst in der Klappse gelandet mit all diesen verrückten Dingen und Sachen.“ Kein Wunder das die Serienkillerin einen gewaltigen Knacks im Kopf hat.

Sie merken eine sehr aufwendige und toll inszenierte Geschichte. Jean-Luc Picard, ach sorry, ich meinte natürlich Bannalec hat einen wunderschönen Krimiroman geschrieben. Übrigens für die die es noch nicht wussten, Kommissar Dupin ist eine Krimi Reihe und das Buch „Bretonische Spezialitäten“ ist die 9. Reihe. Auf Grund dessen, das in diesem Buch bestialische und grausame Morde passieren, da kann es schon mal vorkommen, das man die Namen leicht verwechselt 🙂

Hier ein paar Rezensionen von verschiedenen usern, damit Sie einen kleinen Überblick bekommen.

User Gerhard sagt, ich zitiere: „Jean-Luc Bannalec, respektive Herrn Bong wird von vielen vorgeworfen, dass er Werbegeschichten für die Bretagne bzw. für die dort ansässige Kulinarik, Hotellerie und Restaurants schreibt. Mit ein wenig Kriminal-Tango. Ich erlaube mir, dies nicht so zu sehen. Seine Kriminalfäden sind halt – Gottseidank – mit der prächtigen Landschaft untrennbar verwoben. Man lebt, fährt und fiebert mit Dupin durch großartige Natur, trifft gute und böse Menschen und speist im Geiste mit. Wie „Gott in Frankreich“. Der Nachteil: die Bücher sind page turner, und Herr Bong kommt mit dem Schreiben nicht so schnell nach, wie ich das bräuchte. Dieser letzte Band ist mit dem ersten jener von zweien, die von mir einzeln bestellt wurden, alle anderen hab ich „im Pack“ geordert. Dies stillte meinen Lesehunger für einige Zeit, machte aber die Pause zu den „Bretonischen Spezialitäten“ sehr lange. Ich hoffe, der Mann sitzt bereits wieder schwer – so wie ich gerade – am Mac. „Bretonische Spezialitäten“ führt den geneigten Leser diesmal nach und in die Umgebung von Saint-Malo. Und wieder kann Dupin eine breite Bresche in die üppig bestückten und schwer beladenen Teller mit erlesensten Speisen schlagen, quer durch die Landschaft. „Spülmittel“ ist diesmal vorwiegend der Muscadet. Klar, auch dieser Fall ist spannend aufgebaut und saftig geschildert, und ebenso klar gewinnt am Ende die Polizei, hier einmal als 2-Mann-1-Frau Team. Das viel und oft zitierte „Kopfkino“ möchte ich in für die Dupin-Reihe in „Kopfgenuss“ ummodeln. Ein empfehlenswerter Genuss, der leider viel zu schnell vorbei ist. Vielleicht ist das aber auch die einzig umsetzbare Art, dass es einer wird.“

User Attila sagt, ich zitiere: „Kommissar Dupin ermittelt für einmal nicht in seinem angestammten Revier rund um Concarneau, sondern ist einer Mordsache in Saint Malo auf der Spur. Dass die ganz echten Bretonen es nicht so mit den Einwohnern von Saint Malo können, erfährt Dupin mehr als einmal. Aber auch in dieser Gegend gibt es natürlich vorzügliche Restaurants und Spezialitäten sowie herrliche Landschaften. Das wird wohl dazu führen, dass die Touristenströme Richtung Concarneau bald auch einen „Umweg“ über Saint Malo machen werden. Der Mordfall übrigens ist ebenso spannend, wie die geschilderten Sehens- und Essenswürdigkeiten.“

User Amazon Kunde sagt, ich zitiere: „Dieses Buch war das erste, das ich von diesem Autor las und werde unbedingt weitere lesen. – Hier finde ich alles vereint: spannenden Kriminalfall, charakteristische Figuren, bildhafte und urlaubsinspirierende Beschreibung der Gegend bis z. T. hin zu kulinarisch Speziellem. Es machte mir einfach Freude, dieses spannende Buch mit der vom Autor flüssig zu lesenden, gut gewählten, vielfältigen, bildhaften und inspirierenden Wortwahl zu lesen.“

Produktbeschreibung – ( ! Achtung spoiler ! )

Mord à la carte! Diese ersten schönen Sommertage im Juni wären perfekt für einen heiteren Ausflug nach Saint-Malo. Aber zu seinem Leidwesen muss Kommissar Dupin dort ein Polizeiseminar besuchen, es geht um die engere Zusammenarbeit zwischen den bretonischen Départements. Als Dupin in einer Pause durch die Markthallen der Altstadt schlendert, ereignet sich unmittelbar vor seinen Augen ein Mord. Die Täterin flieht. Sie ist die Schwester des Opfers, beide Frauen sind berühmte Küchenchefinnen der Region. Schnell stellt sich heraus: Das war bloß der Anfang einer heimtückischen Mordserie. Gemeinsam mit den Kommissaren der anderen Départements ermittelt Dupin in einem Wettlauf gegen die Zeit. In der Austernstadt Cancale, im hochherrschaftlichen Seebad Dinard und in der einzigartigen Restaurantszene Saint-Malos stoßen sie dabei auf haarsträubende Familiengeheimnisse, tragische Verwerfungen und unglaubliche Geschichten. Quelle: https://amzn.to/2P9s5s8

Ich hoffe Ihnen hat die Vorstellung dieses tollen Buches gefallen. Sie werden mit dem Kauf auf gar keinen Fall ein Fehler machen und beim lesen werden Ihre Finger kribbeln vor Spannung. Tolles Buch, tolle Arbeit, flüssige und angenehme Schreibweise, sehr gut und spannend inszeniert. Ein Dank an Herrn Jean-Luc Bannalec.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würde ich mich freuen. Bis morgen in alter Frische.

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