Tja also die Norweger haben in den letzten Monaten und Jahren ein paar Diamanten hervor gezaubert. Einer dieser nordic noir Diamanten ist nach meiner Meinung „Elven – Fluss aus der Kälte“ und sie wird leider in der Fachpresse massiv unterschätzt. Okay sind wir doch mal ehrlich, es kommt zwar nicht ganz ran an die Meisterwerke aus Schweden und Dänemark wie „Die Brücke – Transit in den Tod“ oder „Kommissarin Lund – Das Verbrechen“, aber dennoch ist „Elven – Fluss aus der Kälte“ zu empfehlen.

Wieso ist diese Serie zu empfehlen ? – weil sie spannend und interessant aufgebaut ist, weil die Handlung Lust auf mehr macht und weil man einen neuen Ansatz ausprobiert hat, die nach meiner Meinung gut gelungen ist. Sie ist zwar etwas ungewöhnlich im ersten Augenblick, aber dennoch ist die Handlung sehr interessant gestaltet und bedient zugleich ein paar nette nordic noir Elemente, die richtig heftig sind. Ich meine so eine abgehackte Hand ist kein Zuckerschlecken denke ich.

Sobald ich ja nordic noir irgend wo lese, werde ich ja schon von vorne herein ein kleines bisschen kribbelig in der Bauchregion, aber dennoch gehe ich am Anfang mit einer gewissen Skepsis ran an die Buletten. Und wenn die erste Episode ein gewisses Interesse bei mir geweckt hat, dann bin ich meistens bis zum Schluss Feuer und Flamme und dann wird aber auch die Serie oder das Buch mit Herzblut komplett reingezogen. Ihr könnt euch aufm Kopf stellen und mit euren Sandalen wackeln, keiner kann mich dann festhalten.

Trailer

Quelle: https://bit.ly/3dGDOqI

Inhalt ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Die zehnjährige Silja gespielt von Wiola Wilmi wächst bei ihrer bigotten Großmutter auf, ganz im Norden Norwegens, unweit der Grenze zu Russland. Siljas Mutter Grace gespielt von Magga Wigelius will mit ihrer Tochter wegziehen und sich endlich unabhängig machen, läuft dabei aber Gefahr, in illegale Geschäfte verwickelt zu werden.

Als Silja in einem Fluss eine abgetrennte Hand findet und kurz darauf aus dem Haus der Oma spurlos verschwindet, beginnt eine fieberhafte Suche nach dem Mädchen. Während die Polizei daran gehindert wird, in einem militärischen Sperrgebiet nach Silja zu suchen, macht das Mädchen in einem verlassenen Haus im Wald eine gefährliche Entdeckung.

Meinung

Zwei Länder spielen in dieser nordic noir Krimi Serie eine große Rolle. Das wäre einmal wie schon bereits erwähnt Norwegen und das Grenzgebiet zu Russland. Auch bei diesem Punkt muss ich ehrlich sein und Ihnen mitteilen, das gewisse typische Klischees bedient werden aus der damaligen Warschauer Pakt Zeit, aber das macht die Serie nicht schlechter, im Gegenteil es wird sogar mit Fingerspitzengefühl ins positive umgewandelt, was ich übrigens sehr gut finde.

Da muss ich dem Regisseur und den Drehbuchautoren ein Lob zukommen lassen, das sie über ihre eigene Schatten gesprungen sind und was neues ausprobiert haben. Es ist nach meiner Meinung sehr gut gelungen und kommt der Serie „Elven – Fluss aus der Kälte“ zu Gute.

Das norwegische Militär in Richtung Grenzgebiet zu Russland spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Am Anfang wird der Zuschauer zwar mit ein paar wenigen Ungereimtheiten konfrontiert, aber in Richtung Ende der nordic noir Krimi Serie wird alles Gott sei Dank sinnvoll aufgeklärt.

Ja hier und da hat die Serie ein paar wenige Schlenzer gemacht, gebe ich auch offen und ehrlich zu, aber im Groben und Ganzen ist die richtige Richtung definitiv eingeschlagen. In Prozenten ausgedrückt wären es 85 % bis 90 % gut und 5 % bis 10 % wäre sicherlich hier und da ein gewisser Feinschliff nötig gewesen. Das heißt aber noch lange nicht, das die Serie schlecht ist, im Gegenteil, das Positive überwiegt eindeutig.

Die Hauptprotagonisten spielen ihre Rolle überzeugend und die Dialoge sind interessant gestaltet, so das es in die Serie gut rein passt und auch Sinn ergibt. Die nordnorwegische Landschaft was das Hauptspielszenario der Serie ist, ist einfach nur atemberaubend schön.

Ich liebe ja Schneelandschaften und Kälte grundsätzlich und da kommen solche faszinierende Landschaftsbilder aus den skandinavischen Ländern bei mir sehr zu Gute. Sobald ich Schnee sehe oder nachts im Himmel in Norden Europas Aurora Borealis zu sehen bekomme, man alter Schwede da geht bei mir echt das Herz auf.

Lange Rede, kurzer Sinn, wer die nordic noir Krimi Serie „Elven – Fluss aus der Kälte“ noch nicht kennt, unbedingt anschauen, es lohnt sich. Geben Sie sich mal einen kleinen Ruck, springen Sie über Ihren eigenen Schatten und geben Sie der Serie eine Chance, denn man kann mehr als deutlich erkennen, das die Produzenten, der Regisseur und die Drehbuchautoren echt sehr viel Mühe in dieses Projekt reingesteckt haben.

Produktbeschreibung detailliert – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Ich nehme den Inhalt von oben und ergänze es noch etwas mehr !

… Die Verwandtschaft mit einer der Leichen ist für Thomas der Anlass, die ihm bisher bekannten, offiziellen Todesumstände seiner Eltern in Frage zu stellen. Sie starben einst beim Absturz eines norwegischen Zivilflugzeuges während des Kalten Krieges, einem Absturz über russischem Territorium, dessen Ursache bislang mit menschlichem Versagen erklärt wurde. Thomas observiert mit Mia Jensen und ist sich sicher, dass er Informationen über den Tod von Karl und seiner Eltern verschweigt. Daraufhin nehmen Thomas und Mia Jensen in dessen Haus als Geisel, stellen ihn dabei zur Rede und erfahren von ihm, dass die Absturzursache wohl eine andere als die bisher bekannte ist und auf einen Überläufer zurückgeht. Unterdessen beginnt auch Elise Bredal, Erkundigungen über den Flugzeugabsturz einzuholen. Sie ist Enkelin des Piloten des abgestürzten Flugzeuges und möchte Unstimmigkeiten klären, auf die sie von ihrer Großmutter, der Witwe des Piloten, kurz vor ihrem neulichen Tod aufmerksam gemacht wurde.

Nach der Geiselnahme begeben sich Thomas und Mia per Auto in Richtung Russland. Dabei erwehren sie sich auch der von Sundby geschickten, schwer bewaffneten Verfolger. An einem russischen Militärstützpunkt erhofft sich Thomas Informationen über die für den Flugzeugabsturz verantwortliche Person zu finden. Bewaffnete Russen ergreifen ihn und Mia und bringen sie zu einem Mann, der sich als Thomas’ Vater herausstellt, der doch noch nicht tot ist und kurz mit Thomas spricht, ehe er verbittert Suizid begeht. Unterdessen ist Dahl von Elisa zur Rede gestellt worden, um Informationen über die Umstände des Todes ihres Großvaters zu erhalten. Dabei erhält er durch ein altes Foto einen Hinweis darüber, dass das örtliche Restaurant seit Jahrzehnten offenbar als Treffpunkt russischer Agenten dient. Den Barkeeper des Restaurants, Björn, verhaftet Dahl daraufhin. Im Verhör gibt Björn ihm Informationen über Siljas Mutter Grace, die er bislang in seinem Restaurant beschäftigt hat.

Sie ist als russische Agentin tätig und will zurück nach Russland, wofür Björn sie kürzlich in einem Versteck für die baldige Abholung untergebracht hat. Als Dahl in dem Versteck, einem Haus, eintrifft, kann Grace unentdeckt fliehen. Zudem entdeckt Dahl, dass das Haus einem alten Mann gehört, der in dem Dorf lebt und ideologisch offensichtlich dem Kommunismus verhaftet ist. Im Wohnhaus des alten Mannes bemerkt Dahl ein Foto von Thomas’ Vater, aufgenommen etliche Jahre nach dessen mutmaßlichem Tod.

Thomas begibt sich mit Mia zurück nach Norwegen und verlangt in Sundbys Militärbasis Antworten von Dahl auf seine Fragen. Dahl erklärt ihm, dass Thomas’ Vater einst beim norwegischen Geheimdienst tätig war und dort als Psychopath galt. Um die Russen zu überzeugen, ihn als KGB-Agenten zu gewinnen, täuschte er seinen Tod bei dem Flugzeugabsturz vor. Dahl und der norwegische Geheimdienst wussten von einem Überläufer, aber kannten seine Identität nicht, erst durch Thomas’ Bemühungen erlangten sie sie. Die Leichenteile, von denen Silja eines am Fluss gefunden hatte, stammen aus dem abgestürzten Flugzeug und waren seitdem an der Absturzstelle im umgebenden Eis konserviert, ehe es kürzlich übermäßig zu tauen begann.

Unterdessen hat sich Grace in letzter Minute dagegen entschieden, wieder nach Russland zurückzukehren. Sie kehrt zurück ins Dorf und gesteht in der Dorfkirche, auch aus religiöser Überzeugung, vor der Gemeinde ein, gesündigt zu haben, auch, indem sie ihr Land Norwegen verraten hat. Kurz darauf wird sie auf dem Rückweg aus der Kirche erschossen.

Mia wird schließlich offiziell vom Dienst suspendiert, insgeheim jedoch dankt Dahl ihr für die Erledigung ihres Auftrages für den norwegischen Geheimdienst, bei der Suche nach dem Überläufer zu helfen. Quelle: https://bit.ly/3sYQJuk

Was habe ich gesagt, es werden die typischen Klischees bedient, aber dennoch ist die Handlung sehr spannend aufgebaut und im Ganzen ist die Serie echt gut gemacht nach meiner Meinung. Falls Sie Amazon Prime zur Verfügung haben, hier können Sie die Serie anschauen. Quelle: https://amzn.to/2Ow8CSr

Ich hoffe ich konnte Sie ein kleines bisschen überzeugen, was die nordic noir Krimi Serie „Elven – Fluss aus der Kälte“ betrifft.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würde ich mich sehr freuen, bis morgen in alter Frische.

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