Es gibt eine Doku Krimi Serie auf Netflix mit dem Namen „Dope“. In dieser Doku Krimi Serie werden verschiedene Perspektiven gezeigt. Einmal die Sicht der Dealer, einmal die Sicht des Konsumenten und einmal die Sicht der Polizisten.

Ein Teufelskreislauf das nie in den Vereinigten Staaten von Amerika aufhören wird, denn der Rubel rollt ohne Gnade und es ist wahnsinnig verlockend. Es steckt viel zu viel Geld im Spiel drin, das man auf diesen Luxus nicht verzichten möchte. Es ist eine Art Kapitalismus in Reinkarnationsform, krank formuliert, ist aber nun mal leider so.

Aber dieser Luxus hat ihren Preis, einen extrem hohen Preis. Entweder wirst du von einem anderen Gang-Mitglied brutal erschossen oder du wirst verhaftet und bekommst je nach Verbrechen lebenslänglich oder gar die Todesstrafe je nach Bundesstaat oder du rutscht in die Drogenabhängigkeit rein und versaust dein Körper und Geist komplett, so das am Ende der Goldene Schuss übrig bleibt.

In dieser Doku Krimi Serie „Dope“ ist alles echt. Die Polizisten, die Dealer und die Konsumenten, alles ist echt. Lediglich werden die Protagonisten mit Skimasken oder Halstüchern über Mund und Nase unkenntlich gemacht oder bei Schlüsselfiguren werden Namen abgeändert, ansonsten ist alles echt und real. Sogar die Leichen auf der Straße sind echt.

Betrachten wir doch mal die 3 Gruppen etwas genauer an.

Die Dealer

Die meisten Dealer in den Vereinigten Staaten haben ein kurzes Leben, denn jeden Tag besteht die Gefahr, das man von einem Polizisten oder gar von einem rivalisierenden Gang-Mitglied auf offener Straße eiskalt abgeknallt wird. Stellen Sie sich bitte folgendes vor, die USA hat knapp 320 Millionen Einwohner, aber knapp das doppelte an Waffen im Umlauf.

Lassen Sie sich das mal auf der Zunge zergehen, das wären dann fast 640 Millionen Handwaffen, die im Umlauf sind. Eine kranke Zahl, aber kein Wunder für mich, denn die Cowboy Mentalität in diesem Staat mit der benötigten Lobby Arbeit der NRA und entsprechenden Waffengesetzen haben über Jahre hinweg ihre Arbeit getan.

Solange in den Köpfen der Bürger und passende Gesetze nichts ändert, werden weiterhin jeden Tag Leute auf offener Straße brutal abgeschlachtet. Ich sag ja, ein Teufelskreislauf und die Hintermänner verdienen sich eine goldene Nase dabei. Aber okay, das müssen die Leute verantworten, die in den USA leben und nicht ich.

Die Dealer sind extrem gut vernetzt. Die Drogen werden relativ billig und schnell in Südamerika produziert, über geschickt ausgespähte Land-, Meer- und Luftwege werden die Drogen dann in die USA geschmuggelt. Es ist beispielsweise keine Seltenheit, das ein Gepäckmitarbeiter am Flughafen mit Geld bestochen wird und so kommen dann die Drogen ins Land.

Sobald die Drogenpakete in den USA angelangt sind, kaufen die Straßenbosse bzw. Bezirksbosse diese Ladungen ab und verteilen es dann in kleine Grammpäckchen an ihre Supporter und die Drogen verteilen sich dann im ganzen Land wie Schnee. Die jeweiligen Gang-Mitglieder telefonieren oft miteinander und organisieren sich geschickt, um nicht von den Polizisten erwischt zu werden.

Da gibt es noch viel mehr an taktische und strategische Vorgehensweisen durch die Dealer, aber das sollten Sie am Besten selber anschauen in dieser Doku Krimi Serie „Dope“. Definitiv sehenswert nach meiner Meinung und sehr interessante Ansätze, die da gezeigt werden.

Trailer

Quelle: https://bit.ly/3sf4l3B

Die Konsumenten

Die Konsumenten werden schon in jungen Jahren abhängig gemacht. Durch Partys oder andere Veranstaltungen werden die jungen Leute langsam aber sich an die Drogen heran geführt. Am Besten schaut man sich um aus Sicht der Dealer und schnappt sich die kleine naive Frau um die Ecke und schwupps hat der Köder zugeschlagen.

Am Anfang fängt man mit Gras an, dann steigert man sich langsam aber sicher in Richtung Kokain oder Crack und wenn das immer noch nicht fruchtet, kommen Heroin und Crystal Meth dazu und schwupps ist das Leben mit dem goldenen Schuss am Ende. Bye, bye reale Welt. Flieg, flieg, flieg soweit du kannst !

Irgend wann schlägt das kranke Drogenleben zu und siehe da man prostituiert sich, um den nächsten Schuss sich leisten zu können. Man verkauft sein Körper, um Geld zu verdienen, damit man sein Drogenkonsum sich leisten kann.

Beispiel Crack in Chicago – Crack wird mit einer Crackpfeife und Feuerzeug inhaliert. Crack ist wenn ich mich nicht irre eine Art Kokain-Backpulver-Wasser-Mischung das erhitzt wird und abrupt durch Eis abgekühlt wird. Durch diesen Abkühlungsprozess entstehen kristallartige kleine Stückchen, die man dann mit dieser Pfeife konsumieren kann.

Die Konsumenten wollen für eine kurze Zeit sich wohl fühlen und sich in eine Art Trance befinden. Die Folgen sind so oder so die Abhängigkeit. Dann kommt noch Haarausfall, schlechte Zähne, schlechte Haut hinzu. Über die inneren Organschäden habe ich noch nicht mal gesprochen. Und wenn es ganz böse läuft liegst du Tod in der nächsten versifften Gasse und das war es dann auch schon. Tolles Leben nicht wahr !

Die Dealer sind ja nicht blöd. Die kommen mit immer neueren Drogen an, damit die Konsumenten noch mehr abhängiger gemacht werden. Das Problem bei der ganzen Sache ist, das die neueren Drogen extrem sind. Ganz wenige Menge davon (Beispiel Kokain-Carfentanyl-Mischung) und dann ist man abhängiger und wenn es ziemlich blöd läuft hat man die Überdosis in seinem Körper drin und dann fliegt man für immer. Es gibt kein zurück mehr.

Ein Beispiel das Kilo Kokain wird in Südamerika im Land Peru produziert. Jetzt hat das Kilo den Wert von 1.000 US-Dollar. Dann wird es erfolgreich an das mexikanisch-nordamerikansiche Grenzgebiet gebracht. Jetzt hat das Kilo Kokain schon einen Marktwert von 2.000 – 3.000 US-Dollar erreicht. Sobald die Drogen erfolgreich die USA Grenze überschreiten, hat das Kilo schon die 10.000 US-Dollar Marke geknackt.

Dann werden die Drogen in den USA durch Zusatzstoffe wie Fentanyl oder seit neuestem mit Carfentanyl gestreckt und siehe da, die Preis- bzw. Gewinnspanne hat sich auf 120.000 US-Dollar pro Kilo angehäuft.

Bei dieser ganzen Angelegenheit verdienen sich die Dealer und ihr Netzwerk, die ganzen Oberbosse in Südamerika eine goldene Nase, aber der Preis ist extrem hoch. Wenn man Pech hat, hat man halt ein relativ kurzes Leben und man wird abgeknallt. Wenn man Glück hat und klug aus Sicht der Oberbosse vor geht, lebt man in einem Luxus, das man sich gar nicht vorstellen kann. Aber auch der hat seinen Preis irgend wann.

Die Polizisten

Tja die Polizisten die sind ja auch nicht aufm Kopf gefallen. Die arbeiten mit Informanten, kleine Dealer werden gefasst und mit hohen Gefängnisstrafen erpresst, um an den nächstgrößeren Namen ran zu kommen, etc. pp.. Das Problem aus Sicht der Polizisten sind die Richter und die laschen Gesetze.

Kaum fasst man einen kleinen Dealer, kommt er auch schon nach wenigen Tagen wieder frei. Die Gefängnisse sind überfüllt, da geht nichts mehr. Ich will nicht in der Haut der Polizisten stecken. Am besten schauen Sie sich die Doku-Krimi-Serie „Dope“ an, damit Sie mal die Sicht der Polizisten etwas näher kennen lernen.

Grenzgebiet Mexiko – USA

Es gibt zwar ein riesen Metallzaun an der Grenze entlang, aber es kommen ja noch andere Schutzmaßnahmen hinzu. Wärmebildkameras, Röntgenaufnahmen vom Inneren der Lkw´s an der Grenze, Spürhunde, Hubschrauberaufnahmen, usw.. Da wird echt extrem viel Geld in die Schutzmaßnahmen rein gesteckt.

Am Besten schauen Sie sich mal die Doku Krimi Serie „Dope“ von Anfang bis Ende an. Interessant zu sehen, wie die ganzen Akteure arbeiten und wie sie organisiert und vernetzt sind. Ein Beispiel es werden im Grenzgebiet „Mulis“ verwendet.

Eine Haupt „Mulis“ Gruppe besteht aus 3 Personen, aber insgeheim arbeiten noch viel mehr Leute im Hintergrund, damit genau diese 3 Hauptpersonen erfolgreich die Drogen in die USA schmuggeln können. Die Hintergrundmänner sind Späher mit Weitsichtferngläser, die mit Walki-Talki miteinander kommunizieren, um Bescheid zu sagen, wo befindet sich die nächste Grenzpatrouille und wie bzw. in welche Richtung sollte man am Besten entlang laufen.

Dann gibt es noch „fake Mulis“ ohne Drogenpakete die absichtlich eingesetzt werden, damit die Grenzpatrouillen genau die fassen, aber die eigentlichen 3 Hauptakteure mit den Drogenpaketen weiter frei laufen können.

Diese 3 Hauptpersonen tragen Spezialschuhe und Spezialkleidung. Die Spezialkleidung sorgt dafür, das man durch die Wärmebildkameras der Polizisten schwerer zu erkennen sind. Die Spezialschuhe sorgen dafür, das man auf dem Sand- bzw. Erdboden keine Fußabdrücke verursacht. Ist eine Art Schneeschuh, aber speziell für Sand- und Erdboden konzipiert.

Sie merken es findet ständig ein Katz- und Mausspiel zwischen Polizisten und Drogen Dealer statt. Sobald die eine Seite aufrüstet, rüstet sich die andere Seite ebenfalls auf. Ein Teufelskreislauf eben, es hört nicht auf, denn im Spiel steckt viel zu viel Geld drin. So viel Geld, das man sich das gar nicht vorstellen kann.

Ich hoffe ich konnte Sie mit diesem kleinen Artikel über die Doku Krimi Serie „Dope“ begeistern. Einfach mal anschauen, um zu sehen wie die andere Seite des Spiegels so aussieht. Interessant aus kriminologischer Sicht, aber ich halte von Drogen grundsätzlich gar nichts.

Ich trinke weder Alkohol noch rauche ich Zigaretten, grundsätzlich halte ich von harten Drogen gar nichts und lasse die Finger von diesem Sch…., denn mir ist mehr als genug bewusst, das ich mit dieser Sch… mein kostbares Leben komplett versauen kann und das will ich nicht versauen.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würde ich mich sehr freuen, bis morgen in alter Frische. Grüße.

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