Stellen Sie sich bitte folgendes vor, der Beruf den Sie ausüben ist Archivarin. Sie werden von einem jungen Mann einer reichen und berühmten Künstlerin bzw. Fotografin beauftragt, den Nachlass der berühmten Künstlerin zu sortieren. Die Künstlerin ist leider vor gut 20 Jahren verstorben. Man weis leider nicht ob es ein Mord war oder eben nicht. Es gibt leider keine Anhaltspunkte.

Reichtum und Berühmtheit entstand durch Kunstwerke, Bilder, Fotos, Bücher, wertvolle Gegenstände, etc. pp.. Der junge Mann ist der Sohn der verstorbenen Fotografin. Sie machen sich an die Arbeit und kümmern sich um den Nachlass der Künstlerin. So viele verschiedene schöne Bilder, Fotos, wertvolle Gegenstände und andere Kunstwerke.

Der Sohn ist extrem wohlhabend, eiskalt wie ein Tiefkühler und unbeschreiblich attraktiv aus Sicht einer Frau. Wenn man eine Frau wäre, würde man sofort an sein Hals springen, so schön ist der Kerl. All diese Faktoren verursacht bei Ihnen eine magische Anziehungskraft gegenüber dem Sohn. Durch die Tagebücher, Briefe, Fotos und andere Informationen entsteht eine regelrechte Obsession bei Ihnen. Und ab da an nimmt die kranke Geschichte so richtig Fahrt auf.

Inhalt – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Die junge Archivarin Kate soll den riesigen Nachlass der Künstlerin Miranda Brand sortieren. Auftraggeber ist Theo, Mirandas Sohn. Der Mittdreißiger ist schön, kühl, wohlhabend. Und übt eine gefährliche Anziehung auf Kate aus. Immer tiefer verstrickt sie sich in das Leben der Brands, liest heimlich das Tagebuch der Künstlerin.

Die Beschäftigung mit Mirandas Tod wird ihr zur verhängnisvollen Obsession. Wurde die Fotografin ermordet? Was weiß Theo darüber? In atemberaubenden Bildern und glasklarer Sprache dringt Sara Sligar ein in die Geheimnisse und Lügen zweier magnetischer Frauen, die mehr verbindet, als sie ahnen.

Trailer ( englischer Titel )

Quelle: https://bit.ly/2RiDPt4

eigene Meinung

Zunächst einmal muss ich ein riesen Lob an die Schriftstellerin Sara Sligar zukommen lassen. Sie hat mit diesem Buch ein Kriminalroman geschrieben, das weibliche Depressionen und sexistische Gewalt gegenüber der Frau ausführlich beschreibt. Es ist kaum vorstellbar, was Depressionen und anderweitige psychische negative Gedanken für Folgen haben können.

Sie hat es so gut und so massiv überzeugend beschrieben, das man während des Lesens regelrecht eine Gänsehaut bekommt. Als würde man die Depression am eigenen Leibe spüren, einfach krank. Kein Wunder das die Archivarin fasziniert von Mirandas Leben war. Aus spoiler Gründen kann und werde ich keine weiteren Infos Ihnen geben können, aber eins ist so sicher wie Amen in der Kirche, die Miranda hat damals Sachen und Dinge erlebt, hulla die Waldfeee, da ging aber so richtig die Post ab.

Am Ende des Buches „Alles, was zu ihr gehört“ von Sara Sligar gibt es eine fette Überraschung für den Leser. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als ich damals das Buch frisch gekauft und gelesen hatte, man, man, man, das war echt ein krankes Erlebnis. Aber was soll ich sagen, genau so stelle ich mir ein Kriminalroman vor.

So massiv spannend, mit einer Überraschung am Ende, die Handlung zieht einen regelrecht in sein Bann und lässt nicht mehr los, abartig kranke Vorstellungen und Vorgehensweise, unbeschreibliche schreckliche Szenen. Das war ein Krimi erste Sahne.

Dieses Buch liest sich sehr angenehm, ist leicht und verständlich geschrieben und man wird nicht mit Nebensächlichkeiten belästigt. Tolle Handlung, extrem spannend, einfach nur ein super Buch. Kann ich wärmstens weiter empfehlen, falls Sie es noch nicht gelesen haben.

Kaufen, lesen und Angst bekommen, das ist „Alles, was zu ihr gehört“.

Rezensionen

Hier habe ich ein paar nette Rezensionen, damit Sie einen Überblick bekommen.

User Piccolruaz R. sagt, ich zitiere: „Kate, die Archivarin erschafft aus Briefen, Notizen, Protokollen, Rezepten, Fotos und Tagebuch das Bild einer außergewöhnlichen Frau und Künstlerin. Ihr Leben, ihre Liebe, ihre Depressionen, ihre Demütigungen und Verletzungen in der Ehe, ihre Wahnvorstellungen und Selbstbeschädigungen vor und nach der Geburt ihres Kindes, der verzweifelte Kampf gegen das Erlöschen der Schaffenskraft, all dass er eignet sich anschaulich vor unseren Augen. Kate selbst verrennt sich bei der verbissenen Suche nach dem Mörder.“

User Christian Döring sagt, ich zitiere: „… Schön fand ich die Idee der Autorin jeweils im Wechsel aus den persönlichen Aufzeichnungen der Miranda Brand zu zitieren und dann die Geschichte von Kate weiterzuschreiben. Parallelen zwischen den beiden Frauen zeigen sich und ganz unverhofft beginnt es dann auch noch zu knistern. Ein schöner Roman. Der Leser kommt auf seine Kosten, muss mitdenken und kommt sogar noch zu seiner Liebesgeschichte!“

User Nonsense.And.Sensibilty sagt, ich zitiere: „… Mirandas Vermächtnis legt Zeugnis über eine problematische Partnerschaft und den brutalen Kunstmarkt ab, in dem psychische Gesundheit wenig gilt, und Leid und Tod der Kreativen mit steigenden Gewinnen vergütet wird. Auf zwei Erzählebenen lässt die Debütautorin Sara Sligar ihre Protagonistin lebendig werden und bringt dabei gekonnt gewichtige Themen wie Geld und Macht, Sexualität und Gleichberechtigung, Partnerschaft und Muttersein, Kunst und Erfolg aufs Tapet.

Beeindruckt haben mich vor allem die atmosphärische, fast schon cineastische Sprache (man konnte das Salz der See förmlich schmecken, den Auslöser der Kamera hören usw.) und die fast schon überbordende Themenbandbreite. Ich halte die Gratwanderung für gelungen, könnte mir aber vorstellen, dass es dazu unterschiedliche Meinungen gibt.“

Für schwache Nerven ist dieses Buch definitiv nicht geeignet, bitte aufpassen, denn in diesem Buch gibt es ein paar bestialische Szenen, die haben es wirklich in sich. Bitte wirklich aufpassen, denn die Gewalt ist die Kernaussage dieses grausamen Buches.

Produktbeschreibung – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Die junge Archivarin Kate soll den riesigen Nachlass der Künstlerin Miranda Brand sortieren. Auftraggeber ist Theo, Mirandas Sohn. Der Mittdreißiger ist schön, kühl, wohlhabend. Und übt eine gefährliche Anziehung auf Kate aus. Immer tiefer verstrickt sie sich in das Leben der Brands, liest heimlich das Tagebuch der Künstlerin. Die Beschäftigung mit Mirandas Tod wird ihr zur verhängnisvollen Obsession. Wurde die Fotografin ermordet? Was weiß Theo darüber? In atemberaubenden Bildern und glasklarer Sprache dringt Sara Sligar ein in die Geheimnisse und Lügen zweier magnetischer Frauen, die mehr verbindet, als sie ahnen. Quelle: https://amzn.to/3xHxoAv

Ich hoffe ich konnte Ihnen ein faszinierendes Buch schmackhaft machen. Ich bleibe bei dieser Aussage, kaufen, lesen und regelrecht Angst bekommen. Ein super Buch. Sie werden es lieben und zwar so richtig heftig.

Vielen herzlichen Danke für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder Gedankenaustausch über die Kommentarfunktion Ihrerseits würde ich mich sehr freuen. Wie immer bis morgen in alter Frische.

#crime, #Krimi, #Depressionen, #Gewalt, #Ermittlungen, #Tagebuch, #Krimiroman, #Archivarin, #Liebe, #Leidenschaft