Ein Profiler aus Berlin, der Herr Carlo Zingka wird in seine Heimatstadt versetzt. Der Grund ist schwer zu beschreiben, denn der Grund ist unfassbar grausam und kaum auszuhalten. Es ist ein Serienkiller unterwegs in dieser Stadt, der Menschen tötet, sie zerstückelt und deren Fleisch isst.

Warum der Herr Zingka für diesen Fall eingeteilt wird liegt eindeutig in der Hand. Dieser Profiler ist ein Vollprofi. Er arbeitet sehr gründlich, achtet akribisch auf jede Kleinigkeit und ist in der Lage gewisse komplizierte Sichtweisen in ein Zusammenhang zu bringen. Dennoch ist dieser Fall ein harter Brocken für Carlo.

Stellen Sie sich mal folgendes vor, Sie braten ein leckeres Huhn mit einer schön gewürzten Kruste. Es ist wunderbar gold braun gebraten. Sie nehmen es in die Hand und beissen herzhaft rein und es schmeckt sowas von göttlich. Die Kruste ist schön knusprig, das Fleisch sowas von zart und die Gewürze gibt sozusagen den Rest. Im Gaumen herrscht von nun an eine Art Geschmacksexplosion für einen.

Aber dieser Serienkiller, der isst kein Huhn, nein, der frisst Menschenfleisch ! Hallo geht es noch ! Man, man, man wie kann man so derbe neben der Kappe sein, um anzufangen Menschenfleisch zu essen? So einer muss doch echt gewaltig an der Waffel haben, um sowas zu bewerkstelligen. Ich fasse es einfach nicht !

Ich will gar nicht wissen, wie so ein Menschenfleisch schmeckt, aber dieser Serienkiller steht volle Rotz auf Menschenfleisch. Was für eine abartige Vorstellung ! Wie kann man nur so derbe krank in der Birne sein, um Menschenfleisch zu essen ? Da ist wirklich Hopfen und Malz komplett verloren. Eine andere vernünftige Erklärung gibt es für dieses Verhalten nicht.

Die Bevölkerung wird mit Hilfe der Presse im dunkeln gelassen, denn die Polizei gibt keinerlei Details frei, um Panik und Angst innerhalb der Bevölkerung zu vermeiden. Es tauchen überall in der Stadt Leichenteile auf. Mal sieht man abgenagte Arme, dann sieht man mal ein Beinknochen ohne Fleisch dran, hier mal eine Rippe mit Fleischresten dran, dort ein Handknochen, hier ein paar Fingerknochen mit Fleischresten dran.

Es hört einfach nicht auf. Laut Obduktion, Ermittlungen und zahlreiche verschiedene Informationen kommt man zum Fazit, das der Serienkiller seid über 20 Jahren sein Unwesen in der Stadt treibt. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, seid über 20 Jahren ermordet und isst dieser Serienkiller Menschen und deren Fleisch !

Für diese Zeilen muss ich echt von ganz hinten ausholen, anders kann man sich das gar nicht vorstellen und auch erklären. Leicht ausserhalb der Stadt gibt es eine große Fleischfabrik. Kann es sein das der Serienkiller diese Fabrik für seine bestialische Mordpraktiken missbraucht ? Ein grausamer Verdacht entsteht während den Ermittlungen und sogar die Ermittler müssen dabei kräftig einen Luftzug nehmen, um überhaupt diesen Verdacht einigermaßen zu verkraften.

Inhalt – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Carlo Zingka, ein Profiler aus Berlin, wird in seine Heimatstadt versetzt, weil sich dort ein Serienmörder herumtreibt. Immer wieder redet man hinter vorgehaltener Hand über Kannibalismus, und immer wieder tauchen Leichenteile auf, die diesen Verdacht bestätigen. Noch hält die Polizei aber den Deckel drauf.

Doch immer wieder verschwinden Menschen, spurlos, und das seit über 20 Jahren. Ist es tatsächlich derselbe Mörder, der da sein Unwesen treibt? Ist es jemand, der die nahe gelegene Fleischfabrik für sein Unwesen missbraucht? Und warum findet man gehäutete Körperteile, an denen das Fleisch aber noch erhalten ist? Den Ermittlern kommt ein grauenhafter Verdacht. Quelle: https://amzn.to/34U1O5I

Hörprobe

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Wie tickt Daniel Holbe denn so ?

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Fragerunde mit dem Schriftsteller

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eigene Meinung

Ich gebe offen und ehrlich zu, während ich diesen Thriller gelesen habe, habe ich echt Rotz und Wasser geschwitzt. Es ist ein ziemlich starker tobak, was in diesem Buch so abgeht. Kaum vorzustellen, aber dennoch genial gemacht.

Da hat der Herr Holbe mit diesem Buch wieder einmal sich selbst übertroffen. Trotz dessen, das in diesem Buch extrem viel Graumsamkeit und Brutalität vorhanden ist, ist es dennoch ausgesprochen mit Spannung bestückt.

Die Spannung macht einen echt fertig und das finde ich einfach nur klasse. Die Einleitung für eine Szene wird kurz beschrieben und dann passiert mit einem Paukenschlag eine gewaltige Spannungspitze und man kriegt dabei echt eine heftige Schnappatmung. Man ist das geil Alter.

Ich liebe es, wenn der Schriftsteller den Leser voll im Griff hat. Ich mag es total, wenn der Schriftsteller bestimmt, wie der Leser denken, fühlen und sagen soll. Das zeigt wunderbar die hohe Qualität des Schriftstellers und deswegen finde ich den Herrn Holbe einfach nur genial. Das ist mein Mann alter.

Der schreibt Bücher, aber Hallo die Waldfee, da wackeln die Bäume kräftig Herr Gott Donnerwetter. Ich liebe seine Bücher. Ja gebe es auch ehrlich zu, die Bücher von Herrn Holbe sind voll gepackt mit Gewaltszenen, aber das ist ja das Besondere dabei.

Er zeigt dem Leser, wie so eine Gewaltszene aussehen kann und verdeutlicht es mehr als genau und sagt dabei „schau, sei brav und mach kein Scheiss, sonst kann genau sowas passieren!“. Er nimmt kein Blatt vor seinem Mund und spricht klartext und redet nicht um den heißen Brei. Das gefällt mir ja an ihm so sehr.

Auch wenn so ein Serienkiller mal komplett durch dreht und anfängt Menschenfleisch zu essen, es gehört nun mal zu diesem Buch dazu. Ich finde es zwar nicht gut, das man Menschfleisch isst, aber was soll ich als Leser machen, wenn da draußen so ein krankes Wesen da rum läuft ?

Ich kann nur sagen, dieses Buch hat mich so richtig heftig umgehauen. Es hat mir tierisch gefallen, trotz der heftigen Gewaltszenen. Und dieser Profiler, alter Schwede, der hat mal echt professionell seinen Job erledigt und ist am Ball geblieben. Der hat so richtig tacheles geredet und die Verdächtigen schön in die Enge getrieben. Hat mir echt gefallen.

So muss ein guter Thriller Buch sein, schön blutig, voll gepackt mit Spannung, überzeugende Arbeit des Ermittlers, am Ende kommt eine fette Überraschung und die Nebensächlichkeiten werden auch gekonnt in die Haupthandlung integriert. Was besseres kann einem nicht passieren.

Mit ruhigem Gewissen und mit einer zutiefst überzeugenden Empfehlung kann ich definitiv sagen, dieses Thriller Buch ist ein must have. Wer das nicht kauft und liest ist einfach nur selber schuld.

Rezensionen

Hier habe ich ein paar verschiedene Meinungen, die sehr gut aufzeigen, das ich mit meinem Fazit Gold richtig liege.

User Kerstins Bücherreich sagt, ich zitiere: „… Der für mich fünfte Kurzthriller aus der Reihe „Eiskalte Thriller“ von Knaur mit je ca. 100 Seiten hat mir ausnehmend gut gefallen. Ich kannte bisher nichts von Daniel Holbe, kann daher keine Vergleiche anstellen, aber er soll ja hier etwas blutiger herangegangen sein.

Und das ist er wirklich, was man natürlich mögen muss und auf mich zutrifft. Besonders die Passagen aus der Sicht des Killers haben es in sich und sind wahrlich nichts für Zartbesaitete. Auch mit seinem immer wieder durchblitzenden schwarzen Humor konnte der Autor bei mir punkten. Das Büchlein – hätte ich mir auch gut als normalen Roman vorstellen können, die Story gibt einiges her – bietet überraschende Wendungen und hat mich mit dem letzten Unterkapitel dann tatsächlich noch ins Grübeln gebracht, was das leider viel zu kurze Lesevergnügen aber keinesfalls schmälert.“

User JS Booklover sagt, ich zitiere: „Wie im Vorfeld angepriesen, überrascht Daniel Holbe mit seinem Kurzthriller. Auf 92 Seiten zeigt der Autor sich von einer neuen blutigen Seite und punktet mit einem Ende voller Wendungen. Dabei verliert er seinen bisherigen Schreibstil nicht, was mir sehr gut gefallen hat. Ich habe das Buch in einer Sitzung gelesen. Es ist genau das richtige zum kurzweiligen intensiven Abschalten. Der perfide Plot mit einer etwas anderen Mordlust macht große Lust auf mehr. Ich hoffe und wünsche mir, dass es nicht der einzige blutige Thriller von Daniel Holbe bleibt.“

User booksurfer sagt, ich zitiere: „… Daniel Holbe hat hier einen blutigen und brutalen Kurzthriller vorgelegt der mich allerdings nicht ganz überzeugen konnte. Ich konnte mit den Charakteren leider nicht warm werden und auch die Atmosphäre des Buches war recht nüchtern. Einige Stellen werden aus der Sicht des Fleischers erzählt die sind auch nicht ganz ohne und so bekommt man einen Einblick in seine Gedanken und seine Taten, was ich recht interessant fand. Leider war mir von Anfang an klar wie es ausgeht und so kam für mich wenig Spannung auf. Die Geschichte ist aber flüssig geschrieben so das ich kurzweilig unterhalten war.“

Lange Rede, kurzer Sinn, für zwischendurch ist dieser Thriller bestens geeignet, wenn man keine Lust hat auf 650 oder mehr Seiten dicker Welzer. Die 100 Seiten von „Der Fleischer“ verschlingt man relativ schnell, aber diese 100 Seiten lohnen sich ungemein. Tolles Buch, super story, hat mir sehr gefallen.

Produktbeschreibung – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Carlo Zingka, ein Profiler aus Berlin, wird in seine Heimatstadt versetzt, weil sich dort ein Serienmörder herumtreibt. Immer wieder redet man hinter vorgehaltener Hand über Kannibalismus, und immer wieder tauchen Leichenteile auf, die diesen Verdacht bestätigen. Noch hält die Polizei aber den Deckel drauf.

Doch immer wieder verschwinden Menschen, spurlos, und das seit über 20 Jahren. Ist es tatsächlich derselbe Mörder, der da sein Unwesen treibt? Ist es jemand, der die nahe gelegene Fleischfabrik für sein Unwesen missbraucht? Und warum findet man gehäutete Körperteile, an denen das Fleisch aber noch erhalten ist? Den Ermittlern kommt ein grauenhafter Verdacht. Quelle: https://amzn.to/34U1O5I

Ich hoffe Ihnen hat die Buchvorstellung zu „Der Fleischer“ gefallen. Vielen Dank an Herrn Holbe für diesen Thriller. Ich habe es mit Genuss gelesen. Thumbs up.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würd eich mich sehr freuen. Bis morgen in alter Frische.

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