Viele Menschen kennen die Fakten- und Beweislage nicht, hören nur auf die gleichgeschalteten örtlichen Medien und Berichterstattungen, haben von vorne herein über den bevorstehenden Prozess eine bestimmte verfestigte Meinung und lassen sich davon auch nicht beirren.

Wenn dann noch die Gefühle und Emotionen bei manch einem hoch kochen, dann kann es zu einem Flächenbrand sich entfachen. Dieser Prozess hat so ein riesen Ausmaß angenommen, das sogar im ganzen restlichen Land teilweise darüber berichtet wird.

Dazu kommt noch wohlmöglich die Vorurteile gegenüber dem Angeklagten, obwohl man die eigentlichen Beweise nicht kennt. Der 16 jährige Drew Gamble erschießt einen Deputy in Clanton in Mississippi.

Die Bürger von Clanton wollen einen kurzen Prozess haben und unbedingt die Todesstrafe für Drew. Clanton ist sehr bekannt für eine konservative Sichtweise der dortigen lebenden Bürger. Dazu kommt noch dieses hoch pushen und sticheln der örtlichen Medien hinzu (für eine Zeitung mehr an den Mann / Frau zu bringen, würden die Journalisten sogar ihre eigene Mutter verkaufen !).

Der Pflichtverteidiger Jake Brigance nimmt diesen komplizierten Fall an. Als Jake sich in den Fall rein liest und die Beweislage etwas genauer anschaut, erkennt er relativ schnell, das er Drew so schnell wie es nur geht frei bekommen muss.

Für die Wahrheit riskiert Jake sowohl seine erfolgreiche Karriere als auch das Leben seine eigenen Familie. Wie weit wird Jake gehen ? Kann er Drew retten ? Wird die Wahrheit ans Tageslicht kommen oder wird die Akte Drew Gamble vom Richter vorzeitig geschlossen ? Was ist die eigentliche Wahrheit und wieso will die Bevölkerung von Clanton unbedingt die Todesstrafe für Drew ?

Wer sagt die Wahrheit und wer lügt ? War es tatsächlich eine Notwehrtat oder doch ein eiskalter Mord an dem Deputy ? War der Deputy tatsächlich unschuldig oder hatte er Dreck unter den Fingernägeln ? Spielt die Hautfarbe in diesem Fall eine große Rolle ?

Die Zeugenbefragungen, das berücksichtigen der vorhandenen Beweise und noch viele andere nützliche Informationen werden zum Schluss die eigentliche Wahrheit aufdecken. Dieser Fall nagt an den Nerven von Jake ungemein. Wie wird dieser Prozess ausgehen ?

Inhalt – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Jake Brigance, Held der Bestseller »Die Jury« und »Die Erbin«, ist zurück. Diesmal steht er als Pflichtverteidiger im Zentrum eines aufsehenerregenden Mordprozesses in Clanton, Mississippi. Sein Mandant Drew Gamble hat einen örtlichen Deputy umgebracht – doch war es Notwehr oder Mord?

Die Mehrheit von Clanton fordert lautstark einen kurzen Prozess und die Todesstrafe. Dabei ist Drew Gamble gerade einmal 16 Jahre alt. Jake Brigance arbeitet sich in den Fall ein und versteht schnell, dass er alles tun muss, um den Jungen zu retten. Auch wenn er in seinem Kampf für die Wahrheit nicht nur seine Karriere, sondern auch das Leben seiner Familie riskiert. Quelle: https://amzn.to/3gb582F

Hörprobe

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=gup4CtgPE80

Grüße vom Schriftsteller an seine Leserschaft

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=C9MsMCqJ1E4

Das Unschuldsprojekt

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=vpZDOFWkx0c

eigene Meinung

Man weis inzwischen das in den Vereinigten Staaten das Rechtssystem nicht gerade fair, ehrlich und auch nicht gerade richtig angewendet wird. Es kommt immer auf die Örtlichkeiten, an den Richter, an die Beweise, die Zeugenbefragung, welcher Ethnie man angehört und welche Hautfarbe man hat an. So viele verschiedene Facetten spielen eine wichtige Rolle in Amerika bei einem Prozess.

Es gab in der Vergangenheit zahlreiche Urteile, die später revidiert werden mussten, weil man falsche Entscheidungen getroffen hatte unter verschiedenen Aspektpunkten. Ich stelle mir das gerade vor, der Richter ist ein Weißer, der Angeklagter ist ein Schwarzer und die angebliche Tat ist in einer konservativen Gegend ausgeübt worden.

Es gibt nur Indizienbeweise, keine trifftigen Beweise und der Schwarze wird dennoch verurteilt und sitzt von nun an im Gefängnis. Jetzt drehen wir den Spies um und sagen, der Richter ist ein Weißer, der Angeklagter ist ein Weißer und lediglich sind auch in diesem Fall nur Indizienbeweise vorhanden. Resultat ist in dieser Konstellation, das der weißer Angeklagte frei gesprochen wird.

Eigentlich sollte ein Richter nicht auf Religion, Hautfarbe oder sonst irgend welche äußerliche Merkmale achten, sondern lediglich nur die Beweise für sich sprechen lassen und unparteiisch sein. Findet aber in Amerika leider viel zu wenig statt. Das zeigen die vergangenen Urteile mehr als genug.

Wenn jemand egal ob Weißer oder Schwarzer eine andere Person umbringt und die Beweise eindeutig sind, dann soll der Weiße oder Schwarzer ins Gefängnis kommen und seine Strafe absitzen.

Aber wenn es keine hundertprozentigen Beweise vorhanden sind und lediglich nur Indizienbeweise vorhanden sind, dann soll der Weiße als auch der Schwarze wieder frei kommen. So kenne ich es in einer Demokratie bzw. in einem Rechtsstaat. Man sollte kein Urteil aussprechen, nur weil der eine Weiß und der andere schwarz ist. Nur die Beweise sollten für ein Urteil zählen, alles andere ist unwichtig in meinen Augen.

Haben Sie auch Vorurteile oder wie würden Sie in so einem Fall vorgehen (seien Sie ehrlich zu sich bitte !) ? Was denken Sie über die „Trennung“ von Schwarz und Weiß in Amerika bzw. das man mit zweierlei Maß vor geht ? Ist es moralisch gesehen richtig oder falsch ? Langen lediglich nur Indizienbeweise, um jemanden schuldig zu sprechen oder braucht es schon hundertprozentige Beweise ? Was halten Sie davon ? Was denken Sie zu diesem Thema und wie würden Sie sich entscheiden, wenn Sie Richter oder Richterin wären ?

Zum Buch kann man nur sagen, total spannend. Ich gebe es offen und ehrlich zu, solche Bücher über das Thema Prozess, Richter, Angeklagter oder Anwälte lese ich ungern, aber bei „Der Polizist“ von John Grisham habe ich eine große Ausnahme gemacht und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht.

„Der Polizist“ ist extrem spannend, total glaubwürdig rüber gebracht worden, sehr authentisch inszeniert worden und es liest sich sehr angenehm. An dieser Stelle möchte Mr. John Grisham ein Lob zukommen lassen, denn er hat mit diesem Buch schon ein Kracher raus gehauen. Finde ich klasse.

Und am Ende bekommt der Leser auch noch eine fette Überraschung dazu. Mir hat dieses Buch sehr gefallen und ich kann auf jeden Fall mit ruhigem Gewissen dieses Meisterwerk weiter empfehlen.

Hätte nie gedacht, das so ein Prozess bzw. Richter / Anwalt Szenario hammer spannend sein könnte. Vertrauen Sie mir bitte „Der Polizist“ wird auch Ihnen sehr gefallen. Unbedingt lesen, es lohnt sich.

Rezensionen

Hier habe ich ein paar Rezensionen, damit Sie sich einen kleinen Überblick verschaffen können.

User Marnie sagt, ich zitiere: „… Die Geschichte ist sehr dramatisch, der junge Drew wohnt mit seiner Schwester Kiera und der Mutter Josie bei dessen Freund Stu, welcher als Polizist arbeitet. Stu hat aber eine dunkle Seite, da er viel trinkt und Drews Mutter verprügelt. Auch Drew und Kiera werden geschlagen.

Als die gewaltätigen Übergriffe eines Nachts eskalieren und Stu Josie bewusstlos schlägt, erschießt Drew Stu. Die Menschen der Kleinstadt wollen den jungen „Polizistenmörder“ in der Gaskammer sehen. Nun liegt es an Jake Brigance, der Drew erst gar nicht als Anwalt vertreten möchte, ihn vor der Todesstrafe zu bewahren.

Ich fand dieses Buch unglaublich interessant, spannend und dramatisch. Die Hintergründe und was die Familie von Drew erleiden musste haben mich sehr berührt. Im Laufe der Geschichte kommen mehrere schmutzige Details von Stu ans Licht, u.a. sexueller Missbrauch. Mich hat dieses Buch, genau wie schon „Die Jury“ sehr nachdenklich gemacht. Ob schwarz gegen weiß, ungerechte Prozesse oder wie in diesem Buch, ein angesehener (ermordeter) Polizist gegen eine mittellose Familie, Vorurteile und Gewalt, John Grisham bringt Themen ein, die leider auch außerhalb seiner Romane passieren und existieren. Unbedingt lesen.“

User Gabriele Ahl sagt, ich zitiere: „Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Superspannend, toll geschrieben. Ich habe alle Bücher von John Grisham gelesen, dies ist eines der besten. Durchgängig spannend. Leider gibt es keinen vergleichbaren Autor der so gut schreibt. Ich würde mir mehrr Justizthriller wünschen!“

User Hans-Hermann Uhl sagt, ich zitiere: „… Wie es ihm trotz aller anfänglichen Aussichtslosigkeit mit Einfühlungsvermögen, Menschlichkeit, profunder Kenntnis der prozessualen Dramaturgie, hin und wieder auch mit geschickten Winkelzügen am Rande der Legalität, vor allem aber mit der Unterstützung Gleichgesinnter gelingt, die Sache vorläufig – das Wiederaufnahmeverfahren steht noch aus – zu einem guten Ende zu führen, ist Grisham-Stuff allererster Güte, der einem leicht literarische Bauchlandungen wie z.B. „Touchdown“, den verkorksten Ausflug in den american football und die italienische Küche, vergessen lässt. Ein Stern Abzug wegen dem manchmal etwas nervigen Gutmenschentum der Brigance-Seite und dem Drang zum (erahnbaren) happy end.“

User Annette-Lunau sagt, ich zitiere: „… Ganz unerwartet kommt ihm ein Zufall zur Hilfe, wodurch das Ganze jedoch noch eine erstaunliche Wendung nehmen könnte. Diesmal hat mich John Grisham mit seinem neuen Roman wieder total mitgerissen. Von Anfang an ist klar, wer der Mörder ist, aber nun geht es darum: Ist er schuldig oder nicht schuldig?

Der Leser wird wieder einmal Zeuge, wie es im amerikanischen Gerichtssaal zugeht. Wie der Aufbau einer Verteidigung geplant wird, und mit welchen Finessen die Anwälte arbeiten, wobei es irgendwann nur noch ums Gewinnen geht, und nicht um Gerechtigkeit. Jake ist ein sympathischer Protagonist, der auch in den schlimmsten Situationen nie seinen Humor verliert. Seine Familie und sein Team halten immer zu ihm, was ihm die nötige Stärke verleiht, die er für die Fälle benötigt. Endlich mal wieder ein John Grisham Roman, der ihn in seiner alten Form zeigt, und an seine früheren, großartigen Justizthriller anknüpft.“

Die verschiedenen Meinungen zeigen sehr eindeutig, das Mr. John Grisham in seinem Element ist. Er hat ein hoch dramatisches Justizthrillerbuch geschrieben, das seines gleichen sucht. Wie ich schon vorhin sagte, eigentlich mag ich Justiz Bücher nicht, generell sind Anwälte und Richter in meinen Augen, na sagen wir mal vorsichtig formuliert „etwas komisch“, aber „Der Polizist“ hat mich mit seiner Handlung schon heftigst umgehauen.

Wenn Sie Spannung, eine hoch interessante Handlung, tolle Szenen und glaubwürdig inszenierte Protagonisten suchen, dann sollten Sie unbedingt „Der Polizist“ lesen. Es wird Sie so richtig umhauen. Das wird Ihnen tierisch gefallen.

Produktbeschreibung – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Jake Brigance, Held der Bestseller »Die Jury« und »Die Erbin«, ist zurück. Diesmal steht er als Pflichtverteidiger im Zentrum eines aufsehenerregenden Mordprozesses in Clanton, Mississippi. Sein Mandant Drew Gamble hat einen örtlichen Deputy umgebracht – doch war es Notwehr oder Mord?

Die Mehrheit von Clanton fordert lautstark einen kurzen Prozess und die Todesstrafe. Dabei ist Drew Gamble gerade einmal 16 Jahre alt. Jake Brigance arbeitet sich in den Fall ein und versteht schnell, dass er alles tun muss, um den Jungen zu retten. Auch wenn er in seinem Kampf für die Wahrheit nicht nur seine Karriere, sondern auch das Leben seiner Familie riskiert. Quelle: https://amzn.to/3gb582F

Ich hoffe Ihnen hat die Buchvorstellung „Der Polizist“ von Mr. John Grisham gefallen.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würde ich mich sehr freuen. Bis morgen in alter Frische.

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