Keine Zeugen, keine Spuren, keine Anhaltspunkte ! Die siebzehnjährige Finja Madsen kommt nie daheim an. Nach der Party wollte die Finja nach Hause. Dort ist sie leider nie angekommen. Oberkommissarin Fariza Nasri übernimmt diesen Fall.

Da es keine Spuren, Beweise oder gar Anhaltspunkte gibt stecken die Ermittlungen fest. Man kommt einfach nicht voran, weil man nichts in der Hand hat. Ist die Finja ermordet worden oder lebt sie eventuell noch und das Ganze ist lediglich nur ein Entführungsfall ?

Frau Nasri macht Zeugenbefragungen, geht jede angebliche Spur nach, greift nach jedem Strohhalm und dann landet Sie beim Freund der Mutter. Er heißt Stephan Barig und hat sich bei der Tatzeit mit seinen zwei Bekannten auf dem Lande verbracht.

Er kann es nicht gewesen sein, denn erstens hat er zwei Zeugen, zweitens war er gar nicht am Tatort und drittens befand er sich irgend wo anders zur Tatzeit. Damit ist sein Alibi ziemlich sicher. Herr Barig wird dennoch befragt und er gibt auch gewissenhaft die passenden Antworten zu der jeweiligen Frage.

Frau Nasri ist eine sehr aufmerksame und intelligente Oberkommissarin. Sie ist speziell ausgebildet im Bereich Zeugenbefragung. Sie hört aufmerksam zu, achtet auf jede Kleinigkeit, dazu gehören Mimik, Gestik, Körpersprache, Körperhaltung, etc. pp..

Nach ein paar Fragen ist Fariza sich sicher, das Herr Barig eindeutig lügt. Sie weis ganz genau, das dieser Kerl lügt. Sie weis aber nicht, ob Herr Barig die Finja ermordet hat oder gar was ganz anderes mit ihr veranstaltet hat.

Fakt ist bei Herr Barig stinkt etwas gewaltig und die Oberkommissarin Nasri hat sich ab jetzt wie ein Kampfhund an Herrn Barig verbissen. Sie braucht lediglich nur die nötigen Beweise, um Herrn Bartig zu überführen.

Ist die Finja wirklich ermordet worden oder wurde sie lediglich nur entführt ? Falls sie ermordet sein sollte, wo ist die Leiche ? Was hat Herr Barig mit der ganzen Sache zu tun ? Woran konnte die Fariza erkennen, das Herr Barig lügt ?

Was verbirgt Herr Barig eigentlich oder hat er gar keine Geheimnisse ? Die Nerven am Ende dieses Falls wird massiv strapaziert werden, aber da muss Fariza durch, denn sie hat die Lunte schon längst gerochen. Wird sie diesen Fall überhaupt lösen können ?

Inhalt – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Die siebzehnjährige Finja Madsen ist nach einer Party nicht nach Hause gekommen. Es gibt keine Zeugen, keine äußeren Anhaltspunkte dafür, was mit ihr passiert ist. Die Ermittlungen stecken fest. Oberkommissarin Fariza Nasri vernimmt Personen aus dem Umfeld der Vermissten, darunter auch den Freund der Mutter, Stephan Barig.

In dessen Haus hat die Party stattgefunden, während er das Wochenende mit zwei Bekannten auf dem Land verbrachte. Barig gibt gewissenhaft Auskunft. Nasri hört zu, stellt Fragen – und ist sich mit einem Mal sicher, dass der Mann lügt. Doch hat er wirklich etwas mit dem Verschwinden der jungen Finja zu tun, oder verbirgt er etwas ganz Anderes? Quelle: https://amzn.to/2Uq2bTi

Interview mit Friedrich Ani

Quelle: https://bit.ly/2SRRVD8

Hörprobe „Wer tötet, handelt.“

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eigene Meinung

Falls Sie ein Krimi Fan sind, dann haben Sie mit höchste Wahrscheinlichkeit am Wochende im Fernsehen auch mal Tatort angeschaut. Friedrich Ani ist mit höchste Wahrscheinlichkeit kein Begriff für Sie, aber er ist der Jenige, der zahlreiche Tatort Scripte geschrieben hat.

Nicht alle aber einige Drehbücher zur Tatort Serie stammen von der Feder von Friedrich Ani. Das wissen die wenigen denke ich. Friedrich Ani ist ein Schriftsteller, der sich auf Krimi- und Thrillerbücher spezialisiert hat.

Nicht umsonst lese ich gerne seine Bücher, denn seine Bücher haben eine ordentliche Portion an Brutalität und ist meistens extrem spannend aufgebaut. „Letzte Ehre“ ist Spannung pur. Denn dieses „Lunte gerochen“ von Fariza hatte was in diesem Buch.

Und die Eigentschaften von Fariza, alter Schwede, wie genial ist das denn bitteschön ? Sie ist klug, schlau, intelligent, achtet auf Kleinigkeiten, fragt die richtigen Fragen, treibt den Tatverdächtigen in die Enge, das ist einfach nur eine göttliche Ermittlerin Alter.

Ich verrate Ihnen nicht was am Ende an Grausamkeit ans Tageslicht kommt, aber eins kann ich Ihnen sagen. Ihr Blut wird innerlich kochen vor Angst und Panik. Das ist nicht nur ein „normaler“ Kriminalroman, nein, das geht schon in Richtung Horror von feinstem und ganz ehrlich, es ist verdammt gut umgesetzt und das liebe ich einfach.

Stellen Sie sich folgendes vor, da ist ein Psychopath. Der dreht komplett am Rad Alter, aber äußerlich kann man ihm das gar nicht ansehen. Innerlich ist diese Person ein Wrack, ein krankes Wesen, der über Leichen geht ohne mit der Wimper zu zucken.

Der hat kein Gewissen, keine Emotionen, keine Gefühle. Er will seine männlichen Machtspiele und andere Gewaltphantasien am Opfer ausleben. Nur das zählt für ihn. Wie Sie die Luft zum Atmen benötigen, benötigt dieses kranke Wesen Blut, Schmerz und Gewalt. Das ist sein Antrieb.

Das was für Sie Lebensmittel bedeutet, bedeutet für ihn Macht und Missbrauch am Opfer. Jetzt wissen Sie, das die „Letzte Ehre“ Sie umhauen wird vor Angst und Panik. Genug gesagt, restliche überlasse ich Ihnen. Der Wahnsinn pur. Dieses Buch wird Sie komplett umhauen, so geil geschrieben.

Rezensionen

Hier habe ich ein paar überzeugende Rezensionen, damit Sie sich einen kleinen Überblick verschaffen können.

User Piccolruaz R. sagt, ich zitiere: „… Die Erzählweise ist intensiv, in präzisen Sätzen, da steht kein Wort zu viel, nicht einmal ein Beistrich. Es gibt verstörend grausame, blutige Passagen und solche die einen zutiefst berühren. Höhepunkte sind (Selbst-)Dialoge, Vernehmungen, messerscharf, verletzend oder andererseits mit Einfühlungsvermögen und von unendlicher Geduld beim Zuhören.

Das Buch hält schon auf Grund der packenden Erzählweise die Spannung und Intensität von der ersten bis zur letzten Seite. Lediglich das Verhalten der Kommissarin Nasri erschien mir in der Schluss-Episode doch zu exaltiert, das konnte ich emotional nicht mehr mit vollziehen.“

User hennie sagt, ich zitiere: „… Es ist wie ein Sog. Das Erzählte kommt harmlos daher und steigert sich ständig bis zum Exzess. Wie ein roter Faden verbindet die Handlung die drei Fälle miteinander. Unbegreifliche menschliche Abgründe tun sich dabei auf und lassen mich ein ums andere Mal fassungslos zurück. Da ist von „Verhämmerung“ die Rede.

Diesen Begriff hatte ich noch nie gehört und doch verdeutlicht er wie kein anderes Wort, was dem Opfer angetan wurde. Das Geschehen in diesem fesselnden Roman zog mich unwillkürlich in seinen Bann und ließ mich auch zwischen den Zeilen an dem Unfassbaren teilhaben. Mit einfühlsamen, psychologischem Geschick verfasste Friedrich Ani eine Geschichte mit erschütterndem Tiefgang. Die Lektüre beschäftigt mich weiterhin.“

User Buchbesprechung sagt, ich zitiere: „… Spuren ihres aufreibenden Lebens als Verhörspezialistin, so manche persönliche Kränkung und Verletzung der schon einmal strafversetzten Oberkommissarin, haben nicht zuletzt bei der 58-jährigen Fariza Nasri, übrigens wie Ani selbst Kind eines syrischen Vaters, tiefe psychische Spuren hinterlassen: „Wir sind alle verbeult, jeder auf seine Weise, und wir kaschieren unsere Beulen, jeder auf seine Weise. ….

Geschult in Unerschrockenheit, trugen wir zum Selbstschutz eiserne Masken.“ Doch in Anis neuem Roman kann selbst diese „eiserne Maske“ sie nicht mehr schützen: Nasri, die mit ihrer Arbeit allen Verbrechensopfern eine „Letzte Ehre“ erweisen will, wird psychisch selbst zum Opfer.

Friedrich Ani hat in seinem literarisch hochwertigen, stilistisch wieder faszinierenden und deshalb empfehlenswerten Roman mit Fariza Nasri eine interessante Figur geschaffen, die als neue Serienfigur die Reihe seiner bisherigen Ermittler Polonius Fischer, Tabor Süden und Jakob Franck ausgezeichnet ergänzt. Der eigenartige Schluss des Romans „Letzte Ehre“ lässt auf Fortsetzungen hoffen, zumal Ani im Zeitungsinterview schon verraten hat: „Jetzt gibt es mehr Details über ihr Leben, und natürlich ist sie .… noch lange nicht auserzählt.“

User scouter sagt, ich zitiere: „… Auch die Hauptakteurin Fariza hat eine schwierige Vergangenheit, die sie immer wieder verfolgt. Auch ihre Freundinnen sind es, die in diese Story geschickt mit eingebunden werden. Mir kommt es immer wieder vor, als wenn Friedrich Anis Spezialität originelle Fälle sind, die Figuren am Rande der Gesellschaft betrifft.

Das trifft auch für die Ermittlerin Fariza zu, die diese Fälle anzuziehen scheint. Aufgeteilt ist dieses Buch in drei Kapitel, die auch drei Fälle betrachten und die Verbindungen sind sehr geschickt gemacht. Doch über allem gibt es noch eine Verbindung die sehr überraschend daherkommt.

Friedrich Ani ist ein Meister seines Fachs und er schreibt wieder über eine Ermittlerin, die etwas besonderes ist, ähnlich wie bei ihren Vorgängern. Ich mag diese Art des Schreibens und auch die Figuren sind immer etwas Besonderes. Ich finde es wieder ein typisches Buch dieses Autors, der mich immer wieder überzeugt.“

Ich fand dieses Buch einfach nur unbeschreiblich genial. Und diese Brutalität, alter Verwalter, boah ich musste echt ab und zu mal schlucken man, aber das hat mir tierisch gefallen, einfach der Hammer.

Produktbeschreibung – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Die siebzehnjährige Finja Madsen ist nach einer Party nicht nach Hause gekommen. Es gibt keine Zeugen, keine äußeren Anhaltspunkte dafür, was mit ihr passiert ist. Die Ermittlungen stecken fest. Oberkommissarin Fariza Nasri vernimmt Personen aus dem Umfeld der Vermissten, darunter auch den Freund der Mutter, Stephan Barig.

In dessen Haus hat die Party stattgefunden, während er das Wochenende mit zwei Bekannten auf dem Land verbrachte. Barig gibt gewissenhaft Auskunft. Nasri hört zu, stellt Fragen – und ist sich mit einem Mal sicher, dass der Mann lügt. Doch hat er wirklich etwas mit dem Verschwinden der jungen Finja zu tun, oder verbirgt er etwas ganz Anderes? Quelle: https://amzn.to/2Uq2bTi

Ich hoffe Ihnen hat die Buchvorstellung gefallen. Merken Sie sich unbedingt den Namen Friedrich Ani. Der hat noch ein paar andere heftige Kaliber zur Verfügung, was Krimis und Thriller betrifft. Wie ich schon bereits sagte, seine Bücher lese ich sehr sehr gerne.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würde ich mich sehr freuen. Bis morgen in alter Frische.

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