Das die Lina eine verdammt gute Schriftstellerin ist, das wusste ich schon. Das sie eine Charlie-Lager-Reihe damals gestartet hatte, auch das wusste ich schon. Aber ich wusste nicht, das ihr aktuelles Buch von dieser Reihe einfach nur genial ist.

Charlie Lager ist eine Kommissarin. Sie ist klug, raffiniert, geht ungewöhnliche Wege, aber diese Wege führen meistens zum Erfolg. Charlie ist etwas eigensinnig, ein bißchen anders als die anderen Polizisten, aber ihr Erfolg spricht eindeutig für sie.

In Karlstad wird eines Tages ein kleines Baby entführt. Das Baby ist gerade einmal neun Monate alt. Noch klein, zerbrechlich, hilfsbedürftig, braucht die Zuwendung und die Liebe der Mutter und des Vaters.

Die Eltern sind bekannt in Karlstad. Ausserdem sind sie sehr wohlhabend. Kommissarin Charlie und ihr Team werden mit diesem Fall beauftragt. Die Suche nach diesem kleinen Baby erweist sich sehr schwer, denn nützliche Beweise und Spuren fehlen einfach.

Man hat nichts gefunden, keine Beweise, keine Spuren, kein DNA, kein Blut, nichts hat man gefunden. Als ob das nichts wäre, geben die örtlichen Medien noch den Rest sozusagen. Druck wird durch die Medien gegenüber der Polizei und dem Suchvorgang des kleinen Babys erhöht.

Gerüchte werden verbreitet, Informationen werden lanciert, Spekulationen werden ausgesprochen, zahlreiche Zeugen melden sich, die Einschaltquoten steigen ins unermäßliche hoch und die Polizei schaut dumm aus der Wäsche und bekommt alles ab.

Aber die Kommissarin Charlie lässt sich von den Medien und Zeitungen nicht manipulieren und zeigt denen regelrecht sozusagen den Mittelfinger. Sie konzentriert sich nur auf den Fall und will so schnell es nur geht das kleine Baby heile wieder zurück bringen.

Die Eltern des Babys sind schockiert, verzweifelt und am Boden zerstört. Es gibt keine Lösegeldforderung. Alle möglichen Spuren und Beweise, die man gefunden hatte verlaufen im Sand.

Doch dann kommt durch ein Hinweis was vielversprechendes und der ganze Fall nimmt einen anderen Verlauf, als man es sich überhaupt vorstellen konnte. Dieser Hinweis hat mit der Vergangenheit und mit der Familie der Stockholmer Kommissarin was zu tun.

Dabei wollte sie entgültig ihre Vergangenheit und ihre Familie hinter sich lassen. Das Problem ist, ihre Vergangenheit kann ihr das Leben kosten, aber das kleine Babys muss dringend gefunden werden. Jede Minute, jede Stunden die verstreicht verringert massiv die Chancen, dieses unschuldige Wesen zu finden.

Wird Charlie das Baby rechtzeitig noch finden ? Was hat ihre Vergangenheit und ihre Familie mit dieser Entführung zu tun ? Warum besteht die Möglichkeit, das sie sogar in diesem Fall ihr Leben verlieren könnte ? Wieso hat auf einmal Charlie so panische Angst ?

Inhalt – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

In Karlstad wird ein neun Monate altes Baby entführt. Das reiche Elternpaar steht unter Schock, die Medien berichten sensationsheischend über die vergebliche Suche. Eine Lösegeldforderung bleibt aus, vielversprechende Spuren verlaufen im Sand – doch dann erhält die brillante Stockholmer Kommissarin Charlie Lager einen Hinweis, der alles verändert.

Der Fall scheint mit ihrer eigenen Familie und ihrer Vergangenheit verknüpft, die sie für immer begraben wollte. Mit jeder Stunde, die verstreicht, werden die Chancen geringer, das junge Leben zu retten. Charlie ist gezwungen, sich nicht nur um Beatrice‘ willen bis an ihre Grenzen zu treiben – sondern auch aus Angst um sich selbst. Quelle: https://amzn.to/36rf1n8

Interview mit Lina Bergtsdotter (auf schwedisch)

Quelle: https://bit.ly/3hVBjTj

eigene Meinung

Mit „Löwenzahnkind“ und „Hagebuttenblut“ damals hat die Lina ja schon einen grandiosen Start aufs Parkett gelegt, aber mit „Mohnblumentod“ macht sie noch einmal ein Sprung nach vorne. Alter Verwalter was für ein geniales Thrillerbuch man.

Ich habe ja „Löwenzahnkind“ und „Hagebuttenblut“ damals verschlungen wie ein Irrer, aber „Mohnblutentod“ hat mir vor ein paar Tagen sozusagen den Rest gegeben. Die Spannung hat mir echt die Nerven platt gemacht und das fand ich abgöttisch genial man.

So gehört sich das für ein Thrillerbuch. Der Leser soll die Schmerzen und das Leid beim lesen zu spüren bekommen und das am eigenen Leibe. Die Lina bringt das ganze so gut rüber, echt man, bei mir hat der ganze Körper beim lesen gezittert wie ein Zitteraal Alter.

Hut ab wie die Lina mit dem Leser spielt. Ich liebe es wenn der Leser selber panische Angst bekommt und das gerade einmal deswegen, weil die Lina so gute Formulierungen verwendet. Ich liebe es wenn man mit Worten und Sätzen dem Leser einen Schlag ins Gesicht verpasst.

Und die Lina schlägt mich die ganze Zeit und das finde ich einfach nur geil man. Das Thrillerbuch „Mohnblumentod“ ist Spannung pur. Das ist Nervenkitzel von feinstem. Da passieren einige Sachen, ist echt nicht zum aushalten Alter. Da geht die Post ab.

Und was der Schreibstil betrifft, Hut ab vor dieser Schriftstellerin. Alle Worte und Sätze überlegt und gekonnt formuliert. Man merkt es ihr an, das sie nicht einfach nur so schreibt, nein, sie überlegt und denkt und vergleicht es mehrfach und erst dann entsteht der finale Satz. Das merkt man ihr an und das finde ich gut so.

Ich mache es kurz, dieses Buch hat mich umgehauen und total gefesselt. Ich war einfach nur hin und weg, total geflashed. Ich habe echt am eigenen Leibe gespürt, was die Eltern von diesem kleinen Baby durchmachen mussten. So genial wurde dieses Buch inszeniert, einfach der Hammer. Schön düster, schön dunkel, schön abartig geschrieben, einfach nur geil.

Wer Lina Bengtsdotter nicht kennt, liebe Leute merken Sie sich unbedingt diesen Namen. Eine Schriftstellerin der Oberklasse. Mehr gibt es nichts zu sagen. Es gibt gerade einmal eine handvoll andere Schriftsteller die vergleichbar so gut sind wie die Lina, aber diese Dame ist noch mal ein Stück härterer Brocken, Hammer geil Alter. Ich liebe einfach ihre Bücher.

Rezensionen

Hier habe ich ein paar verschiedene Meinungen für Sie, damit Sie sich einen kleinen Überblick verschaffen können.

User c-bird sagt, ich zitiere: „Mohnblumentod ist bereits der dritte Fall rund um die außergewöhnliche Ermittlerin Charlie Lager. Dieses Mal geht es um ein verschwundenes Baby reicher Eltern. Das Buch ist ebenso spannend geschrieben wie die beiden Vorgänger „Löwenzahnkind“ und „Hagebuttenblut“. Kenntnisse der beiden Bücher sind nicht zwingend notwendig, allerdings von Vorteil für den Gesamtzusammenhang, besonders was die Herkunft Charlies anbelangt.

Auch dieses Mal führt der Weg wieder auf Umwegen nach Gullaspang, dem Heimatort der Ermittlerin. Es gibt zwei Erzählebenen, die sich erst kurz vor dem Ende zusammenfügen und lange fragt man sich wie die beiden zusammengehören. Ein spannendes Ende, bei dem sich wieder ein wenig der Schleier rund um Charlies Geschichte lüftet. Die Atmosphäre ist zwar düster, aber dennoch ist es ein super Buch mit einer ebenso interessanten Ermittlerin.“

User Ines sagt, ich zitiere: „… Alleine als ich die Leseprobe von Löwenzahnkind hinten im Buch nochmal angelesen habe, fiel mir sofort ein Bezug zum aktuellen Buch auf, die ich vergessen hatte. Es ist das Wort Erfolgsgeschichte. Was es damit auf sich hat, verrate ich Dir nicht. Deutsche Titelwahl. Was ich nicht verstehe, ist die völlig andere Wahl der deutschen Titel als im Original. Die Originaltitel lauten von Band 1 bis 3 Annabelle, Francesca und Beatrice. Das sind die Namen der verschwundenen Mädchen, die von Charlie gesucht werden.

Löwenzahnkind bezieht sich auf Charlie, den Titel fand ich perfekt gewählt. Hagebuttenblut hat, wenn ich es richtig erinnere, etwas mit dem Garten des Herrenhauses zu tun. Falls ich mich irre, lass es mich bitte wissen. Mit dem Wort Mohnblumentod verbinde ich allerdings gar nichts im dritten Fall. Vielleicht mag es eine Anspielung auf die Drogengeschichten sein, die bei einigen Protagonisten eine Rolle spielen, aber die sind meiner Ansicht nach nicht so zentral, dass sie titelgebend sinnhaft sind. Wenn Du das Buch gelesen hast, lass mich bitte wissen, wie Du den deutschen Titel verstehst.“

User sunshine_loveyou sagt, ich zitiere: „… Es gibt eine zweite Story. Sara kommt in ein Heim, ihr Mom hat sich aus dem Staub gemacht und ihr Vater hat sich totgesoffen. Sie freundet sich mit einem anderen Mädchen an, das auch eine schreckliche Kindheit hatte. Wie das alles zusammen passte, war mir ein Rätsel. Durch den Perspektivwechsel und durch die kurzen Kapitel, wurde es immer spannender, langsam setzen sich die Puzzleteile zusammen.

Nie im Leben wäre ich darauf gekommen. Jeder hätte der Entführer sein können. Ein Thriller, der mich nicht mehr los ließ. Eine aussergewöhnliche Kommissarin, mit Ecken und Kanten, die unschöne Dinge aus ihrer Vergangenheit, mit sich herumschleppt. Mohnblumentod war sehr düster und fesselnd, mit unglaublichen Wendungen. Eine abgrundtiefe Leseempfehlung.“

Die Leute sind begeistert von diesem Thrillerbuch. Ich war ja schon mega geflashed, dann werden Sie vor Freude und Begeisterung in einem Hüpfburg rum hüpfen und total durch drehen, so genial und überzeugend ist dieses Buch geschrieben worden. Von mir eine uneingeschränkte klare Empfehlung.

Produktbeschreibung ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

In Karlstad wird ein neun Monate altes Baby entführt. Das reiche Elternpaar steht unter Schock, die Medien berichten sensationsheischend über die vergebliche Suche. Eine Lösegeldforderung bleibt aus, vielversprechende Spuren verlaufen im Sand – doch dann erhält die brillante Stockholmer Kommissarin Charlie Lager einen Hinweis, der alles verändert.

Der Fall scheint mit ihrer eigenen Familie und ihrer Vergangenheit verknüpft, die sie für immer begraben wollte. Mit jeder Stunde, die verstreicht, werden die Chancen geringer, das junge Leben zu retten. Charlie ist gezwungen, sich nicht nur um Beatrice‘ willen bis an ihre Grenzen zu treiben – sondern auch aus Angst um sich selbst. Quelle: https://amzn.to/36rf1n8

Ich hoffe Ihnen hat diese Buchvorstellung gefallen. Fangen Sie am Besten mit „Löwenzahnkind“ an und gehen dann über in Richtung „Hagebuttenblut“, damit Sie die Vergangenheit von Charlie besser verstehen können.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würde ich mich sehr freuen. Bis morgen in alter Frische.

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