Ich kann Ihnen eins versichern, der Kerl heißt nicht Felix Weber in echt, sondern Gauke Andriesse und ist ein verdammt guter holländischer Thriller Schriftsteller. Auch in der Vergangenheit hat er mehrfach Preise abgeräumt.

Kein Wunder das er so viele Preise bekommen hat, denn dieser wahnsinniger Schriftsteller schreibt atemberaubende Bücher, die einem total fertig machen. In Holland gibt es ein Preis, der ist bei den Schriftstellern und Lesern bekannt. Dieser Preis heißt „Gouden Stop“ und ist ein Krimipreis.

Und wenn ich Ihnen sage, das „Staub zu Staub“ so ein Preis abgesahnt hat, dann aber zurecht. Um was geht es im Kriminalroman „Staub zu Staub“ ? Hausboot auf einem Fluss. Da lebt zurückgezogen der Siem Coburg.

Er hat auf eine tragische Weise seine große und echte Liebe verloren. Aus diesem Grund ist er ein gebrochener Mann und aus diesem Grund lebt er auf einem Hausboot. Alleine, zurückgezogen und mit fast niemandem ein Kontakt vorhanden.

Der alte Bauer Tammens kennt Siem sehr gut. Eines Tages kommt Tammens zu Siem und bittet ihn inständig den Tod seines Enkels aufzuklären. Daraufhin kehrt der Siem wieder in die Stadt zurück und fängt an diesen Fall zu arbeiten.

Tammens Enkel ist der siebzehnjähriger Siebold und er starb unter mysteriösen Umständen in einem katholischen Heim für geistig behinderte Kinder. Tammens ist sich ziemlich sicher, das hinter diesem Fall die Heimleitung ihre Finger hat.

Anscheinend spielt die katholische Heimleitung ein doppeltes Spiel in diesem Fall. Für Siem wird es schwierig etwas genaues zu finden, wenn man ein Gegner hat, der nicht redet, bei dem man nichts findet und ständig mit neuen Problemen konfrontiert wird.

Siem ist bekannt dafür, das er akribisch und detailliert recherchiert, die Zusammenhänge gut versteht und gewisse Verknüpfungen sinnvoll verbindet. Auch in diesem Fall recherchiert er sehr genau und findet nach einem entscheidenden Hinweis heraus, das Siebold nicht das einzige Opfer in diesem Heim war.

In diesem katholischen Heim sind in der Vergangenheit einige geistig behinderte Kinder zu Tode gekommen, aber man konnte diese Fälle nie aufklären. Eine Art ungeklärte Todesfälle eben. Und als ob das nichts wäre, kommt Siem seine persönliche Vergangenheit immer näher und näher an ihm ran.

Seine düstere Vergangenheit kann entweder helfen oder das Gegenteil bewirken. Wer ist der Mörder von Siebold ? Hat die katholische Kirche ihre Finger im Spiel ? Warum ist die Heimleitung so wortkarg ? Warum versucht die Heimleitung diesen Fall zu manipulieren ? Was darf nicht ans Tageslicht kommen ?

War es ein Unfall, Todschlag oder doch ein eiskalter Mord ? Was hat Siem seine Vergangenheit mit diesem Fall zu tun ?

Inhalt – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Niederlande, 1949: Der ehemalige Widerstandskämpfer Siem Coburg lebt nach dem Krieg und dem tragischen Verlust seiner großen Liebe zurückgezogen und als gebrochener Mann auf einem Hausboot.

Erst als ihn der alte Bauer Tammens bittet, den Tod seines Enkels aufzuklären, kehrt Coburg in die Stadt zurück. Der siebzehnjährige Siebold starb unter mysteriösen Umständen in einem katholischen Heim für geistig behinderte Kinder, und sein Großvater ist sicher, dass mehr dahintersteckt, als die Heimleiter ihn glauben machen wollen.

Während Coburg immer tiefer in die Vergangenheit des Heims eintaucht, muss er feststellen, dass Siebold nicht der einzige Schutzbefohlene mit ungeklärter Todesursache ist. Und auch Coburgs eigene düstere Vergangenheit droht, ihn wieder einzuholen. Quelle: https://amzn.to/2T97mHc

eigene Meinung

Am Anfang habe ich ja schon bereits erwähnt, der Gauke, der räumt nicht umsonst Preise ab. Der räumt aus diesem Grund Preise ab, weil dieser Kerl verdammt gute Krimi- und Thrillerbücher schreibt und das zurecht.

„Staub zu Staub“ ist einfach nur Spannung von feinstem. Dieser Siem ist ein Schlitzohr und kann verdammt gut recherchieren. Er achtet auf Ungereimtheiten und versucht mit passenden Fragen den Sinn der Antworten dahinter zu verstehen.

Die Heimleitung hat ebenfalls ein schlitzohriges Verhalten und was in diesem Heim so alles abgeht, tja das ist echt keine leichte Kost. Für niemanden. Die geistig behinderten Kinder in diesem Buch tun mir sehr leid. Es tut mir auch wahnsinnig leid, das Siem seine große Liebe verloren hat und dieser verdammter Krieg erst. Der hat damals wirklich fast alles kaputt gemacht, alles zerstört, viele Todesopfer, überall Leichen.

Kein Wunder das der Siem ein gebrochener Mann ist. Bei dem was er so alles erlebt hat ! Ich kann und sollte über den Inhalt nicht so viel reden, denn dann besteht die große Gefahr, das ich was entscheidendes Ihnen gegenüber verrate, aber eins kann ich Ihnen sagen, am Ende werden Sie verblüfft sein.

Am Ende war ich total erstaunt darüber, gibt eine fette Überraschung. Was soll ich großartig noch sagen, der Gauke hat wirklich ein verdammt gutes Buch geschrieben. Sein Schreibstil gefällt mir sehr und seine Bücher lassen sich sehr angenehm lesen.

Der Satzaufbau kommt beim lesen dem Leser gegenüber sehr zu Gute. Tja Hut ab für dieses Meisterwerk Herr Andriesse, ein tolles und spannendes Buch, gepaart mit einer richtig genialen Story. Aber was entscheidendes gefällt mir besonders in diesem Buch und zwar die Charakterentwicklung der einzelnen Protagonisten. Total interessant inszeniert. Hat was.

Von mir gibt es definitiv die Bestnote. Die katholische Kirche hat da aber ziemlich viel Scheisse gebaut. Siem bekommt es mit einem mächtigen Gegner zu tun. Wird auf jeden Fall keine leichte Aufgabe für ihn.

Rezensionen

Hier habe ich ein paar nette Ansichten. Sie sollen Sie bei Ihrer Entscheidung und Meinung lediglich nur unterstützen.

User Carmen sagt, ich zitiere: „Ich erspare es mir hier an dieser Stelle den Inhalt wiederzugeben. Den kann jeder selber nachlesen. Aber ich möchte das Buch wärmsten empfehlen. Wer hat sich schon mit den Niederlanden und dem Widerstand im Land in der Zeit des zweiten Weltkrieges beschäftigt. Ich nicht.

Dieses Buch hinterläßt Spuren in Bezug auf den Krieg und den Umgang mit behinderten Kindern zu der Zeit. Die Bezeichnung Krimi finde ich nicht sehr passend, obwohl auch ermordete Personen – wenn auch nur am Rande – im Buch vorkommen.“

User Erika Schroeder-Eisenach sagt, ich zitiere: „Die atmosphärisch dichte und faltenreiche Schilderung der Konflikte im niederländischen Widerstand gegen die nationalsozialistische Besatzung im 2. Weltkrieg.“

User Bibliomarie sagt, ich zitiere: „… Als ich mich von der Erwartung an einen Krimi löste, hat die Geschichte mich durchaus gepackt und gefesselt. Felix Weber schreibt anspruchsvoll und sehr stimmig. Das düstere Kloster mit dem Kinderheim, die Differenzen der Brüder untereinander und das schweigende Dorf ergeben eine dunkle, unheilvolle Atmosphäre.

Im Anhang erfährt der Leser, dass der Autor durch einen Bericht über ein reales Pflegeheim für behinderte Kinder inspiriert wurde und die Erläuterungen zur niederländischen Besatzungszeit und zum Widerstand haben mich sehr interessiert, da ich bisher nur sehr wenig über die Niederlande in diesem Zusammenhang wusste.

Ich kann verstehen, dass Buch in den Niederlanden mit dem bedeutendsten Krimipreis ausgezeichnet wurde, denke aber, dass durch Einordnung ins Krimi-Genre viele Leser mit falschen Erwartungen an das Buch herangehen werden.“

User Havers sagt, ich zitiere: „… Dieses Buch als Kriminalroman zu bezeichnen ist eindeutig zu kurz gesprungen, denn die Handlung rund um den Tod des Enkels tritt komplett in den Hintergrund, dient lediglich als Folie, vor der der Autor historischen Stoff aufarbeitet. Es ist ein Roman über den Krieg und dessen Auswirkungen auf die Menschen.

Über den Umgang mit Schuld, die jeder Einzelne auf sich geladen hat. Über Vergeltung. Über Glauben, Sühne und Vergebung. Düster und berührend. Ein starkes, ein lesenswertes Stück niederländischer Geschichte.“

Sind wir doch mal ehrlich, wir Deutsche haben im 2. WK ziemlich viel Scheisse gebaut und den kompletten Kontinent in Schutt und Asche verwandelt. War nicht gerade toll, was wir da mit den Nachbarländern, den Juden und alle anderen veranstaltet haben. Egal wie, die Nachkommen sollten und müssen die Geschichte von damals erfahren, damit es nicht in Vergessenheit gerät und damit sowas schreckliches nicht noch einmal entsteht.

Seid nicht dumm und schaut nicht weg und lernt aus der Geschichte.

Produktbeschreibung – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Niederlande, 1949: Der ehemalige Widerstandskämpfer Siem Coburg lebt nach dem Krieg und dem tragischen Verlust seiner großen Liebe zurückgezogen und als gebrochener Mann auf einem Hausboot.

Erst als ihn der alte Bauer Tammens bittet, den Tod seines Enkels aufzuklären, kehrt Coburg in die Stadt zurück. Der siebzehnjährige Siebold starb unter mysteriösen Umständen in einem katholischen Heim für geistig behinderte Kinder, und sein Großvater ist sicher, dass mehr dahintersteckt, als die Heimleiter ihn glauben machen wollen.

Während Coburg immer tiefer in die Vergangenheit des Heims eintaucht, muss er feststellen, dass Siebold nicht der einzige Schutzbefohlene mit ungeklärter Todesursache ist. Und auch Coburgs eigene düstere Vergangenheit droht, ihn wieder einzuholen. Quelle: https://amzn.to/2T97mHc

Ich hoffe Ihnen hat die Buchvorstellung gefallen. Felix Weber alias Gauke Andriesse unbedingt merken, ein toller und feiner Typ und ein verdammt guter Schriftsteller. Danke für dieses Meisterwerk.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würde ich mich sehr freuen. Bis morgen in alter Frische.

#crime, #Krieg, #Mord, #Behinderung, #Kirche, #Ermittlungen, #Hausboot, #Holland, #Niederlande, #Kriminalroman, #Vergangenheit, #read, #books