Für mich ist es sehr schwer ein Artikel über dieses faszinierende Kriminalbuch zu schreiben, denn die Handlung hat mich total massiv in sein Bann gezogen. Es ist die Geschichte einer Stadt und gleichzeitig die Geschichte zweier Schwestern.

Diese beiden Schwestern waren früher wie Pech und Schwefel, absolut unzertrennlich. Es herrschte eine Art seelische Verbindung zwischen den beiden Schwestern. Die eine ist Mickey und ist Streifenpolizistin in Philadelphia. Die andere ist Kacey.

Die Kacey ist drogenabhängig und geht Anschaffen, um ihr Drogenkonsum zu finanzieren. Seit ungefähr fünf Jahren sprechen die beiden Schwestern nicht mehr miteinander, aber insgeheime wacht die eine Schwester über die andere.

Es ist nicht nur die Geschichte der beiden Schwestern, es zeigt auch wie die Stadt Philadelphia so tickt. Hier herrscht Bandenkriminalität ohne Ende, Waffendeals bis zum geht nicht mehr, Drogenkonsum bis die Venen platzen, Drogenkrieg so weit das Auge reicht. Die örtliche Polizei kommt gar nicht hinterher, soviel Drogen sind im Umlauf.

Seid ein paar Tagen herrscht Panik in der Stadt. Sie fragen sich bestimmt, wieso herrscht seid ein paar Tagen Panik in der Stadt. Es liegt daran, das ein sadistischer Serienkiller unterwegs ist und wahllos Frauen und Prostituierte ohne mit der Wimper zu zucken eiskalt abschlachtet.

Dieser Serienkiller macht einfach kein Halt. Der ist seid ein paar Tagen so derbe unterwegs, das man fast jeden Tagen mit Leichen konfrontiert wird. Fast in jeder Straßenecke sieht man irgend welchen Frauen tot auf dem Boden liegen.

Entweder Überdosis oder die Kehle wurde durchschnitten oder anderweitig bestialisch umgebracht. Die Mickey wusste früher wo ihre Schwester sich aufgehalten hatte. Sie wusste in welcher Straße sie Anschaffen ging. Sie wussste in welcher Gegend die Schwester sich aufgehalten hatte. Sie hatte immer ein Auge auf ihre Schwester.

Seid dem dieser Serienkiller unterwegs ist, findet die Mickey ihre Schwester nicht mehr. Ist Kacey durch den Serienkiller inzwischen schon umgebracht worden ? Wo befindet sich die Kacey ? Was ist ihr zugestoßen ? Wird Mickey ihre Schwester rechtzeitig finden können ?

In ihren Augen und Handeln merkt man sehr deutlich, das eine schiere Panik vorhanden ist. Hoffentlich ist der Schwester nichts passiert.

Inhalt – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Einst waren sie unzertrennlich, seit fünf Jahren sprechen sie nicht mehr miteinander, doch die eine wacht insgeheim über die andere. Jetzt aber ist die Lage bedrohlich geworden: Mickey, Streifenpolizistin in Philadelphia, findet ihre drogenabhängige Schwester Kacey nicht mehr auf den Straßen der Blocks, die sie kontrolliert und auf denen Kacey für ihren Konsum anschaffen geht.

Gleichzeitig erschüttert eine Reihe von Morden an jungen Prostituierten die von Perspektivlosigkeit und Drogenmissbrauch geplagte Stadt. In ihrem enorm spannenden Roman erzählt Liz Moore die Familiengeschichte von Mickey und Kacey und deren Entfremdung parallel zur Geschichte der Jagd nach einem Frauenmörder, die auch Mickey in große Gefahr bringt. Quelle: https://amzn.to/3BgKOoS

Interview und ausführliche Buchvorstellung von Liz Moore

Quelle: https://bit.ly/3etB6pr

eigene Meinung

Wie ich schon sagte, es ist für mich sehr schwer über dieses Buch zu reden, weil die Geschichte mich besonders schwer getroffen hat. Sozusagen innerlich getroffen. Auf der einen Seite sieht man die Perspektivlosigkeit und die verschiedenen Familiendramen der Stadt Philadelphia und zwar schonungslos und auf der anderen Seite treibt ein kranker Serienkiller sein Unwesen.

Der hat nichts besseres zu tun als sich nur auf Frauen und Prostituierte zu konzentrieren und diese bestialisch zu ermorden. Problem bei der ganzen Geschichte ist, das niemand diesen Serienkiller gesehen hat. Es gibt keinerlei Beweise oder brauchbare Spuren, wo man ansetzen könnte.

Aber die Leichenberge wird von Tag zu Tag trotzdem erhöht durch den Serienkiller. Jemand muss so schnell wie möglich diesen kranken Bastard aufhalten, sonst sieht man nur noch Blut und rot überall verteilt in der Stadt.

Die Stadt Philadelphia hat ja schon mit Drogenkriege, Bandenkriminalität und andere schwere Verbrechen zu kämpfen und als ob das nichts wäre, kommt da so ein Psychopath daher angelaufen und ermordet wahllos Frauen.

Die Schriftstellerin Liz Moore zeigt wunderbar, wie man sich auseinander entwickeln kann innerhalb der Familie. Sie zeigt sehr deutlich und vor allem schonungslos, wie brutal die Stadt Philadelphia ist.

Sie sehen vielleicht auf Bildern und im Internet die schönen Seiten der Stadt, aber Liz Moore zeigt die andere Seite. Diese andere Seite ist erbarmungslos, brutal, grausam und fürchterlich. Auf dieser Seite existiert kein Glück oder Lächeln oder Freude.

Und das Schlimme bei der ganzen Sache ist, das genau diese negative Seite die Überhand nimmt in dieser Stadt. Stellen Sie sich folgendes vor. Sie möchten mit dem Bus zur Arbeit fahren. Sie laufen Richtung Bushaltestelle und unterwegs spritzt eine Drogensüchtige die Spritze vor Ihren Augen in die Venen.

Früher hat man solche Aktionen versteckt oder in einem Hinterhof gemacht, heute macht man das vor den Augen der Passanten, einfach so. Wir betrachten Lebensmittel als eine Selbstverständlichkeit. Wer Hunger hat, geht in ein Einkaufsladen und kauft sich die passenden Lebensmittel.

So ist das mit dem Drogenkonsum in Philadelphia. Es ist Alltag sozusagen, ein trauriger Alltag. Es wird überall gemacht, auch vor Kinderaugen. Ich finde es gut, das die Schriftstellerin auch mal die andere Seite veranschaulicht. Viele Schriftsteller sind larifari, mimimi und achten auf ihre Formulierungen, aber die Liz zeigt alles schonungslos. Sie zeigt die Realität in diesem Buch.

Sehr spannende Geschichte, kann ich wärmstens weiter empfehlen, aber Obacht ! Da gibt es ein paar Szenen, die sind nicht gerade lustig. Aufpassen bitte ! Man braucht dafür wirklich sehr starke Nerven, um es einigermaßen zu verarbeiten.

Von mir bekommt Liz Moore für dieses Meisterwerk ein riesen Lob, denn dieser Kriminalroman ist echt verdammt gut geschrieben. Wer dieses Buch liest, wie soll ich sagen, das packt einem so richtig. Wird Ihnen bestimmt gefallen.

Rezensionen

Hier habe ich ein paar Ansichten, die eventuell Sie auch interessieren könnte.

User ked sagt, ich zitiere: „Der Text entfaltet ein faszinierendes Doppelportrait, einmal das der Hauptperson, eine von – beinahe – allen guten Geistern verlassene junge Frau, die als Polizistin `ein richtiges Leben im Falschen führen` möchte und dann das ihres Reviers, dem Stadtteil Kensington in Philadelphia, einem der Drogen-Brennpunkte an der Ostküste der USA.

Die Sicht auf Kensington ist eigentliches Thema des Buches, Liz Moore zeigt uns die Rückseite der Stadt, zeigt uns eine Welt an der Nadel. Sie nimmt uns mit auf eine spannende Reise, mitfühlend gegenüber dem Personal ihrer Geschichte, detailreich, sprachlich brillant (Kompliment an die beiden Übersetzer, der Text liest sich `elegant`, an keiner Stelle schimmert das amerikanische Englisch der Vorlage durch), ist klug komponiert.

Einzig die Auflösung des Romans ist nach meinem Geschmack nicht ganz stimmig und trübte etwas meinen Gesamteindruck. Wurde an einen anderen herausragenden, aktuellen amerikanischen Kriminalroman erinnert, „Bluebird, Bluebird“ von Attica Locke, hier lokalisiert in der texanischen Provinz.“

User Tsubame sagt, ich zitiere: „… Nein, das Buch ist kein Thriller, auch wenn ein Serienmörder darin vorkommt. Aber es gibt sich ja auch gar nicht als solcher aus, sondern als Roman und dieser ist so spannend geschrieben, dass mich die Geschichte sofort in ihren Bann gezogen hat.

Die Kapitel springen zwischen ‚damals‘ und ‚jetzt‘ hin und her und so taucht man immer tiefer ein in die Geschichte der Geschwister, verschüttete Familiengeheimnisse, die Stadt Philadelphia mit ihrem Drogenproblem und – ganz nebenbei – den Kriminalfall um einen Prostituiertenmörder.

Besonders berührt haben mich die Schilderungen der Säuglinge von heroinabhängigen Müttern und deren schmerzhaften Entzugserscheinungen. Ich kenne sonst kein Buch, das diesen kleinen und so hilflosen Opfern bisher eine Stimme gegeben hätte. Für mich war der Roman „Long Bright River“ ein ganz großes Leseerlebnis, das mich nicht nur gefesselt, sondern auch zum Nachdenken gebracht hat.“

User Havers sagt, ich zitiere: „… Obwohl die Suche nach einem Mörder Thema ist, wäre die Bezeichnung Kriminalroman viel zu kurz gesprungen. Natürlich ist es die Beschreibung einer dysfunktionalen Familie und ihren zerstörten Beziehungen, aber im Wesentlichen ist es eine schonungslose Bestandsaufnahme der Opioidkrise in den USA, ihren Auswirkungen auf Gesellschaft und Familien.

Moore ist eine gute Beobachterin, sieht hin, beschönigt nichts. Besonders beeindruckend sind ihre Beschreibungen des verwahrlosten Viertels, aber auch der differenzierte Blick auf die individuellen Schicksale, die Opfer, Täter und diejenigen, die versuchen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Leben dort ein bisschen besser zu machen, um damit dem „langen, leuchtenden Fluss verstorbener Seelen“ Widerstand zu bieten. Dieser facettenreiche Roman ist beeindruckend, bewegend, er schmerzt in seiner Schonungslosigkeit. Lest ihn, ihr werdet es nicht bereuen.“

Die verschiedenen Meinungen zeigen eindrucksvoll, das ich mit meiner Meinung nicht alleine da stehe. Ich habe Ihnen ja bereits schon gesagt, das ist ein Meisterwerk, eine Pflichtlektüre in jedem Bücherregal. Einfach lesen, genießen und auch in einer ruhigen Minute verarbeiten. Es lohnt sich.

Produktbeschreibung – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Einst waren sie unzertrennlich, seit fünf Jahren sprechen sie nicht mehr miteinander, doch die eine wacht insgeheim über die andere. Jetzt aber ist die Lage bedrohlich geworden: Mickey, Streifenpolizistin in Philadelphia, findet ihre drogenabhängige Schwester Kacey nicht mehr auf den Straßen der Blocks, die sie kontrolliert und auf denen Kacey für ihren Konsum anschaffen geht.

Gleichzeitig erschüttert eine Reihe von Morden an jungen Prostituierten die von Perspektivlosigkeit und Drogenmissbrauch geplagte Stadt. In ihrem enorm spannenden Roman erzählt Liz Moore die Familiengeschichte von Mickey und Kacey und deren Entfremdung parallel zur Geschichte der Jagd nach einem Frauenmörder, die auch Mickey in große Gefahr bringt. Quelle: https://amzn.to/3BgKOoS

Ich habe diese Dame in meine Favoritenliste aufgenommen und werde mir auf jeden Fall weitere Bücher von ihr für mich besorgen. Hatte zwar was von ihr damals gehört, aber keine Beachtung geschenkt. Mit diesem Buch hat sich das auf jeden Fall geändert. Liz Moore ist ziemlich hoch bei mir, finde ich Sau gut. Ich hoffe Ihnen hat die Buchvorstellung gefallen.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würde ich mich sehr freuen, bis morgen in alter Frische.

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