Vor einigen Monaten hatte ich von dieser Reihe das Band „Dünenhausmord“ gelesen gehabt. Debüt Fall von Grote und Lessing hatte mir sehr gut gefallen und ich hatte diesbezüglich eine Randnotiz für mich gemacht. Aus diesem Grund beschloss ich auch den zweiten Fall von dieser Reihe unbedingt zu lesen.

„Emsdeichmord“ ist ein Kriminalroman, wo sehr viele Leichen auftauchen. Zunächst einmal erzähle ich Ihnen kurz und knapp, was in diesem Buch so alles passiert. Keine Sorge, die entscheidenden Szenen werde ich selbstverständlich Ihnen nicht verraten. Das sollen Sie ja schließlich selber heraus finden.

Hauptkommissar Stefan Grote und seine junge Kollegin Stine Lessing werden in die neue Dienststelle Aurich versetzt. Es vergehen Tage und Wochen und die beiden leben sich gut ein in Aurich.

In der Nähe von Aurich findet ein Geldautomatenraub statt. Dieser Raub geht gehörig schief und man findet am Tatort 2 männliche Leichen. Grote und Lessing werden als Sonderermittler für diesen Fall zugeteilt.

Dieser Fall mit den 2 männlichen Leichen ist so komplex und so kompliziert, da ist sozusagen das volle Programm und das gesamte Repertoire von Grote und Lessing angesagt. Durch Recherche und akribische polizeiliche Ermittlungsarbeit finden die beiden noch weitere Leichen.

Im ersten Augenblick scheint es so, als würden diese neuen Leichen mit den 2 männlichen Leichen vom Geldautomatenraub nichts miteinander zu haben. Nach dem man alle Leichen identifiziert hatte und die Zusammenhänge zwischen den Leichen rekonstruieren konnte wird schnell klar, alle Leichen haben doch miteinander was zu tun.

Die ganze Situation ist total verzwickt und man verliert leicht den Überblick bei der ganzen Sache. Anscheinend ist das Opfer der Täter bei der Geldautomatensache und die andere Strafaktion ist so dermaßen aus dem Ruder gelaufen, das mehrere Leichen entstanden sind.

Alle Beteiligten wollten anscheinend gar nicht, das die ganze Sache aus dem Ruder läuft und durch gewisse Missgeschicke Leichen entstehen. Genau diese besagten Missgeschicke haben dafür gesorgt, das die Polizei jetzt mehrere Leichen an der Backe kleben hat.

Um aber den eigentlichen Täter von der ganzen Sache zu finden, da muss leider ein ganz anderer Ansatz ans Land gezogen werden. Hier spielt das Trauma und die Bewältigung von und durch Lessing eine entscheidende Rolle.

Ihr erster Einsatz auf Juist hat tiefe Wunden verursacht. Was ist eigentlich geschehen bei diesem Geldautomatenraub ? Wie kommt es, das der Opfer diesmal der Täter ist ? Wollte er sich befreien oder was steckt tatsächlich dahinter ?

Wieso haben die Fälle von Aurich plötzlich mit dem einen Fall in Juist zu tun ? Wird Lessing ihr Trauma erfolgreich bewältigen können ?

Inhalt – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

In der neuen Dienststelle in Aurich haben sich Hauptkommissar Stefan Grote und seine junge Kollegin Stine Lessing gut eingelebt. Als sie bei einem spektakulären Geldautomatenraub, der mit dem Tod von zwei Männern endete, als Sonderermittler hinzugezogen werden, stellt sich bald heraus, dass hier ihr ganzes Können gefragt ist.

Sie stoßen auf weitere Leichen, die sie zunächst nicht miteinander in Verbindung bringen können. Doch dank akribischer Ermittlungsarbeit lichtet sich der Nebel und es offenbart sich, dass Täter manchmal auch Opfer sind und wie ein missglückter Raub und eine aus dem Ruder gelaufene Strafaktion in einer Katastrophe enden konnten, die so keiner der Beteiligten wollte.

Und es ist noch nicht vorbei: Um den Täter zu stellen, muss Stine ihr Trauma, das sie seit ihrem ersten Einsatz auf Juist mit sich trägt, überwinden und über sich hinauswachsen. Quelle: https://amzn.to/3fmbKdR

eigene Meinung

Zunächst einmal musste ich leider zu meinem Bedauern feststellen, das sowohl über den Schriftsteller Hans-Rainer Riekers als auch über die Grote-Lessing-Reihe keine Videos oder Hörproben gibt.

Das finde ich sehr schade, denn diese Reihe legt eine sehr gute Performance aufs Parkett. Aus kriminologischer Sicht und aus Ermittlungsarbeitsperspektive wird alles sehr realitätsnah dargestellt.

Die beiden Ermittler machen ihren Job in diesem Buch sehr glaubwürdig und ich nehme es den beiden ab, wie sie sich verhalten und wie sie entsprechend vor gehen. Es ist zwar eine erfundene Geschichte, keine Frage, aber eine Geschichte die ziemlich real klingt nach meiner Meinung.

Auch finde ich sehr schade, das dieser toller Schriftsteller viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Dabei schreibt dieser Kerl echt verdammt gute Bücher. Zwar keine dicken Welzer, aber trotzdem inhaltlich betrachtet sehr hohe Qualität.

Sein Schreibstil gefällt mir sehr, denn seine Bücher lassen sich leicht und flüssig lesen. Seine Formulierungen sind verständlich und man kommt nicht so leicht aus dem Rhythmus. Ich finde die Presse sollte sich mal den Herrn Hans-Rainer Riekers etwas genauer betrachten und die Linse mehr auf ihn richten.

Denn dieser Kerl ist wirklich ein verdammt guter Schriftsteller. Wenn Sie die Bücher von Hans-Rainer Riekers lesen, dann werden Sie sehr gut verstehen, was ich meine. Er schreibt klar, deutlich, verständlich und eiert nicht um den heißen Brei herum.

Kein Wunder bei so einer genialen Reihe, das ich sehensüchtig auf Band 3 „Springfluttod“ warte. Ich kann mit ruhigem Gewissen sowohl die Reihe als auch den Schriftsteller wärmstens weiter empfehlen. Vertrauen Sie mir bitte, ich bin felsenfest davon überzeugt, das diese Reihe Ihnen auch tierisch gefallen wird.

Und merken Sie sich bitte unbedingt den Namen Hans-Rainer Riekers. Ein super Schriftsteller, ein feiner Kerl, der auch noch verdammt gute Krimibücher schreibt. Unverständlich für mich, warum dieser Kerl noch kein „Krimiliteraturpreis“ erhalten hat.

Rezensionen

Hier habe ich ein paar Rezensionen, die auch Ihnen bestimmt gefallen wird.

User Lena sagt, ich zitiere: „… Schon nach wenigen Seiten befindet man sich in „Emsdeichmord“ mitten im Geschehen, was mir sehr gut gefallen hat. Man fühlt sich wirklich so, als sei man selbst mit dabei. Dazu trägt auch der angenehm flüssige und bildliche Schreibstil des Autors absolut bei.

Die meisten Situationen konnte ich mir direkt vor Augen halten, auf mich wirkt alles sehr lebendig und authenisch. Man spürt, dass sich Hans-Rainer Riekers auf seine ganz eigenen Erfahrungen bezieht. „Emsdeichmord“ hat mich wahnsinnig gut unterhalten, ich war von Beginn an gefesselt und habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen.“

User mein Leseleben sagt, ich zitiere: „… Auch die Betroffenheit der Angehörigen von Opfern und Tätern werden geschildert – und wie konsequente Ermittlungsarbeit schließlich alle Fäden zusammenlaufen lässt. Sehr facettenreich ist der Krimi, die verschiedenen Blickwinkel erlauben es dem Leser, tief in das Geschehen einzutauchen. Und obwohl man meist mehr weiß als die Ermittler, tut das der Spannung keinen Abbruch – im Gegenteil, man ist dadurch nur noch mehr gefangen vom Geschehen.“

User oha sagt, ich zitiere: „Bereits am Freitag geliefert, dann beim Schneetreiben am heimischen Ofen über’s Wochenende gelesen. Fazit: Großartig! Der zweite Fall steht dem ersten an Spannung nicht nach. Er ist auch dann gut zu verstehen, wenn man den „Dünenhausmord“ nicht zuvor gelesen hat.

Da aber im „Emsdeichmord“ immer mal wieder Bezug darauf genommen wird, ist es besonders spannend, wenn man ihn zuvor gelesen hat. Super Typen, (besonders „Skipper“) und eine realistische Beschreibung der Örtlichkeiten bis ins Detail. Dass der Fall von A – Z logisch aufgebaut ist, versteht sich bei diesem Autor von selbst. Freue mich schon auf den Fall Nr. 3!“

User Krimifreund sagt, ich zitiere: „Nachdem mich das Erstlingswerk „Dünenhausmord“ von Hans-Rainer Riekers völlig unerwartet gefesselt hatte, freute ich mich sehr, als nun das vorbestellte Nachfolgebuch im Briefkasten lag. Das Wetter lud zu gemütlichen Stunden auf der Couch ein – und diese Stunden wurden wieder extrem fesselnd und spannend!

Auch dieses Buch besticht durch eine kreative und gut durchdachte Handlung. Man fiebert mit dem Ermittlerteam, während man gleichermaßen mit den Tätern fühlen kann. Begeistert hat mich erneut die detaillierte Beschreibung der Polizeiarbeit, die aufgrund der Vita des Autors sicherlich die reale Welt realistisch widerspiegelt.

Einige Blicke auf Google Maps zeigen zudem, dass der Autor auch bei geografischen Gegebenheiten eine Liebe zum Detail erkennen lässt. Deshalb: 5 Sterne – und hohe Erwartungen an das hoffentlich bald kommende dritte Buch der Serie.“

Wer Abwechslung, Spannung und die Liebe zum Detail sucht, gepaart mit etwas Action und tolle Ermittlungsarbeit, der kommt an Grote-Lessing-Reihe nicht dran vorbei. Ist zumindest meine Meinung. Ich persönlich habe den Herrn Hans-Rainer Riekers ganz weit oben in meiner Liste.

Produktbeschreibung – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

In der neuen Dienststelle in Aurich haben sich Hauptkommissar Stefan Grote und seine junge Kollegin Stine Lessing gut eingelebt. Als sie bei einem spektakulären Geldautomatenraub, der mit dem Tod von zwei Männern endete, als Sonderermittler hinzugezogen werden, stellt sich bald heraus, dass hier ihr ganzes Können gefragt ist.

Sie stoßen auf weitere Leichen, die sie zunächst nicht miteinander in Verbindung bringen können. Doch dank akribischer Ermittlungsarbeit lichtet sich der Nebel und es offenbart sich, dass Täter manchmal auch Opfer sind und wie ein missglückter Raub und eine aus dem Ruder gelaufene Strafaktion in einer Katastrophe enden konnten, die so keiner der Beteiligten wollte.

Und es ist noch nicht vorbei: Um den Täter zu stellen, muss Stine ihr Trauma, das sie seit ihrem ersten Einsatz auf Juist mit sich trägt, überwinden und über sich hinauswachsen. Quelle: https://amzn.to/3fmbKdR

Ich hoffe Ihnen hat die Buchvorstellung bzw. die Reihe Grote-Lessing gefallen. Unbedingt diese Reihe lesen, sonst verpassen Sie was. Wer solide Krimis mag und tolle Ermittler erleben möchte, der muss Grote-Lessing unbedingt lesen. Der kommt nicht dran vorbei.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würde ich mich sehr freuen. Bis morgen in alter Frische.

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