Vorab möchte ich Ihnen hiermit mitteilen, das die Schriftstellerin Frau Regina Nössler für dieses Buch 2 besondere Preise abgeräumt hat und das zurecht wohlbemerkt. Sie erhielt einmal den Deutschen Krimi Preis und einmal den Stuttgarter Krimipreis 2020.

Wie ich schon sagte, zurecht, denn das ist ein Thrillerbuch erste Güte. Wie fange ich am Besten an, ohne Ihnen die entscheidenden Details zu verraten ! Die Franziska Oswald lebt und arbeitet in Münsterland.

Sie hat im Prinzip alles, was man sich nur wünschen kann. Eine vielversprechende Karriere als Akademikerin, einen guten Partner Namens Johannes und ein Einfamilienhaus in Münsterland. Was besseres kann einem nicht passieren.

Eines Tages geschieht in diesem Einfamilienhaus was ganz schlimmes, was ganz furchtbares. Die Franziska bekommt Panik und kappt von heute auf morgen alle Kontakte in Münsterland. Keiner ihrer Freunde oder Arbeitskollegen hat überhaupt die geringste Ahnung, wo sich die Franziska aufhält.

Sie setzt sich in den Zug und fährt nach Berlin. In Berlin kennt sie niemand. Sie will einen Neuanfang starten, aber mit einer neuen Identität. Aus dem Einfamilienhaus in Münsterland wird in Berlin ein verwahrlostes Parterreloch im Hinterhof.

Den Mietvertrag hat die Franziska mit einem anderen Namen unterschrieben. Sie hat ein bißchen Geld auf der hohen Kante, aber diese Geldreserven gehen langsam aber sicher zu neige. Sie irrt ziellos in der Stadt.

Keiner kennt sie. Ihre Familie weis auch nicht wo die Franziska sich gerade aufhält. Auch Johannes hat keine Ahnung wo die Franziska abgeblieben ist. Es kommt zu einem zufälligen Gespräch mit Henny Mangold.

Die Henny bietet Franziska an bei ihr zu putzen. Eigentlich will und braucht die Franziska gar keine Putzfrau, aber sie sagt trotzdem zu. Nach einer Weile merkt die Franziska, das nicht nur sie etwas zu verbergen hat, sondern auch die Henny.

Und dann taucht auch noch die eine jugendliche Sina aus Neukölln auf. Der Sina ist gerade tierisch langweilig und deswegen beschließt sie die Franziska ständig zu verfolgen.

Inhalt – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

An einem Tag im November verlässt Franziska Oswald ihr Zuhause, setzt sich in den Zug und fährt nach Berlin, wo sie niemanden kennt. Franziska lässt ihr ganzes Leben zurück, eine vielversprechende Karriere als junge Akademikerin, ein Einfamilienhaus in einer hübschen Siedlung im Münsterland, das sie zusammen mit ihrem Partner Johannes bewohnt hat.

In Berlin kriecht sie in einem dunklen, verwahrlosten Parterreloch im Hinterhof unter. Den Mietvertrag hat sie mit falschem Namen unterschrieben. Sie irrt ziellos in der Stadt umher. Ihre Geldreserven schrumpfen. Niemand weiß, wo sie ist, nicht einmal ihre Familie. Johannes erst recht nicht. Und das aus gutem Grund.

Sie hat alle Brücken abgebrochen, denn zu Hause ist etwas Furchtbares geschehen. Dann kommt unfreiwillig ins Gespräch mit Henny Mangold, sie bietet ihr an, bei ihr zu putzen. Eine Putzstelle ist das Letzte, was Franziska sich wünscht, aber sie sagt zu.

Und erkennt bald, dass nicht nur sie etwas zu verbergen hat, sondern auch Henny Mangold. Und dann gibt es noch Sina, eine herumstreunende Jugendliche aus Neukölln, die aus Langeweile beginnt, Franziska zu verfolgen. Quelle: https://amzn.to/2UHYY22

eine kurze aber nette Buchvorstellung

Quelle: https://bit.ly/3jc3Y8A

eigene Meinung

Also ich kann Ihnen eins verraten, der Schein trügt massiv in diesem Buch. Es wird ständig und immer wieder das eine Bild gezeigt, dabei ist die eigentliche Situation was ganz anderes. Kommt keiner drauf. Einfach mal wirken lassen, wird Ihnen tierisch gefallen.

Ich liebe es wie die Schriftstellerin Regina Nössler mit falschen Wahrnehmungen und mit gewissen Vorurteilen den Leser total durcheinander bringt und in eine falsche Fährte lockt. Man sollte höllisch aufpassen und voll konzentriert bei der Sache sein, sonst kommt man leicht durcheinander.

Jede Information die Sie in diesem Thrillerbuch am Anfang und in der Mitte lesen ist höllisch wichtig für die Lösung am Ende. Ich kann Ihnen eins sagen, wie die Regina die Spannungsbögen gekonnt aufbaut und bis zur Spitze treibt, einfach der Wahnsinn. Die Frau ist der Knaller.

Das was in Münsterland in diesem Einfamilienhaus passiert ist, das war schon heftig. Lassen Sie sich mal schön überraschen, wird Ihnen gefallen. Die Frau Nössler kann so schön mit falschen Wahrnehmungen, Missverständnissen und weiteren Vorurteilen jonglieren, echt nicht schlecht Herr Specht.

Da ertappt man sich manchmal selber, zumindest in manch einer Szene oder Situation. Wie soll ich Ihnen das am Besten erklären. Stellen Sie sich folgendes vor, Sie unterhalten sich mit einer Person und erzählen eine Geschichte mit der Variante A.

Diese Person hört Ihnen zwar zu, aber nimmt die Geschichte als Variante B wahr. So und jetzt spinnen wir mal die Situation ein bißchen weiter und sagen, diese Person geht zu eine weiteren Person und erzählt ihre Geschichte, aber in Version B.

Die dritte Person nimmt die Geschichte zwar auch wahr, aber als Version C. Spätestens jetzt merken Sie, ich habe eigentlich A gesagt, aber die dritte Person hat C verstanden. Genau solche Missverständnisse und dieses dazu dichten von gewissen weiteren Informationen sorgt dafür, das man sehr leicht durcheinander kommt und die Wahrheit bleibt dann auf der Strecke.

Deswegen sagte ich ja bereits, höllisch aufpassen. Von mir bekommt die Regina für dieses Meisterwerk auf jeden Fall ein riesen Lob. Das Buch hat mich total überzeugt und ich habe es verschlungen ohne Ende.

Spannung bis zum geht nicht mehr, ein paar nette Rückblendungen, ein paar überraschende Wendungen und das alles schön gepaart mit einer ordentlichen Portion Nervenkitzel. Unbedingt lesen, es lohnt sich. Ich versichere Ihnen eins, das Wort Kontrolle bekommt in diesem wahnsinnigen Thriller eine ganz neue Dimension. Sie werden es schon merken.

Rezensionen

Hier habe ich ein paar sehr überzeugende Ansichten, die auch Ihnen sehr gefallen wird.

User Sara33 sagt, ich zitiere: „…Sie vermisst ihr früheres Leben in vielen Details, manches verklärt sie sicher, macht es schöner als es war – Henny ist nett, zu nett, aber nach und nach dämmert Franziska, dass auch sie ein dunkles Geheimnis verbirgt, wie sie selbst. Und dann gibt es noch die 15-jährige Sina, die sich Franziska als Opfer auserkoren hat, sie verfolgt und schließlich massiv bedroht.

Regina Nössler schafft es über das ganze Buch hinweg, die Leser gekonnt in die Irre zu führen. Nichts ist so, wie es scheint (und ganz am Rande erkennen wir dabei, wie viele Klischees wir doch im Kopf haben). Eins zumindest ist sicher bei diesem großartigen, von der ersten bis zur letzten Seite spannenden Thriller: Er ist immer wieder überraschend in seinen unzähligen Wendungen. Unbedingte Leseempfehlung!“

User MonAmour sagt, ich zitiere: „… Ich mag auch den Schreibstil sehr: die Autorin schreibt feinfühlig und detailliert, aber kontinuierlich weiter an den Handlungssträngen spinnend, sodass man nicht gleich im Vorneherein weiß, wie das Buch wohl ausgehen wird, weil man eben nicht schon hunderte im gleichen Stil gelesen hat. Es ist überraschend und unkoventionell, aber fesselnd. Eben gut verpackter Horror, wirklich erstklassig. Nicht mein erster Nössler-Thriller und garantiert auch nicht mein letzter. Mehr davon – macht süchtig!“

User kindlefan sagt, ich zitiere: „Mir hat das Buch über die Außenseiter richtig gut gefallen. Kein gewöhnliches Buch, kein gewöhnlicher Krimi und genau deshalb so gut!“

User Kerstin sagt, ich zitiere: „… Es wird vieles direkt angesprochen und doch bleibt das Wichtigste verborgen. Erst im Laufe des Buches wird immer deutlicher wohin diese drei Frauen einen führen und es hat eine ganz unheilvolle Spannung. „Nichts ist wie es scheint“, könnte auf dem Cover stehen.

Oder, „viele Wege führen zur Wahrheit“. Regina Nössler führte durch diese drei Leben und diese eben auch zusammen. Der Wag dahin ist gespickt mit Beobachtungen und Gedankengängen. Überlegungen zu Alltäglichkeiten, Dinge die manche enorme Überwindungen kosten und für andere selbstverständlich sind.

Stellenweise sehr beklemmend und auch gewalttätig. Die Sprache, derer sich die Autorin bemächtig, ist zart, behutsam und doch bemerkt man sehr deutlich diese Gewalt, die dahinter steht. Es hat mich absolut fasziniert und zum Rätseln und Mitdenken gebracht. So manche der Situationen wurden groß umschrieben und führten damit automatisch zu einem Verstehen wollen der jeweiligen Zustände.

Was trieb Franziska/Marie von zu Hause fort? Wie kann Sina ihrer Wut Herr werden und was hat Henny Mangold eigentlich wirklich für Absichten? „Lauter scheue Gestalten wie sie selbst, die unbehelligt bleiben wollten.“ Seite 363 „Die Putzhilfe“ besticht mit einer Wahrheit über die einzelnen Lebensumstände.

Es fordert und beschönigt nichts. Suspense auf eine ganz vorsichtige Art und Weise, dessen man sich gar nicht entziehen kann. Die Dramaturgie baut sich von Anfang an auf, wird immer mehr auf und führt zu einem ganz besonderen Leseerlebnis. Es hat mich verblüfft und erschrocken, aber nie gelangweilt!“

Die Henny, die Sina und die Franziska, alles was diese Damen da so machen, sagen, handeln, einfach nur gut aufpassen, denn Sie werden beim Lesen massiv getäuscht. Die Lösung gibt es am Ende und die haut richtig gut rein. Lassen Sie sich überraschen.

Produktbeschreibung – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

An einem Tag im November verlässt Franziska Oswald ihr Zuhause, setzt sich in den Zug und fährt nach Berlin, wo sie niemanden kennt. Franziska lässt ihr ganzes Leben zurück, eine vielversprechende Karriere als junge Akademikerin, ein Einfamilienhaus in einer hübschen Siedlung im Münsterland, das sie zusammen mit ihrem Partner Johannes bewohnt hat.

In Berlin kriecht sie in einem dunklen, verwahrlosten Parterreloch im Hinterhof unter. Den Mietvertrag hat sie mit falschem Namen unterschrieben. Sie irrt ziellos in der Stadt umher. Ihre Geldreserven schrumpfen. Niemand weiß, wo sie ist, nicht einmal ihre Familie. Johannes erst recht nicht. Und das aus gutem Grund.

Sie hat alle Brücken abgebrochen, denn zu Hause ist etwas Furchtbares geschehen. Dann kommt unfreiwillig ins Gespräch mit Henny Mangold, sie bietet ihr an, bei ihr zu putzen. Eine Putzstelle ist das Letzte, was Franziska sich wünscht, aber sie sagt zu.

Und erkennt bald, dass nicht nur sie etwas zu verbergen hat, sondern auch Henny Mangold. Und dann gibt es noch Sina, eine herumstreunende Jugendliche aus Neukölln, die aus Langeweile beginnt, Franziska zu verfolgen. Quelle: https://amzn.to/2UHYY22

Ich hoffe Ihnen hat die Buchvorstellung gefallen. Sobald ein Schriftsteller oder eine Schriftstellerin mit Worten den Leser total in die irre führt, man kann sowas einfach nur noch lieben. Das geht wirklich runter wie Öl und die Regina Nössler hat es sozusagen perfektioniert. Super Buch.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würde ich mich sehr freuen. Bis morgen in alter Frische.

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