Es ist leider meistens so gewesen, zumindest zeigt es die Vergangenheit, das man aus Sicht der Behörden und Politiker wenig Interesse gegenüber den Minderheiten des jeweiligen Landes gezeigt hat. In Kanada leben in einem großen Reservat die Cree Indianer.

Die Cree Indianer bezeichnen sich selber als Ayisiniwok, was ungefähr so ähnlich bedeutet wie „wahre Menschen“ oder im Sinne von „das Volk“.

Seid ein paar Jahren verschwinden spurlos in Nordkanada junge Frauen und Mädchen dieser indigenen Bevölkerung. Die meisten dieser Entführungen passieren entlang des Transcanada-Highways. Keiner hat irgend was gesehen, keiner hat irgend eine Ahnung, null Spuren zu finden, nichts ist da.

Die örtlichen Polizisten kümmern sich gar nicht um diese Fälle und zeigen auch wenig Interesse an den entführten jungen Frauen und Mädchen dieser indigenen Bevölkerung. Dann passiert in Montreal was aussergewöhnliches aus Sicht der Presse.

In Montreal wird die 15 jährige Jeanette Maskisin tot aufgefunden. Die örtliche Presse wittert eine heiße Story und stürzt sich volle Kanne auf diesen Fall. Der Druck gegenüber der Polizei wird durch die Presse so heftigst aufgebaut, das die Ermittler LeRoux und Garner auf diesen Fall angesetzt werden.

LeRoux und Garner reisen nach Quebec, da wo sich die Cree Indianer aufhalten. Die First-Nation-Familien haben aber kein Interesse mit den kanadischen Polizisten zu sprechen oder gar ihnen entsprechende Auskunft zu geben.

Das liegt daran, das die örtlichen Polizisten sich ziemlich wenig drum gekümmert haben, wer die jungen Frauen und Mädchen entführt hat und was mit diesen Mädchen so alles passiert ist. Bedrängnis gegenüber den beiden Ermittlern in Quebec wächst.

Der Druck wird so dermaßen aufgebaut, das man davon ausgehen muss, das demnächst weitere Opfer zu beklagen sind. Die bisherigen Ermittlungen geben zumindest den Ansatz, das sogar der Täter wohlmöglich zur Zielscheibe auserkoren wird, aber es ist nichts sicher.

Die Sache artet so dermaßen aus, das eindeutig Rache im Spiel ist. Wer, warum und wieso, das müssen die beiden Ermittler rechtzeitig heraus finden, bevor noch mehr Leichen auftauchen.

Inhalt – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

In den Tiefen Kanadas werden Verbrechen an indigenen Frauen aufgedeckt. Seit Jahren verschwinden junge Frauen indigener Herkunft spurlos entlang des Transcanada-Highways. Für die Polizei scheinen diese Verbrechen keine Priorität zu haben.

Doch als die 15-jährige Jeanette Maskisin in Montreal tot aufgefunden wird und die Medien darüber groß berichten, werden die Ermittler LeRoux und Garner auf den Fall angesetzt. Ihre erste Anlaufstelle ist ein Cree-Reservat im hohen Norden Quebecs, aus dem Jeanette stammt.

Dort stoßen die Polizisten auf Ablehnung, denn aus Sicht der First-Nation-Familien hat sich die Polizei nie für die vermissten Frauen interessiert. Die Ermittler kommen immer mehr in Bedrängnis, denn es werden weitere Opfer befürchtet und auch der Täter wird zur Zielscheibe – jemand hat blutige Rache geschworen. Quelle: https://amzn.to/3DqO02H

nette kurze Buchvorstellung

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=OCDnjFIgH1c

Leseprobe durch die Schriftstellerin

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=I1FDS5KLqy4

eigene Meinung

Ob man es will oder nicht, auch aktuelle politische Themen werden sogar in diesem Buch angerissen. Ich finde es klasse wie der Spannungsbogen kontinuierlich schön langsam aufgebaut wird.

Das Thema Minderheiten wurden gekonnt ins Zentrum durch die Schriftstellerin dargestellt. Es ist tatsächlich leider so, das man in verschiedenen Ländern die Minderheiten des jeweiligen Landes massiv vernachlässigt hat. Aus welchen Gründen auch immer !

Sei es wie in diesem Buch die Cree Indianer oder andere Minderheiten in anderen Ländern. Es zeigt zumindest politisch betrachtet in manchen Ländern eine eindeutige Besserung, aber Weg zum Schutz der Minderheiten ist nach wie vor mit Steinen zugepflastert.

Die Schriftstellerin zeigt eindrucksvoll, das man noch sehr viele Steine weg räumen muss, damit die Minderheiten keine weiteren Nachteile in der Zukunft bekommen. Schön zu sehen, das man ein Krimi, der auch noch ordentlich brutal inszeniert wurde, mit einem sehr sensiblen Thema verknüpft hat.

Die Frau Buchholz hat es sehr gut hinbekommen und zeigt eindrucksvoll, das manch einer an die eigene Nase fassen muss, was das Thema Minderheiten betrifft. Es gibt Situationen in diesem Buch, da tut die Schriftstellerin gegenüber dem Leser mit Worten sozusagen den Spiegel zeigen.

Sie macht das raffiniert und das finde ich auch gut so. Denn viele von uns, ob bewusst oder unbewusst haben tatsächlich Vorurteile gegenüber Minderheiten. Mir hat dieser Kriminalroman sehr gut gefallen, denn die Ansichten der Schriftstellerin überzeugt einen beim lesen.

Dieses Buch liest sich sehr angenehm und flüssig. Wenn niemand oder etwas stört, dann kann man dieses Buch in einem Wisch sozusagen komplett durch ackern. Leicht und verständlich geschrieben, Formulierungen haben gut gepasst und es wurden auch keine komplizierten Szenen integriert.

Alles hat sauber gepasst. Die Ermittler haben eine hoch interessante Arbeitsweise abgelegt, die Cree Indianer in diesem Reservat haben ihr übriges getan, die Charakterbeschreibungen wurden detailliert und glaubhaft rüber gebracht, etc. pp.. Im Prinzip hat wirklich alles gut gepasst.

Von mir bekommt die Schriftstellerin für diesen Krimi auf jeden Fall ein riesen Lob. Sehr gutes Buch, hoch interessante Handlung, Spannung ordentlich vorhanden, was will man mehr. Alles richtig gemacht.

Rezensionen

Hier habe ich ein paar verschiedene Meinungen, die auch Sie eventuell interessant finden könnten.

User Fritz sagt, ich zitiere: „Ein durch und durch zu empfehlender Kriminalroman! Lebendige und vielseitige Charaktere sowie eine authentische Atmosphäre, die den Leser glauben lässt, man stehe gleich mit am Tatort. Unbedingt zu empfehlen für alle, die das Gefühl lieben, ein Buch nicht aus der Hand legen zu können!“

User Havers sagt, ich zitiere: „… Maskisin hingegen lebt das traditionelle Leben der Cree, orientiert sich an den Werten, die ihm sein Großvater beigebracht hat. Er reinigt Körper und Geist in der Schwitzhütte, legt Fallen aus, in denen er Pelztiere fängt, und lebt von dem Erlös der Häute. Und er setzt alles daran, den Tod seiner Cousine zu rächen.

Wenn eine deutsche Autorin einen Roman schreibt, in dem Kultur und Leben der Indigenen Thema sind, bin ich zuerst einmal skeptisch, denn noch immer geistert in vielen dieser Machwerke (meist aus der Schnulzenecke) das über Jahrzehnte vermittelte Bild des Naturburschen herum, der mit wehenden Haaren spärlich bekleidet über die Prärie reitet.

Die Sorge ist bei Frauke Buchholz unberechtigt, hat sie doch im Zuge ihres Studiums quasi Feldforschung in diversen Reservaten betrieben sowie auch einige Zeit in einem Cree-Reservat in Kanada verbracht und sich dort umfassend über deren Kultur und Lebensbedingungen informiert. Und so ist es kein Zufall, dass ausgerechnet diese „First Nation“ im Zentrum ihres authentischen Kriminalromans „Frostmond“ steht, den ich an dieser Stelle all jenen empfehle, die sich für die indigenen Völker Kanadas und der Vereinigten Staaten interessieren.“

User Minni28 sagt, ich zitiere: „…Dieser Kriminalroman ist für mich ein wahres Highlight. Der Schreibstil ist sehr gut und angenehm zu lesen und die Geschichte richtig spannend. Dazu habe ich noch als Leser Einblicke in die Kultur von Indigenen erhalten. Was mich sehr interessiert. Bei den beiden Ermittlern handelt es sich nicht um sehr sympathische Männer.

Sie haben Vorurteile und sind rassistisch. Aber dies passt sehr gut zu diesem Buch. Ich finde das muss so sein. So erfährt man als Leser das in Kanada auch nicht alles perfekt ist. Bei Dokumentationen und Reiseberichten werden ja immer nur die schönen Seiten gezeigt und alle Probleme unter dem Teppich gekehrt.

Aber Frauke Buchholz hat sich die Mühe gemacht genauer hin zu sehen und Missstände aufzuzeigen. Sie hat einen authentischen Roman geschrieben der mich wirklich begeistert hat. Ein wirklich tolles Werk der Autorin und ich hoffe es werden noch viele tolle Bücher von ihr folgen.“

User Reinhard Busse sagt, ich zitiere: „… Die Autorin beherrscht einfach alles: plotten, intensive Charaktere aufbauen und Atmosphäre schaffen. Und zudem bringt sie eine beeindruckende Nachdenklichkeit mit, niemals ins Oberflächlige abdriftend. Ein wirklich feines, starkes Debüt, dem eine Fortsetzung zu wünschen ist. Dem Pendragon-Verlag sei für diese Entdeckung Dank. Leseempfehlung.“

Ich bleibe dabei, eine tolle Schriftstellerin, ein tolles Buch, eine packende Story, richtig gute Charaktere, super interessanter Fall, einfach nur perfekt inszeniert. Genau so muss ein Sau guter Krimi sein.

Produktbeschreibung – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

In den Tiefen Kanadas werden Verbrechen an indigenen Frauen aufgedeckt. Seit Jahren verschwinden junge Frauen indigener Herkunft spurlos entlang des Transcanada-Highways. Für die Polizei scheinen diese Verbrechen keine Priorität zu haben.

Doch als die 15-jährige Jeanette Maskisin in Montreal tot aufgefunden wird und die Medien darüber groß berichten, werden die Ermittler LeRoux und Garner auf den Fall angesetzt. Ihre erste Anlaufstelle ist ein Cree-Reservat im hohen Norden Quebecs, aus dem Jeanette stammt.

Dort stoßen die Polizisten auf Ablehnung, denn aus Sicht der First-Nation-Familien hat sich die Polizei nie für die vermissten Frauen interessiert. Die Ermittler kommen immer mehr in Bedrängnis, denn es werden weitere Opfer befürchtet und auch der Täter wird zur Zielscheibe – jemand hat blutige Rache geschworen. Quelle: https://amzn.to/3DqO02H

Ich hoffe Ihnen hat die Buchvorstellung gefallen. Sie sollten unbedingt die Frauke Buchholz vormerken, nach meinem Geschmack eine richtig geniale Schriftstellerin. Wirklich Hut ab, tolle Leistung hat sie da abgeliefert.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würde ich mich sehr freuen. Bis morgen in alter Frische.

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