Der 08. März jedes Jahr ist nach meiner persönlichen Meinung ein sehr wichtiger Tag, trotz dessen, das ich keine Frau bin. An diesem Tag ist weltweit der Internationale Frauentag bzw. Weltfrauentag. Er entstand als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen.

Ich persönlich finde es im Jahre 2021 ein Unding, das man in manchen Regionen der Welt oder Ländern Frauen immer noch benachteiligt und nicht gleichberechtigt behandelt bzw. ansieht. Auch hier in Deutschland muss man sich an die eigene Nase fassen, denn auch in unserem Land werden nach wie vor Frauen in verschiedenen Situationen oder Angelegenheiten benachteiligt.

In meinen Augen ist das definitiv ein no go, das man Frauen wie Stück Scheisse behandelt. Das geht auf gar keine Kuhhaut und ist auf jeden Fall nicht akzeptabel. Frauen sollten mehr Rechte bekommen, denn Frauen sind in meinen Augen einer der wichtigsten Stützpfeiler unserer Gesellschaft, wenn nicht sogar der wichtigste Stützpfeiler.

Der Stuttgarter Sender veranstaltet am 08. März zu Gunsten von Frauen für den Weltfrauentag eine Sondersendung. Es werden im Radio zahlreiche Beiträge für Frauenfragen gestellt, hinterfragt und gemeinsam erarbeitet.

Nach der Sendung möchten die ganzen Frauenverbände und -organisationen gemeinsam friedlich in der Stuttgarter Innenstadt für die Rechte der Frauen demonstrieren. Doch dann geht ein Drohanruf beim Sender ein. Dieser Drohanruf ist kein Scherz.

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei nehmen diesen Drohanruf sehr ernst. Es besteht die Möglichkeit, das die Terroristen in der Innenstadt bei den Frauendemos ein Blutbad anrichten möchten.

Es sollten bei dem Anschlag sehr viele Frauen umkommen und überall sollen tote Frauenleichen liegen, so zumindest die Ansicht der Terroristen am Telefon. Auch die Reporterin Lisa Nerz bekommt das mit, kann und will aber nicht untätig bleiben.

Die Lisa hat eine junge Nachbarin. Sie hat ein Migrationshintergrund, ist 17 Jahre alt und heißt Tuana. Tuana ist sehr begabt und zwar in Computerforensik und Computeranalyse. Alles was mit Computern oder Netzwerk zu tun hat, frag einfach Tuana, die hat nämlich Ahnung von der Materie.

Die Lisa möchte mit Hilfe von Tuana jagt nach dem Attentäter machen, bevor dieser sein Plan in die Realität umsetzt. Das Problem ist, finde mal in einer Großstadt mit knapp über 630.000 Einwohnern diesen einen bestimmten Attentäter !

Das ist ungefähr vergleichbar wie nach einer Stecknadel im Heuhaufen suchen. Fast unmöglich. Kann Lisa und Tuana diese abscheuliche Bluttat rechtzeitig noch verhindern oder wird es zu einem Massaker kommen ?

Inhalt – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

08. März, im Radio laufen Beiträge zu Frauenfragen in aller Welt. Dann geht beim Stuttgarter Sender ein Drohanruf ein: Jemand will die abendliche Demo in ein Blutbad verwandeln. Ein Terroranschlag auf die Hälfte der Bevölkerung?

Staatsanwaltschaft und Polizei nehmen die Sache nicht auf die leichte Schulter, doch Lisa Nerz kann nicht untätig abwarten. Sie nutzt ihre Verbindungen und das Computertalent der jungen Tuana, um auf eigene Faust nach dem Attentäter zu fahnden. Was der Suche nach einer Stecknadel im Heuhaufen gleichkommt. Und die Zeit ist knapp. Quelle: https://amzn.to/3lhIp6x

Hörprobe „Mordlauf“ von Christine Lehmann

Quelle: https://bit.ly/3hnWjCV

eigene Meinung

Mir persönlich hat diese Geschichte aus kriminologischer Sicht zwar sehr gefallen, aber Sprache (ich meine jetzt nicht den Dialekt!) war für meinen Geschmack etwas gewöhnungsbedürftig. Ich kam irgend wie mit der Sprache nicht so ganz zurecht.

Ich kann das ziemlich schwer aufzeigen. Sie müssen das selber mal lesen, dann verstehen Sie was ich meine. Kritikpunkt ist nach meiner Meinung definitiv die Sprache, aber alles andere, das war schon eine richtig spannende Geschichte.

Mir hat es sehr gefallen, das die Lisa und die Tuana gemeinsam den Attentäter dingfest machen wollten. Ich fand es sehr gut seitens Lisa, das sie die Initiative in die Hand genommen hat. Keine Frage die Polizisten und andere Behörden machen zwar ihre Arbeit auch gut und effektiv, aber schaden würde es nicht, wenn man mal die Initiative in die Hand nimmt.

Grundsätzlich finde ich ja power Frauen richtig dufte. Mit irgend welchen mimimi Weichei Frauen kann ich in Kriminalromanen nichts anfangen. Ich finde es klasse, wenn eine Frau mal auf den Tisch haut, mit der Knarre gut umgeht, dem Mörder voll auf die Fresse schlägt und konzentriert bei der Sache ist.

Diese weinerliche Art von Frauen, ganz ehrlich, das ist echt nichts für mich. Eine Frau sollte selbstbewusst sein und auch selbstbewusst auftreten. Frauen die intelligent sind und klug agieren, das hat schon einen gewissen Reiz. Wenn Frauen die Führung übernehmen in manch einer Szene, das macht richtig bock, ehrlich.

Die Christine Lehmann bekommt für die Lisa Nerz Reihe auf jeden Fall von mir einen riesen Lob. Eine sehr spannende Geschichte. Abgesehen von der Sprache bzw. Sprachart hat die Lisa Nerz Handlung echt gut auf die Kerbe gehauen.

Wie die gemeinsam mit Hilfe von Computerwissen gewisse Sachen und Dinge entdeckt haben, das war echt ziemlich gut gemacht. Von mir bekommt die Lisa Nerz Reihe auf jeden Fall eine klare Kaufempfehlung.

Ich werde von dieser Reihe bestimmt noch das eine oder andere Buch mir noch gönnen.

Rezensionen

Hier habe ich ein paar Rezensionen, die auch Ihnen bestimmt behilflich sein kann.

User H. Feldmann sagt, ich zitiere: „… Störend ist der teilweise doch recht vulgäre Ton, der hier wohl eine Dringlichkeit suggerieren soll (widmet Euch endlich den dringenden „Frauenthemen“ …), die bei Leserinnen wie Lesern (diese ausdrückliche Differenzierung muss hier ausdrücklich stehen …) möglicherweise eher Distanz erzeugt.

Der Sprachstil ist jedenfalls nichts für Sprachästheten und teilweise nur prollig: „Es war einfach cool, krass, übel, heiße Scheiße!“ Es dreht sich (fast) alles um die, dem Titel sei Dank (obwohl mir dieser Zusammenhang bislang unbekannt war), „zweite Welt“, die Welt der Frauen. Ist denn die erste Welt, wenn man diesen Gedanken folgt, die „erste Welt“, die Welt der Männer?

Diese Frage bleibt hier leider unbeantwortet. Aber die Implikationen liegen auf der Hand und erhalten hier ein breites, zum Teil historisch untermaltes, Spektrum. Die Freund-Feind-Kennung ist aufgrund der Erzählperspektive notwendigerweise ein wenig eindimensional. Die Frauen sind die Guten, die Männer müssen sich meist mit dem bösen Part zufriedengeben.

Nichtsdestoweniger wird um Ausgleich gerungen. Und das, zusammen mit den mitgelieferten Hintergrundinformationen, wiederum versöhnt ein wenig. Zumal nicht nur der Frauenhass des (vermeintlichen) Attentäters eine Stimme bekommt, sondern auch möglichen Beweggründe erörtert werden. Insgesamt ist es ein spannender Krimi, der durch seine vielseitigen Informationen auch besonders wertvoll ist. Wären da nur nicht diese vielen sprachlichen Unebenheiten.“

User IK sagt, ich zitiere: „Christine Lehmanns „Zweite Welt“ ist an verschiedenen Stellen begeistert rezensiert worden (z.B. im DeutschlandfunkKultur). Dem kann ich mich uneingeschränkt anschließen. In Kürze die Punkte, die mich besonders begeistert haben:

(a) Das Buch ist spannend bis zur letzten Seite, obwohl kein einziger Tropfen Blut fließt. (b) Alle Protagonisten sind gelungene, lebendige Personen, die sämtliche Klischees elegant gegen den Strich bürsten, weil sie immer mehr sind, als sie auf den ersten Blick zu sein scheinen. (c) So ganz nebenbei diskutiert das Buch brennende aktuelle Themen, ohne künstlich zu wirken oder zu didaktisieren. (d) Mein besonderes Bonbon: natürlich kann man sich in Großstädten nicht nur im Auto fortbewegen … Hinreißend, bitte mehr davon!“

User Sonja Hartl sagt, ich zitiere: „… Wenn schließlich hunderttausende Menschen auf einer Demo vereint sind, Plakate gegen „sexistische Kackscheiße“ in die Luft halten und gegen Lohnungleichheit, sexuelle Gewalt sowie für „Free Bleeding“ protestieren, dann bleibt am Ende vor allem die Hoffnung, dass Bedrohung, Angst und Hass nicht gewinnen werden.“

User Dunkles Schaf sagt, ich zitiere: „…Lisa Nerz ist eine der herausragendsten Figuren, die mir in der Welt der Kriminalliteratur bekannt ist und widmet sich kontinuierlich den brisantesten Themen unserer Zeit, in diesem Fall dem Feminismus. Spannung bis in die letzte Haarspitze kombiniert mit der wunderbar frechen Lisa und einem fein gezeichneten, realistischen Bild unserer Gesellschaft machen diesen Krimi zum absoluten Lesetipp. Nicht nur für Frauen, sondern für alle Menschen.“

Wie ich schon sagte, bis auf die Sprachart ist dieses Buch wirklich sehr gut gelungen. Wobei ich gebe es offen und ehrlich zu, eine ähnliche Sprachart verwende ich ja auch ab und zu, aber zumindest bemühe ich mich etwas „normal“ zu schreiben.

Produktbeschreibung ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

08. März, im Radio laufen Beiträge zu Frauenfragen in aller Welt. Dann geht beim Stuttgarter Sender ein Drohanruf ein: Jemand will die abendliche Demo in ein Blutbad verwandeln. Ein Terroranschlag auf die Hälfte der Bevölkerung?

Staatsanwaltschaft und Polizei nehmen die Sache nicht auf die leichte Schulter, doch Lisa Nerz kann nicht untätig abwarten. Sie nutzt ihre Verbindungen und das Computertalent der jungen Tuana, um auf eigene Faust nach dem Attentäter zu fahnden. Was der Suche nach einer Stecknadel im Heuhaufen gleichkommt. Und die Zeit ist knapp. Quelle: https://amzn.to/3lhIp6x

Ich hoffe Ihnen hat die Buchvorstellung gefallen. Sie sollten mal die Lisa Nerz Reihe etwas genauer anschauen. Ich finde die Autorin hat da was ganz spannendes gezaubert. Mir gefällt diese Reihe sehr, weil es was anderes ist.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würde ich mich sehr freuen. Bis morgen in alter Frische.

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