Mmmmhhhh das wird jetzt eine schwierige Aufgabe für mich, denn es ist sehr schwer zu erklären bzw. darzustellen, was in diesem Buch so alles abgeht. Wie fange ich jetzt am Besten an ? Also die Vesta ist eine 72 jährige alte Dame.

Sie geht regelmäßig an der gleichen Strecke entlang mit ihrem Hund spazieren. Ist eine Art Routine geworden, sowohl für ihren Hund als auch für sie. Sie ist sehr einsam, hat kein Mann, keine Kinder, niemand kümmert sich um sie, keiner schaut nach ihr. Es ist einfach nur eine Leere da.

Wie immer geht die Vesta wieder einmal mit ihrem Hund spazieren. Immer die gleiche Strecke entlang. Aber diesmal findet sie einen Zettel. Auf diesem Zettel steht folgendes drauf: „Ihr Name war Magda. Niemand wird erfahren, wer sie getötet hat. Hier liegt ihre Leiche.“

Es sind keinerlei Spuren oder irgend welche Beweise zu finden, die auf ein Mord hin deutet. Nur dieser eine Zettel ist da. Vesta macht sich tierische Sorgen. Sie will unbedingt wissen, wer ist eigentlich die Magda gewesen ?

Wer könnte die Magda ermordet haben ? Warum wurde die Magda umgebracht ? Von nun an hat die Vesta eine Mission. Sie will unbedingt diesen Fall, trotz ihres hohen Alter lösen. Aber dieser komplizierter Fall verursacht wohlmöglich ein Problem bei ihr.

Je tiefer die Vesta sich um diesen Fall kümmert, je mehr sie drin herum stochert, desto mehr kommen ihre eigenen Abgründe zum vorschein. Sie ist sehr einsam, sehr sogar !

Inhalt – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Bei Sonnenaufgang läuft Vesta mit ihrem Hund eine Runde durch den Wald – die tägliche Routine einer einsamen alten Frau –, als sie einen Zettel findet: „Ihr Name war Magda. Niemand wird je erfahren, wer sie getötet hat. Hier ist ihre Leiche.“

Obwohl von der jede Spur fehlt, lässt Vesta der Gedanke an einen Mord nicht mehr los. Wer war Magda? Und wer könnte ihr Mörder sein? Die Aufklärung dieser Fragen wird zu Vestas Mission. Doch je tiefer sie sich in den Fall verstrickt, desto deutlicher treten ihre eigenen Abgründe hervor. Quelle: https://amzn.to/39oORTt

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eigene Meinung

Wie Sie inzwischen mitbekommen haben ist die Vesta sehr einsam. Die entscheidende Frage ist, hat diese extreme Einsamkeit wohlmöglich Auswirkungen auf ihre Vorstellungskraft ?

Ich meine sind wir doch mal ehrlich, wenn jemand so derbe einsam ist, keiner sich um sie kümmert, sie kein Mann hat, keine Kinder, niemand ist da, da würde doch jede Frau oder jede Person langsam aber sicher einen Dachschaden oder nicht ?

Wenn man niemanden zum reden hat, mit niemanden irgend ein Kontakt hat, keinen kennt und man für die anderen einfach nur Luft ist, ich finde das ist schon heftig diese Vorstellung.

Ein labiler oder gar naiver Mensch könnte bei so einer Konstellation schon durch drehen oder nicht oder zumindest einen knacks in der Birne bekommen, auf irgend eine Art und Weise !

Tja wenn man diese Konstellation berücksichtigt, dann darf man doch die berechtigte Frage stellen, ist Magda wirklich tot oder ist Magda lediglich nur ein Hirngespinst seitens Vesta ?

Also eins muss man der Autorin auf jeden Fall lassen, sie spielt so perfekt mit der Vorstellungkraft der Leser, nicht schlecht Herr Specht. Man kann im Prinzip alles und jenes rein interpretieren, was die Handlung von Vesta betrifft.

Es kann sein, das Magda tatsächlich tot ist, es kann aber auch sein, das die Vesta einen Knall in der Birne hat. Man weis es einfach nicht, denn es wird so glaubwürdig erzählt, das wirklich alles sein kann.

Lassen Sie sich doch einfach mal überraschen, was am Ende so alles passiert. Sie werden total erstaunt darüber sein. Kommen Sie nie drauf.

Also was diese verrückte Handlung und diese geniale Erzählweise betrifft, allein dafür bekommt die Autorin einen fetten Lob von mir. Hat sie echt verdammt gut rüber gebracht.

Lange Rede, kurzer Sinn, ein faszinierendes Buch, total geniale Geschichte, Spannung bis zum Abwinken und dann noch all diese passenden Wendungen. Echt ein großes Kino, hat mir mega gut gefallen.

Kann ich ohne Einschränkungen weiter empfehlen.

Rezensionen

Hier habe ich ein paar passende Ansichten, die auch Sie eventuell überzeugen wird.

User ZurBewertungenNeigenderCharakter sagt, ich zitiere: „… Nachdem ich bereits „Eileen“ (2015) von Ottessa Moshfegh gelesen habe, gehe ich schon jetzt jede Wette darauf ein, dass die Autorin – ähnlich wie der von mir hochverehrte Philip Roth – ein Leben lang den im Grunde immer gleichen Roman immer wieder neu schreiben wird, Varianten des immer gleichen anbieten wird. Psychisch Versehrte erkennen sich halt am Gang, hast du diese eine Macke, dann hast du die ein Leben lang.

Was man den meisten Autoren jedoch als Eintönigkeit auslegen würde, scheint bei Moshfegh ein nicht endendes Faszinosum zu sein, dass Sensibilität mit Brutalität auf eine Weise vermengt, wie ich es bei keinem Autor, schon gar nicht bei der eher zartbesaiteten Zeruya Shalev bisher erlebt habe. Und doch möchte ich der Form halber darauf hinweisen, dass dieses Buch vielen Lesern womöglich weniger gefallen wird.

Es ist nicht der Krimi, der es zu sein verspricht, sondern ein Buch, das mitunter geradezu verschwurbelt gerät.Stellen Sie sich einfach vor David Lynch dreht eine Staffel von Fargo. Ohne Drehbuch. Verliert mittendrin die Lust, brüllt laut am Set herum: Mir doch egal! Für mich eine güldene cineastische Vorstellung, für viele eine filmische Zumutung, ein Graus. Diese Graus-Leute werden auch mit diesem neuen Moshfegh-Roman womöglich wenig anfangen können.“

User Christian Döring sagt, ich zitiere: „Was auf den ersten Seiten verspricht, ein Krimi zu werden, wird immer mehr zur Aufarbeitung des Ehelebens von Vesta Guhl. Und parallel dazu beschreibt die Autorin das Ankommen von Vesta im neuen Wohnort, der nicht mal einer ist. Eigentlich wird dieser Roman immer mehr zur Hymne auf die Einsamkeit.

Am Ende hoffe ich ganz einfach nur noch für Vesta. Ich habe Mitleid mit ihr und hoffe darauf, dass Ottessa Moshfegh Fiktion und Realität so vermischt und ich als Leser nicht mehr fähig dazu bin, beides auseinanderzuhalten. Die Autorin hat mich so fest im Griff, dass mir Vesta Guhl noch Tage später nicht mehr aus dem Kopf geht.“

User Rezensent aus BW sagt, ich zitiere: „… Sie beginnt, sich alles mögliche vorzustellen, zusammenzureimen und auszumalen. Sie kreiert eine Lebens- und Familiengeschichte für Magda, aus der sie eine Altenpflegerin macht und sie denkt sich einen Verdächtigen aus. Sie wird zur Ermittlerin, die immer mehr in ihrer Gedankenwelt versinkt. Die Realität wird überlagert und tritt in den Hintergrund.

Schon bald drängt sich die Frage nach Vestas Geisteszustand auf. Driftet sie in wahnhafte Vorstellungen ab? Wird sie psychotisch? Oder sind es schlicht tüttelige Fantasien, mit der die abgeschieden lebende alte Dame ihrer eintönigen Realität entflieht?

„Der Tod in ihren Händen“ ist absolut kein klassischer Kriminal- oder Detektivroman. Wir tauchen vielmehr in eine brillant komponierte Geschichte ein, die mit einer guten Portion schwarzem Humor angereichert ist, die psychologisch interessant und stimmig tragische Abgründe sowie Entwicklungen sichtbar macht, die mit dem Leser spielt, ihn verstört und die ihn regelrecht an der Nase herumführt.

Ich empfehle diesen originellen und spannenden Roman der 1981 geborenen US-amerikanischen Autorin Ottessa Moshfegh sehr gerne weiter.“

User Miss Norge sagt, ich zitiere: „… Sie braucht nur ihren Hund Charlie bei sich, keine Dorfkontakte, keine Freundinnen. Bis sie auf ihrer morgendlichen Runde einen Brief im Wald entdeckt, mit Steinchen beschwert, der folgenden Text enthält: „Sie hieß Magda. Niemand wird je erfahren, wer sie ermordet hat. Ich war es nicht. Hier ist ihre Leiche.“ (Zitat)

Ab diesem Punkt kommt Unruhe und Leben in die Geschichte. Nichts ist mehr so wie es war, die Alltagsroutine ist durcheinander gebracht und Vesta mutiert zur Hobbydetektivin. Aber nicht auf althergebrachte Weise, sondern sie phantasiert sich Magdas Leben herbei. Dieser „Mord“ beherrscht jetzt ihr Leben und ihre Gedanken. Ich fühlte mich wie in einem Strudel, immer tiefer reingezogen in die Gespinste von Vesta.

Die gewählte Ich-Form ist hervorragend, denn niemand sonst hätte diese Geschichte intensiver und besser erzählen können als der Hauptcharakter selbst. Das wird für mich garantiert nicht das letzte Buch von Ottessa Moshfegh gewesen sein, welches ich gelesen habe. „Eileen“ steht schon ganz oben auf meiner „Muss ich lesen“- Liste. Ich hatte was ganz anderes, storymässig, erwartet, aber ich habe mich darauf eingelassen und wurde überrascht.“

Ja ich kann es definitiv bestätigen, dieses Buch steckt voller Überraschungen. Lassen Sie sich darauf ein. Am Ende werden Sie es auf gar keinen Fall bereuen, vertrauen Sie mir bitte.

Produktbeschreibung – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Bei Sonnenaufgang läuft Vesta mit ihrem Hund eine Runde durch den Wald – die tägliche Routine einer einsamen alten Frau –, als sie einen Zettel findet: „Ihr Name war Magda. Niemand wird je erfahren, wer sie getötet hat. Hier ist ihre Leiche.“

Obwohl von der jede Spur fehlt, lässt Vesta der Gedanke an einen Mord nicht mehr los. Wer war Magda? Und wer könnte ihr Mörder sein? Die Aufklärung dieser Fragen wird zu Vestas Mission. Doch je tiefer sie sich in den Fall verstrickt, desto deutlicher treten ihre eigenen Abgründe hervor. Quelle: https://amzn.to/39oORTt

Ich hoffe Ihnen hat diese Buchvorstellung gefallen. Sie sollten auch mal die anderen Bücher von dieser aussergewöhnlichen Autorin näher betrachten. Für meinen Geschmack ist sie eine geniale Schriftstellerin. Tolle Arbeit, hat mir mega gefallen.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würde ich mich sehr freuen. Bis morgen in alter Frische.

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