Kennen Sie das, man redet und redet und redet, aber alles ergibt kein Sinn und die Wahrheit bleibt einfach auf der Strecke. Im Kriminalroman „Nur die Tiere“ von Colin Niel geht es ums reden, aber die Zeilen dazwischen werden die Lösung am Ende zu Tage bringen.

Im französischen Zentralmassiv gibt es ein kleines Städtchen. Eines Tages verschwindet die Evelyne Ducat spurlos. Jeder der Mitbürger in diesem kleinen Städtchen hat was dazu zu sagen, aber nur soviel, das die eigenen Geheimnisse nicht preisgegeben werden.

Es tauchen immer wieder Gerüchte, Mutmaßungen und Beobachtungen auf, aber keines dieser Dinge hat weder Hand noch Fuß. Die Bergwelt und ihre Menschen sind eigen, sie reden zwar, aber ihre eigenen Geheimnisse bleiben bei ihnen.

Die Sozialarbeiterin Alice zum Beispiel hat ein Geheimnis mit ihrem Klienten den Schafzüchter Joseph. Haben die beiden ein Techtelmechtel miteinander oder steckt da was ganz anderes dahinter? Denn der Joseph verhält sich nach dem verschwinden von Evelyne Ducat sehr merkwürdig.

Und das ist noch nicht mal alles ! Es gibt auch noch im Städtchen die rattenscharfe Maribe. Alle Blicke der Männer wandern über diese bildhübsche Frau. Die Maribe hatte eine Beziehung zu Evelyn, aber nicht im Sinne von einem Paar, sondern … (das müssen Sie schon selber heraus finden!).

Jedes Kapitel in diesem Buch behandelt eine Person. Jeder dieser Personen hat ein Geheimnis und jedes dieser Personen erzeugt ein Sachverhalt, so das das Puzzle am Ende gelöst wird. Wer hat Evelyn ermordet oder gar entführt ? Lebt die Evelyn noch oder ist sie inzwischen tot ?

Wer von diesen Personen ist der Mörder oder gar der Entführer ? Was ist mit Evelyn eigentlich tatsächlich geschehen ?

Inhalt – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Evelyne Ducat verschwindet eines Tages spurlos, und das Städtchen im französischen Zentralmassiv rätselt. Es kursieren Gerüchte und Beobachtungen. Doch nicht alles wird der Polizei preisgegeben, denn hier in der abgeschiedenen Bergwelt hüten die Menschen ihre Geheimnisse.

Die Sozialarbeiterin Alice hat ein Geheimnis mit ihrem Klienten Joseph, dem einsamen Schafzüchter. Und der verhält sich nach dem Verschwinden der Frau merkwürdig. Und in welcher Beziehung stand die Verschwundene zu der jungen Maribe, die eines Tages im Städtchen auftauchte und alle Blicke auf sich zog?

Mit jedem Kapitel erhält eine andere Person das Wort, und ein neues Geheimnis, ein neuer Verdacht taucht auf, bis sich das Puzzle um Evelyne Ducats Verschwinden zusammenfügt. Quelle: https://amzn.to/3CCFBYD

interessantes Interview mit Colin Niel ( Sprache französisch, Untertitel deutsch )

Quelle: https://bit.ly/3lRLTge

SWR 2 lesenswert Kritik zum Buch „Nur die Tiere“ ( 04:33 )

Quelle: https://bit.ly/3lRbh5Q

eigene Meinung

Also eins muss man diesem französischen Krimi Schriftsteller Colin Niel lassen, der kann wirklich einen komplexen und komplizierten Fall sehr gut konstruieren. Dieser Fall was Evelyne Ducat betrifft, da steckt so viel Zeug dahinter, kann man echt schwer beschreiben.

Die Protagonisten lügen, manipulieren, verarschen die Polizisten, es wird in eine bestimmte Richtung gelenkt und dann kommen noch all diese Wendungen noch dazu.

Jeder dieser Figuren in diesem Buch hat immer was zu sagen, zu allen Themen, aber nur so viel, das ja nicht die eigene Geschichte in Mitleidenschaft gezogen wird.

Und da sollen noch die Polizisten durchblicken, wenn jeder lügt und nicht bei der Wahrheit bleibt ? Vom kriminologischen Aspekt her betrachtet hat der Colin Niel schon was feines gezaubert.

Dieser Fall ist tatsächlich sehr aufwendig kontruiert und extrem kompliziert aufgebaut, zumindest aus Sicht der Polizisten. Okay am Ende gibt es zwar die Lösung, keine Frage, aber bis die eigentliche Lösung zum vorschein kommt, da passiert einiges in diesem faszinierenden Krimi.

Ich kann Ihnen eins garantieren, dieser Fall um Evelyne Ducat wird Ihnen tierisch gefallen. Es ist so gut und authentisch geschrieben, als würde der Leser sich mitten im Geschehen befinden. Dieser Colin Niel hat Aufmerksamkeit erzeugt und diese Aufmerksamkeit hat er mit diesem Kriminalroman definitiv verursacht.

Und was soll ich sagen, das Buch ist so gut geschrieben, das dieser Kerl die verlangte Aufmerksamkeit von mir bekommt. Sowohl das Buch als auch der Autor bekommt ein fettes Lob von mir, weil die Handlung und vor allem dieser komplexer Fall besonders gut dargestellt worden ist.

Colin Niel hat noch ein paar andere Bücher geschrieben, die ich aber leider noch nicht gelesen habe. Aber eins ist so sicher wie Amen in der Kirche, ich werde definitiv von diesem genialen Schriftsteller noch ein paar andere Bücher kaufen.

Tolle Handlung, interessanter Fall, geniale Protagonisten und das alles vermischt mit einer heftigen Spannung, die einem zum Schluckauf verleitet. Mega gutes Buch, thumbs up.

Rezensionen

Hier habe ich ein paar Meinungen, die auch Ihnen eventuell gefallen könnte.

User Fidel Rosengrob sagt, ich zitiere: „Alles beginnt unter Dörflern, die leben wie vor hundert Jahren und endet in afrikanischen Chatrooms in denen einsame alte weisse Männer ein Vermögen lassen. Eine Leiche gibt es auch. Unglaublich gut recherchiert und toll erzählt. Spannend.“

User C. S. sagt, ich zitiere: „Wunderbarer Schreibstil, eine Perle unter den Krimis! Was für eine Kunst, sich so sensibel in die Personen und ihr Leben einzufühlen!“

User Glen Runciter sagt, ich zitiere: „Eine Perle von einem Krimi aus dem tollen Lenos Verlag. Die Geschichte ist total abgefahren und macht unglaublich Spaß. Gut geschrieben ist das Buch sowieso. Ein sehr unterhaltsamer Krimi der mir ausgesprochen gut gefallen hat.“

User Bernd Alexander Schmidt sagt, ich zitiere: „… für mich der interessanteste Krimi seit langem, wobei es sich hier eigentlich um viel mehr als um „nur“ eine Kriminalgeschichte handelt, tolle Erzählperspektiven, guter Plot, wortkarge Protagonisten, ein Ende, das noch lange nicht das Ende ist … im Juni zwar sehr früh und recht gewagt, aber für mich. DIE ÜBERRASCHUNG DES JAHRES. Leute: LESEN!“

User Gwyn sagt, ich zitiere: „… Ein Thriller, den man unbedingt lesen sollte – denn es ist schlicht ein genialer Roman. Auch wenn er der Kriminalliteratur zuzuschreiben ist, werden Literaturliebhaber ihre Freude an dem Buch haben. Letztendlich ist es Milieustudie der armen ländlichen Regionen in der Provence – eine Suche nach Liebe und Anerkennung von Menschen, die in einem Sog von Einsamkeit vor die Hunde gehen. Missverständnisse, dumme Zufälle – hier läuft es aus dem Ruder. Ein eindringlicher Roman mit unterschwelligem Humor, eine Groteske! Ich sage nur: Unbedingt lesen!

Colin Niel, geboren 1976 in Clamart, ist eine der großen Stimmen des französischen Noir-Roman. Nach einem Studium der Evolutionsbiologie und Ökologie arbeitete er zunächst als Agrar- und Forstingenieur im Bereich Biodiversität, u.a. mehrere Jahre in Französisch-Guayana. Mit einer vierteiligen guayanischen Serie, die vielfach ausgezeichnet wurde, gelang ihm der Durchbruch als Autor. 2017 erhielt er für Seules les bêtes u.a. den Prix Landerneau Polar und den Prix Polar en séries. Der Roman «Nur die Tiere» wurde von Dominik Moll fürs Kino verfilmt. Heute lebt Colin Niel als Schriftsteller in Marseille.“

Ich kann mich nur an diese verschiedenen Meinung anschließen. Ein geniales Buch, das man unbedingt lesen sollte. Es macht unheimlich Spaß mit zu bekommen, was alles in diesem atemberaubenden Krimi so passiert.

Wer voll auf Krimis steht, muss unbedingt dieses Buch lesen. Der kommt nicht dran vorbei, eine Pflichtlektüre unter den Krimi Fans.

Produktbeschreibung – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Evelyne Ducat verschwindet eines Tages spurlos, und das Städtchen im französischen Zentralmassiv rätselt. Es kursieren Gerüchte und Beobachtungen. Doch nicht alles wird der Polizei preisgegeben, denn hier in der abgeschiedenen Bergwelt hüten die Menschen ihre Geheimnisse.

Die Sozialarbeiterin Alice hat ein Geheimnis mit ihrem Klienten Joseph, dem einsamen Schafzüchter. Und der verhält sich nach dem Verschwinden der Frau merkwürdig. Und in welcher Beziehung stand die Verschwundene zu der jungen Maribe, die eines Tages im Städtchen auftauchte und alle Blicke auf sich zog?

Mit jedem Kapitel erhält eine andere Person das Wort, und ein neues Geheimnis, ein neuer Verdacht taucht auf, bis sich das Puzzle um Evelyne Ducats Verschwinden zusammenfügt. Quelle: https://amzn.to/3CCFBYD

Ich hoffe Ihnen hat die Buchvorstellung gefallen. Ich gebe es offen und ehrlich zu, französische Schriftsteller kenne ich sehr wenige, aber diesen Colin Niel, den habe ich mir seid diesem genialen Buch auf jeden Fall schon mal vorgemerkt.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würde ich mich sehr freuen. Bis morgen in alter Frische.

#crime, #Bergmassiv, #chat, #Kriminalroman, #Mord, #lügen, #Geld, #Manipulation, #read, #books, #Frankreich