Haben Sie eine Vorstellungskraft ? Mit Vorstellungskraft meine ich nicht, was morgen passieren könnte. Mit Vorstellungskraft meine ich, wie sieht die Zukunft aus in 100 Jahren, da wo Sie jetzt leben, also in Deutschland.

Ich kann Ihnen jetzt schon eins sagen, die Zukunft wird noch unheimlicher und noch düsterer, als es Ihnen überhaupt jetzt schon bewusst ist.

Wir sind im Jahre 2021 und jetzt schon von Algorithmen, Apps, Überwachungstools, intelligente smartphones, Kameraüberwachung, Gesichtserkennung und andere technologische Fortschritte in die Fänge ergriffen worden.

Es gibt kein zurück mehr und wir schreiben gerade einmal das aktuelle Jahr 2021. So und jetzt packen Sie mal 100 Jahre drauf und stellen Sie sich mal vor, wie Deutschland aussieht in 100 Jahren in der Zukunft.

Liina arbeitet in einem nichtstaatlichen Nachrichtenportal. Ihre Aufgabe ist es zu recherchieren, zu ermitteln, heraus zu finden, nach zu fragen, was Sache ist. Deutschland befindet sich in „Paradise City“ im Jahre um ca. 2120.

Die Nordküste von Deutschland existiert nicht mehr. Die wurde nämlich vom Meer komplett verschlungen. Berlin als Regierungssitz existiert ebenfalls nicht mehr. Sie dient lediglich nur noch für Touristen und andere Fotografen als eine Art Musterobjekt. Sonst hat Berlin keine Funktion.

Regierungssitz wurde von Berlin nach Frankfurt versetzt. Aber Frankfurt in dem Sinne, wie wir sie im Jahre 2021 kennen, die existiert ebenfalls nicht mehr.

Das gesamte Rhein-Main-Gebiet um Frankfurt herum ist zu einem einzigen Megaultracity zusammen gewachsen. Eine einzige riesen Megaultracity, kaum vorstellbar für einen normal sterblichen. So groß ist diese Stadt geworden.

Restliches Deutschland kann man ungefähr so vorstellen. Da wo einigermaßen stabile Infrastruktur vorhanden ist, da ist im Groben ein kleines bißchen Lebensqualität zu finden.

Alles andere dümpelt einfach vor sich hin und wartet bis die Jenseitsglocken klingeln. Die gesamte Bevölkerung wird von Algorithmen und andere Überwachungstools unter Kontrolle gehalten. Passt du dich an, bist du im System drin und stellst keine dummen Fragen, dann bist du ein guter Mitbürger.

Bist du nicht im System drin, passt du dich nicht an und hast ständig irgend welche dumme Fragen parat, dann wirst du als Verdächtiger eingestuft und ständig auf Schritt und Tritt überwacht. Es gibt kein Entkommen. Jeder steht unter Beobachtung und zwar jede Sekunde.

Liina wird in die Uckermark geschickt. Sie glaubt, das sie lediglich nur eine unbedeutende Meldung aufnehmen soll. Sie hat von nichts eine Ahnung. Die eigentliche Wahrheit ist, da sie eine hoch brisante Story aufnehmen soll.

Während Liina an die Arbeit geht, passiert ein merkwürdiger Unfall bei ihrem Chef. Er hätte beinahe diesen Unfall mit seinem Leben bezahlt. Als ob das nicht genug wäre, wird auch noch eine Kollegin von Liina ermordet.

Liina findet heraus, das sowohl ihr Chef als auch die ermordete Kollegin an dieser Story gearbeitet hatten. Am Anfang hatte sie lediglich gedacht, es ginge bei dieser brisanten Story um das Gesundheitsministerium, der ein großes Projekt vertuschen wollte.

Durch weitere Recherche findet sie endlich heraus, um was es wirklich geht. Jemand der ihr sehr nahe steht, hat die Macht und die Kontrolle erlangt. Mit diesem Wissen, Macht und Kontrolle, hat der Jenige jetzt die Möglichkeit über Leben und Tod von der gesamten Bevölkerung zu entscheiden.

Und das Problem bei der ganzen Geschichte ist, das diese Macht außer Kontrolle gerät. Wie wird Liina reagieren und hat sie die Möglichkeit diesen Fall zu lösen ? Wer ist der Jenige, der ihr nahe steht und was hat er für einen Hintergedanken ?

Inhalt – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Deutschland in der Zukunft. Die Küsten sind überschwemmt, weite Teile des Landes sind entvölkert, und die Natur erobert sich verlassene Ortschaften zurück. Berlin ist nur noch eine Kulisse für Touristen. Regierungssitz ist Frankfurt, das mit dem gesamten Rhein-Main-Gebiet zu einer einzigen Megacity verschmolzen ist.

Dort, wo es eine Infrastruktur gibt, funktioniert sie einwandfrei. Nahezu das gesamte Leben wird von Algorithmen gesteuert. Allen geht es gut – solange sie keine Fragen stellen. Liina, Rechercheurin bei einem der letzten nichtstaatlichen Nachrichtenportale, wird in die Uckermark geschickt, um eine, wie sie glaubt, völlig banale Meldung zu überprüfen.

Dabei sollte sie eigentlich eine brisante Story übernehmen. Während sie widerwillig ihren Job macht, hat ihr Chef einen höchst merkwürdigen Unfall, der ihn fast das Leben kostet, und eine Kollegin wird ermordet.

Beide haben an der Story gearbeitet, die Liina versprochen war. Anfangs glaubt sie, es ginge darum, ein Projekt des Gesundheitsministeriums zu vertuschen, aber dann stößt sie auf die schaurige Wahrheit: Jemand, der ihr sehr nahesteht, hat die Macht, über Leben und Tod fast aller Menschen im Land zu entscheiden. Und diese Macht gerät nun außer Kontrolle. Quelle: https://amzn.to/3oxT93A

5 Fragen an die Schriftstellerin

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die Autorin stellt ihr Buch vor

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Hörprobe

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eigene Meinung

Zunächst einmal bekommt Zoe Beck von mir ein riesen Lob alleine dafür, was für eine mega Vorstellungskraft diese Frau auf dem Petto hat. Wahnsinn wie sie die Zukunft so detailliert und so genau darstellt.

Sie zeigt sehr gut, was es bedeutet, wenn die Digitalisierung in allen Lebenslagen die Oberhand gewinnt. Wenn die Grenzen von Apps und anderen Tools gesprengt werden, dann gibt es kein zurück mehr, kein Entkommen, jeder wird beobachtet.

Wir haben früher 1995 – 2000 müde drüber gelächelt und immer wieder gesagt „ach zieh dein Aluhut an, hier gibt es nichts zu überwachen oder zu kontrollieren.“ Oder man bezeichnete solche Leute gerne mal als Verschwörungstheoretiker oder einfach als dumme Spinner.

Jetzt haben wir das Jahr 2021 und jeder besitzt ein smartphone mit hunderten Apps drauf, Gesichtserkennung und Kameraüberwachung am Flughafen, an den Bahnhöfen und anderen strategischen Plätzen.

Telefonüberwachung existiert weiterhin und Brief- und Bankgeheimnis ist im Prinzip schon abgeschafft. Alexa, Siri und andere Sprechtools (oder sollte ich eher Spionagetools dazu sagen !) sitzen schon in unseren Wohnzimmern drin. Smartwatch hier, Fitness Tracker dort, smart TV da und es hört nicht auf.

Es gibt sogar schon inzwischen smarte Kühlschränke, die Ihre fehlenden Lebensmittel bestellen. Dann gibt es noch smarte Waschmaschinen und andere smarte Geräte, die alles von Ihnen erfassen und analysieren.

Profile werden erstellt, Analysen werden durchgeführt, in eine bestimmte Kategorie wird man eingeordnet, etc. pp.. Der Mensch als solches existiert schon im Jahre 2021 gar nicht mehr.

Die Rede ist immer noch vom Jahre 2021. Aber bei diesem Thrillerbuch müssen Sie noch weitere 100 Jahre drauf packen. Und wird Ihnen jetzt schon Angst und Bange ? Kriegen Sie Muffensausen, wenn man 100 Jahre drauf packt ?

Die Zoe Beck hat gekonnt mit einem Mord genau diese düstere Szenarie wunderbar inszeniert. Der Mensch ist gläserner geworden, als es ihm überhaupt bewusst ist. Und wenn wir nicht aufpassen, dann wird diese Geschichte relativ zeitnah die pure nackte Realität.

Dazu braucht es keine 100 Jahre mehr.

Rezensionen

Hier habe ich ein paar nette Ansichten, die auch Sie bestimmt begeistern wird.

User Bernd Vollmer sagt, ich zitiere: „… Ein Recht auf Nichtüberwachung gibt es nicht. Wo ich mich durch Juli Zehs Roman ehrlich gesagt ein bisschen hindurchgequält habe und bei den halb-philosophisch mäandernden Monologen der Figuren immer ein Gähnen wegdrücken musste, habe ich Zoë Becks Roman kaum weglegen können.

Die Geschichte der Rechercheuren Liina, die in ein Komplott um das staatliche Gesundheitssystem hineingezogen wird, ist extrem spannend, toll geschrieben, die Charaktere sind nachvollziehbar und prägnant. Dass mir das Ende etwas überhastet und etwas weniger schlüssig vorkam als der Rest dieses gelungenen Thrillers, mag auch daran liegen, dass ich es sehr schnell gelesen habe.“

User Eva sagt, ich zitiere: „… Es ist das Besondere an diesem Roman, dass er auf so vielen Ebenen zum Nachdenken anregt. Man kann nachvollziehen, wie bequem ein Leben in „Paradise City“ sein muss – und dass ein solches Leben für viele Menschen in der Tat eine Option wäre.

Keine Existenzängste mehr, keine Krankheiten, keine Unsicherheiten. Zeitweise kommen einem Liina, Olga, Martha und die anderen Systemkritischen vor wie Kämpfer in einer Schlacht, die außer ihnen niemand mehr schlagen will.

Die Mehrheit hat sich arrangiert, hängt zufrieden am Infotropf der Regierung. Wer für diese schöne neue Welt den Preis zahlt, bleibt lange im Verborgenen …Perfektes Lesefutter zur Anregung der eigenen grauen Zellen, wie gesagt, ich kann das Buch nur empfehlen.“

User alasca sagt, ich zitiere: „… In Zeiten von Corona, in der der Staat fürsorglich in das Leben seiner Bürgerinnen eingreift, staune ich über die Hellsichtigkeit von Zoë Becks neuem Roman. Der wurde zwar mitten in der Krise veröffentlicht, aber natürlich weit früher geschrieben.

Pandemien, Überwachungs-Apps und Klimawandel: alles Themen unserer Gegenwart schon vor Corona. Zoë Beck, die, O-Ton, „dann aber einige Parallelen doch etwas unheimlich“ fand, hatte allerdings nicht die Corona-Warn-App im Sinn, als sie „KOS“ erfand, sondern eher die Gesundheits-Apps, über die die Krankenkassen nachdenken und die „gesundes“ Verhalten etwa durch Beitragsboni belohnen wollen.

Aber was, wenn ein Mensch sich dafür entscheidet, potentiell selbstschädlich zu handeln? Fallschirmspringen? Rauchen? Sollte ihm das verboten sein oder gar bestraft werden? Und wenn ja, ist das dann noch Demokratie?

Schon heute werden über jeden von uns eine Unmenge Daten gesammelt. Schon heute gibt es viele Menschen, die von der Komplexität unserer Welt überfordert sind und Führung suchen. In China gibt es bereits eine Gesellschaft, die autoritär regiert wird und damit in der Mehrheit einverstanden ist. Persönliche Freiheit? Für viele kein Wert, eher eine Last. „Paradise City“ denkt die Gegenwart weiter und fragt: Wollen wir da wirklich hin? Thriller mit Mehrwert – ich empfehle: Lesen!“

User sommerklang sagt, ich zitiere: „… Doch dann wendet sich das Blatt, vor allem angesichts der Tatsache, dass „Paradise City“ 2019 geschrieben wurde: Wir befinden uns in einer Zukunft, die eine Pandemie besiegt und ein Massensterben gestoppt hat.

Seit zwanzig Jahren gib es ein Antibiotikum gegen multiresistente Keime. Chronisch Kranke haben einen Chip im Oberarm, der sie rund um die Uhr mit der Gesundheits-App „Kos“ überwacht. Euthanasie zur „Säuberung der Gesellschaft“ ist genauso wenig ein Tabu wie perfektionierte „Deep Fakes“ in Videos.

Die Algorithmen zur Steuerung der Menschheit sind ausgereift und KI handelt eigenständig. Aber es gibt auch Parallelgesellschaften, aus denen vereinzelte Akteure ausbrechen, um im System das System zu bekämpfen. Am Ende des Buches merkt man erst, dass man irgendwie außer Atem ist, weil man mit den Worten und Wegen der Figuren mitgehetzt ist.

Viele Tote, viel Blut, viele Geheimnisse. Man ist emotional und auch rational aufgewühlt. Und ganz ehrlich: Das ist es doch, was ein gutes Buch ausmacht. Zoë Beck konnte nicht ahnen, dass ihre fiktive Zukunft so nah ist. Bleibt zu hoffen, dass sich nicht alle ihre Ideen bewahrheiten. Wer will schon in Frankfurt leben, wenn sie nach Finnland flüchten kann?“

Wer einfach mal wissen möchte, wie ungefähr die Zukunft aussieht oder aussehen könnte, der sollte auf jeden Fall diesen Thriller lesen. Mir hat das Buch besonders gut gefallen, weil die Autorin so richtig schön brutal in die Wunde gebohrt hat und zwar in die „Digitalwunde“.

Also das nächste mal wenn Sie ein App herunter laden oder eine Alexa kaufen möchten, vielleicht sollten Sie mal erst die Gehirnzellen einschalten und sich selber fragen, brauche ich das unbedingt oder kann ich getrost darauf verzichten.

In Zukunft heißt es je weniger, desto mehr. Machen Sie einfach mal selber Gedanken darüber. Das überlasse ich Ihnen.

Produktbeschreibung – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Deutschland in der Zukunft. Die Küsten sind überschwemmt, weite Teile des Landes sind entvölkert, und die Natur erobert sich verlassene Ortschaften zurück. Berlin ist nur noch eine Kulisse für Touristen. Regierungssitz ist Frankfurt, das mit dem gesamten Rhein-Main-Gebiet zu einer einzigen Megacity verschmolzen ist.

Dort, wo es eine Infrastruktur gibt, funktioniert sie einwandfrei. Nahezu das gesamte Leben wird von Algorithmen gesteuert. Allen geht es gut – solange sie keine Fragen stellen. Liina, Rechercheurin bei einem der letzten nichtstaatlichen Nachrichtenportale, wird in die Uckermark geschickt, um eine, wie sie glaubt, völlig banale Meldung zu überprüfen.

Dabei sollte sie eigentlich eine brisante Story übernehmen. Während sie widerwillig ihren Job macht, hat ihr Chef einen höchst merkwürdigen Unfall, der ihn fast das Leben kostet, und eine Kollegin wird ermordet.

Beide haben an der Story gearbeitet, die Liina versprochen war. Anfangs glaubt sie, es ginge darum, ein Projekt des Gesundheitsministeriums zu vertuschen, aber dann stößt sie auf die schaurige Wahrheit: Jemand, der ihr sehr nahesteht, hat die Macht, über Leben und Tod fast aller Menschen im Land zu entscheiden. Und diese Macht gerät nun außer Kontrolle. Quelle: https://amzn.to/3oxT93A

Ich hoffe Ihnen hat die Buchvorstellung „Paradise City“ von Zoe Beck gefallen. Mir hat es mega gut gefallen und ich kann mit reinem Gewissen diese spannende Handlung weiter empfehlen.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würde ich mich sehr freuen. Bis morgen in alter Frische.

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