Die Behörde mit der Bezeichnung „Unite“ hatte früher folgende Aufgabe. Sie sollte innerhalb von Frankreich die Demokratie und die Bevölkerung beschützen.

Das heißt, alles was gegen die Demokratie sprach oder entsprechend dagegen gehandelt wurde und somit dem Staat Schaden zugefügt werden sollte, da sollte die Behörde „Unite“ eingreifen. Somit konnte man die Demokratie innerhalb von Frankreich beschützen und bis heute aufrecht erhalten.

Aber das waren die früheren Aufgaben von der Behörde „Unite“. Heute kümmert man sich nicht um den Schutz der Demokratie von Frankreich. Heute kümmert man sich um Geld und zwar sehr viel Geld. Denn im Kapitalismus regiert nun mal Geld und nichts anderes als pures Geld.

Berthet ist so ein Agent bei der Behörde „Unite“. Berthet war grundsätzlich fürs Grobe zuständig. Ein guter und solider Mann eben, der keine Fragen gestellt hat und einfach seine Arbeit erledigt hat.

Hieß es, bring die eine Person um, hat er das getan. Hieß es, leg dort eine Bombe oder sabotiere diese Anlage, hat er das getan. Allerdings hat Berthet seine eigenen Macken.

Einer dieser Macken, zumindest aus Sicht von „Unite“ ist der Schutz der schwarzen Staatssekretärin mit dem Namen Kardiatou Diop. Berthet ist regelrecht besessen davon ums verrecken die Frau Diop zu beschützen. Komme was wolle, aber aus Sicht von Berthet muß diese Frau überleben, egal was passiert.

Berthet ist auch der Jenige, ohne das die Frau Diop davon Wind bekommen hat, der sie jahrelang beschützt und gefördert hat. Immer aus der Ferne beobachtet und immer aus der Ferne beschützt.

Diop ist total angesehen, denn sie strebt noch höhere Ziele zu Gunsten der Bevölkerung und der Demokratie. Ausserdem steht sie sehr Nahe, was das Thema Diversität und ähnliche Ansichten betrifft.

Genau diese Ansichten stört aber die Behörde „Unite“ gewaltig. Deswegen muss die Frau Diop beseitigt werden. Aber um sie zu ermorden muss erst mal der Agent Berthet von der Bildfläche verschwinden.

In einer Gemeinde in Zentralfrankreich finden demnächst Kommunalwahlen statt. Die Behörde „Unite“ möchte, das die Chefin des rechtsextremen patriotischen Blocks Frau Agnes Dorgelles die Wahl gewinnt. Ihre Gegenkandidatin ist die Frau Diop.

Es ist von vorne herein progarmmiert, das die Behörde „Unite“ und der Agent Berthet gegenseitig an die Kehle gehen werden. Wer wird diesen bestialischen und mörderischen Kampf am Ende gewinnen ? Ist Berthet überhaupt noch in der Lage die Frau Diop zu beschützen ?

Wieso möchte die Behörde „Unite“, das eine rechtsextreme Gesinnung tragende Partei die kommenden Kommunalwahlen gewinnt ? Geht es um Macht und Einfluss ?

Ein Katz- und Mausspiel beginnt und das gesamte Spiel ist extrem tödlich.

Inhalt – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Berthet soll getötet werden. Er ist Agent der Unite, einer geheimen Parallelpolizei, die zu einem Staat im Staate geworden ist, ein gut arbeitender Mann fürs Grobe, der nicht viele Fragen stellt. Aber Berthet ist in Ungnade gefallen.

Vielleicht, weil er zu viel weiß, vielleicht aber auch, weil seine Besessenheit von Kardiatou Diop, der jungen Staatssekretärin, dem Medienliebling und Postergirl der diversity, die Pläne der Unite zu stören droht. Denn die Unite dient schon lange nicht mehr der Verteidigung der Demokratie, sondern eher der Welt des Geldes und dem entfesselten Kapitalismus.

Berthets Marotten konnte man hier lange tolerieren, aber nun ist seine zweifelhafte Zuneigung zu Diop zum Problem geworden: Sie soll ausgeschaltet werden, denn sie ist Gegenkandidatin von Agnes Dorgelles, der Chefin des rechtsextremen Patriotischen Blocks, bei den Kommunalwahlen in einer Gemeinde in Zentralfrankreich.

Wie ein Schutzengel, von weitem und ohne dass sie davon weiß, hat Berthet Diop seit Jahren beschützt und gefördert. Und wenn die Unite ihr ans Leder will, wird sie an ihm nicht vorbeikommen. Quelle: https://amzn.to/3mu954z

interessante Aussagen des Schriftstellers ( Deutscher Untertitel vorhanden )

Quelle: https://bit.ly/2ZRPSSv

eigene Meinung

Es ist sehr schwer über dieses Buch zu sprechen, da ich zwiegespalten darüber bin. Wie soll ich das jetzt am Besten erklären, ohne entscheidende Szenen zu verraten !

Also zunächst einmal möchte ich Ihnen zwei Prozentzahlen mitteilen, einmal die 75 % und einmal die 25 %.

75 % des Buches ist extrem spannend aufgebaut und die brutalen Szenen bzw. Situationen haben echt tierisch Lust auf mehr gemacht. Da ging schon bei manch einer Szene die Post ab und da hat es ordentlich gekracht und heftigst „kavuum“ erzeugt.

Keine Frage, wenn man nur die 75 % berücksichtigt, dann würde ich eiskalt sagen, kaufen, lesen und eine spannende Story erleben. Ich muss schon ehrlich zugeben, diese 75 % sind schon richtig gut gemacht.

Aber wir haben ja ein großes ABER ! Die restlichen 25 % sollte man bei der Beurteilung auch dringend berücksichtigen, sonst ist es kein ehrliches Resultat wie ich finde. Entweder ganz offen und ehrlich sprechen oder man lässt es bleiben.

Und Sie kennen mich ja inzwischen, ich spreche sehr frei heraus und sage es klipp und klar, wie es ist bzw. was ich darüber denke. Ich nehme nun mal kein Blatt vorm Mund.

Bei manch einer Szene kann man gewisse Sachen und Dinge voraus sehen und sehr gut erahnen, was gleich passieren wird. Spätestens bei diesen Szenen hat man die Spannung vom Leser sozusagen weg genommen.

Dann kamen gewisse Handlungsebenen, die hier und da ( zwar selten, aber sie kamen leider vor ! ) einfach kein Sinn ergeben haben und auch nicht genug aufgeklärt worden ist gegenüber dem Leser.

Sie merken der gute Jerome Leroy hat zwar ein gutes Buch geschrieben, aber diese restlichen 25 % geben halt ein „komisches Gschmäckle“, das einfach leider nicht zu einem Kriminalroman passt.

Ein guter Kriminalroman lebt vom plötzlichen, vom heimlichen, vom unerwarteten, aber nicht davon, das der Leser schon 2 Schritt voraus sehen kann, was gleich passieren wird.

Ein guter Kriminalroman sollte spannend und mit ein paar netten Wendungen aufgebaut sein. Ein guter Kriminalroman lebt davon, das der Leser mitdenken muss und das der Leser auch mal verwirrt ist bei manch einer Szene.

Es tut mir sehr leid, trotz dessen das ich Jerome Leroy als Schriftsteller schätze und achte, kann ich leider dieses Buch nicht weiter empfehlen. Schade, dabei hatte dieser Kriminalroman Potenzial, aber dieser restlichen 25 % haben es leider echt versaut.

Sie können es gerne lesen und selber darüber ein Urteil machen, aber ich bleibe dabei, die 75 % sind top, die restlichen 25 % leider flop.

Die anderen Bücher von Jerome Leroy, unter anderem „Der Block“ oder „Die Verdunkelten“, das sind Meisterwerke, die kann man getrost lesen und einfach nur genießen. Das sind verdammt gute Bücher, aber „Der Schutzengel“ hat diesmal leider nach meiner Meinung nicht hingehauen.

Rezensionen

Hier habe ich ein paar wenige zutreffende Aussagen, die meine Meinung hier und da untermauern.

Frankfurter Allgemeine Zeitung sagt, ich zitiere: „… Leroy skizziert in „Der Schutzengel“ die Geschichte eines Agenten und Killer, der für eine geheime Staatsorganisation arbeitet und zum Missvergnügen seiner Vorgesetzten die Pläne eben dieser „Unité“ durchkreuzt, als er eine junge schwarze Politikerin vor mörderischen Intrigen beschützt. Komplexer Stoff, freut sich Hintermeier, vieles klärt sich erst ganz am Ende auf. Aber wie literarisch und politisch versiert Leroy hier die Legende vom tiefen Staat neu verfasst, das hat den Rezensenten ungemein beeindruckt.“

User Thomas Wörtche sagt, ich zitiere: „… ist ein hundsgemeines, in alle Richtungen tretendes Buch, das eine tiefe, historisch bedingte Verderbtheit des französischen Staates vorführt, der alle Werte schon längst dem Neoliberalismus in den Rachen geworfen hat, dessen gesellschaftspolitischen Konsequenzen nicht mehr Herr wird und deswegen ultrabrutal um sich schlägt, um wenigsten eine oberflächliche Friedhofsruhe herzustellen. Leroy tut das mit großer Meisterschaft, mit Witz und säureklarem Blick – und sogar mit einem Vorschein von Utopie am Schluss.“

User Hans-P. Wiechers sagt, ich zitiere: „Dieses Buch hat mich fassungslos gemacht. Die vollkommen unmotivierte Brutalität, die hier genussvoll geschildert wird, ist widerlich, die Figurenzeichnung einfältig, die Handlung auf jeder Seite vorhersehbar. Dieser angebliche Roman kann nur von einem Schreibautomaten verfasst worden sein.“

Hätte man es nicht bei den 75 % bleiben lassen können ? Schade.

Produktbeschreibung – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Berthet soll getötet werden. Er ist Agent der Unite, einer geheimen Parallelpolizei, die zu einem Staat im Staate geworden ist, ein gut arbeitender Mann fürs Grobe, der nicht viele Fragen stellt. Aber Berthet ist in Ungnade gefallen.

Vielleicht, weil er zu viel weiß, vielleicht aber auch, weil seine Besessenheit von Kardiatou Diop, der jungen Staatssekretärin, dem Medienliebling und Postergirl der diversity, die Pläne der Unite zu stören droht. Denn die Unite dient schon lange nicht mehr der Verteidigung der Demokratie, sondern eher der Welt des Geldes und dem entfesselten Kapitalismus.

Berthets Marotten konnte man hier lange tolerieren, aber nun ist seine zweifelhafte Zuneigung zu Diop zum Problem geworden: Sie soll ausgeschaltet werden, denn sie ist Gegenkandidatin von Agnes Dorgelles, der Chefin des rechtsextremen Patriotischen Blocks, bei den Kommunalwahlen in einer Gemeinde in Zentralfrankreich.

Wie ein Schutzengel, von weitem und ohne dass sie davon weiß, hat Berthet Diop seit Jahren beschützt und gefördert. Und wenn die Unite ihr ans Leder will, wird sie an ihm nicht vorbeikommen. Quelle: https://amzn.to/3mu954z

Ich hoffe Ihnen hat die Buchvorstellung gefallen. Nur weil ich „Der Schutzengel“ nicht gut genug finde, heißt es noch lange nicht, das ich Jerome Leroy links liegen lasse.

Im Gegenteil, sehen Sie sich mal die anderen Bücher von diesem Schriftsteller etwas genauer an, dann werden Sie erkennen, das der Jerome ein Großer ist. Er hat leider mit „Der Schutzengel“ nach meiner Meinung ein Fehlgriff produziert. Kann mal passieren, ist nicht schlimm.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würde ich mich sehr freuen. Bis morgen in alter Frische.

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