Der Titel sagt im Prinzip schon alles. Einer der beiden ist ein Killer. Wer von den beiden ist der Killer und wie findet man das heraus ?

Eine unvorsichtige Entscheidung und man verdächtigt den falschen und der eigentliche Killer kommt ungeschoren davon. Im Bundesstaat Texas in Amerika nahe Golfküste gibt es eine Ortschaft mit dem Namen Beaumont. Die Geschichte spielt ungefähr Anfang der 70er Jahre.

In dieser Stadt hat Tom Phelan eine Privatdetektei aufgemacht, nämlich die „Phelan Investigations“. Er und seine Kollegin Delpha Wade sind dringend auf Aufträge angewiesen.

Sie nehmen alle Aufträge an, egal wie schräg oder verrückt sie klingen. Denn in die Detektei muß dringend Geld rein fließen, um die offenen Rechnungen zu bezahlen.

Ein Klient nimmt Kontakt zu dieser Detektei auf. Er hat lediglich nur eine Bedingung. Er möchte gerne anonym bleiben.

Der Auftrag klingt sehr brisant und total unglaubwürdig, denn der Auftraggeber ist anonym. Die Aufgabe lautet folgendermaßen „findet den lange verschollenen Bruder“.

Delpha und Tom gehen am Anfang von einer Art Familienzusammenführung. Der eine Bruder will den anderen finden.

Nichts aussergewöhnliches denken sich die beiden. Im Prinzip leicht verdientes Geld. Die ersten Informationen werden analysiert und weitere Recherche wird durch geführt.

Je tiefer Delpha und Tom in diesem Fall rein bohren, desto komplizierter, verrückter und undurchsichtiger wird er. Aber eins haben die beiden inzwischen definitiv heraus gefunden.

Einer der Brüder ist ein eiskalter und brutaler Killer. Das Problem ist heraus zu finden, wer von den beiden der eigentliche Killer ist.

Der eine Bruder, der verschollen ist oder der andere Bruder, der anonym bleiben möchte und den Auftrag gegeben hat ?

Am Ende kommt eine sehr grausame Familien Fehde zum vorschein. Aller aller spätestens da wird der Leser erfahren, welcher der beiden Brüder der Killer ist.

Inhalt – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Beaumont, Texas, Golfküste, Mitte der Siebziger. Die junge Privatdetektei »Phelan Investigations« ist dringend auf Aufträge angewiesen, und seien sie noch so seltsam und schwierig. Für einen Klienten, der anonym bleiben will, sollen Delpha Wade und ihr Boss Tom Phelan seinen lange verschollenen Bruder finden.

Ein einfacher Fall von Familienzusammenführung? Falsch. Je tiefer die beiden graben, desto undurchsichtiger und mysteriöser wird die Affäre. Nur eines ist klar: Einer der Brüder scheint ein ziemlich übler Killer zu sein. Aber welcher von beiden?

Nur gut, dass zu Delphas besten Eigenschaften ihre Sensibilität zählt – und deswegen hört sie einem jungen Mädchen ganz genau zu. Denn dieses Mädchen kann den Menschen ganz tief ins Herz schauen, selbst ins schwärzeste. Quelle: https://amzn.to/3b4mACs

Buchtrailer ( Ein Job für Delpha Band 1 )

Quelle: https://bit.ly/3psjxMV

eigene Meinung

Tja ich muß gestehen, ich habe ein riesen Fehler gemacht und diesen Fehler sollten Sie auf jeden Fall bitte vermeiden. Das ist eine Delpha Reihe und ich Trottel habe es mit „Family Business Band 2“ angefangen.

Dabei hätte ich mit „Ein Job für Delpha Band 1“ anfangen müssen, weil die beiden Bücher miteinander was zu tun haben. Inzwischen habe ich mir zwar Band 1 besorgt, aber leider noch nicht die nötige Zeit gefunden, um es zu lesen. Das werde ich demnächst auf jeden Fall nachholen.

Zu Delpha kann ich nur eins sagen, diese Frau hat par excellence die schlimmste Grausamkeit am eigenen Leibe erlebt. Wie die da raus gekommen ist und was sie da so alles erlebt hat, das wird in Band 1 thematisiert.

In Band 2 „Family Business“ was ich gelesen habe geht es auf einen Seite um den Auftrag und auf der anderen Seite um die weitere Charakterentwicklung von Delpha.

Ich finde es bemerkenswert, wie die Frau aus dieser Hölle raus gekommen ist und endlich wieder Fuß gefasst hat. Ein labiler oder naiver Mensch hätte sich schon längst die Kugel gegeben, bei dem was die Frau erlebt hat.

Aber die Delpha ist Gott sei Dank eine taffe und starke Frau, hat ihre Psyche voll im Griff und will unbedingt weiter leben. Der Griff an das Leben, die einzelnen Atemzüge von ihr, voran kommen und neue Dinge erleben, das ist sozusagen ihr Motor, um ums verrecken weiter zu machen.

Ganz ehrlich ich habe höllen Respekt vor Delpha. Also die Autorin Lisa Sandlin hat mit Delpha ein Charakter erschaffen, Hut ab alter Schwede, mega gut beschrieben.

Man muß echt mal auf die Idee kommen so einen Hammer Charakter zu gestalten, der Wahnsinn Frau Lisa Sandlin da fabriziert hat. Sprachlich eine Augenweide, was diese Frau mit ihrem Buch veranstaltet hat.

Eins ist so sicher wie Amen in der Kirche, ich werde noch viele viele weitere Bücher von dieser Dame kaufen, denn die schreibt so verdammt gute Bücher. Wer die Lisa Sandlin noch nicht kennt, unbedingt merken liebe Leute, sonst verpasst Ihr was.

Vielleicht als Ergänzung noch, die Delpha ist eine unermüdliche und hart arbeitende Frau. Sie recherchiert wie ein gut geölter Motor und achtet auf jede Kleinigkeit. Das hat sie regelrecht verinnerlicht und deswegen hat die Delpha einen besonderen Platz bei mir.

Von mir bekommt Band 2 von 100 Punkten glatte 100 Punkte. Es gibt nichts auszusetzen an diesem Buch, alles perfekt inszeniert. Ich verneige mich ehrfürchtig vor dieser grandiosen Leistung seitens der Schriftstellerin.

Rezensionen

Hier habe ich ein paar ziemlich gute Ansichten. Ich denke die werden Sie ebenfalls überzeugen.

User Rainer Ascherson sagt, ich zitiere: „… Aber keine Sorge, Sandlin hat u.a. mit Tom (Chef), Oscar (Koch) und Isaac (eh. Geliebter) auch die männlichen Protagonisten positiv besetzt.
Lisa Sandlin hat eine lockere, flüssige Schreibe, ihre Dialoge sind gelungen, z.T. sogar witzig. Die Metaphern sind gefällig, beispielsweise: „das Haus war weiß wie eine Hochzeitstorte, die fünfzig Jahre im Gefrierschrank gestanden hatte“.

Die einzelnen Protagonisten werden liebevoll genau – drehbuchmäßig – vorgestellt: „der Schalkragen von Mrs Singers blassgrünem Kostüm war schwarz paspeliert und um ihre Taille lag ein schmaler schwarzer Gürtel“. Mit kleinen Handgriffen (Nixon-Affäre, Tennismatch „the battle of sex“) beamt sie uns Leser ins Jahr 1973.

Ihre Naturschilderungen lassen die Landschaften Texas aufleben. Ich freue mich schon auf den nächsten teil der Reihe. In der Zwischenzeit gilt Daphnes Spruch: „Aber eines gibt es, was nie ein Fehler ist: Zimtschnecken.“

User Piccolruaz R. sagt, ich zitiere: „… In einem Hotel verfolgen die Gäste im TV die Lügen Nixons. Dann erzählt eine alte Frau vom Tod Roosevelts. „In der Wochenschau sahen wir, dass die Leute an den Gleisen standen, als der Zug mit seiner Leiche durchfuhr. Wir wissen alle warum sie da standen. Aus Respekt“. Ein anderer: “der Boss brüllte, der Sarg ist im Weißen Haus angekommen. Alle standen still“ Aus Respekt.

Und dann zu Nixon: „Wer wird an den Gleisen stehen, wenn sein Sarg vorbei rollt?“. Andererseits: Ein dramatisches Baseballspiel und seine langandauernde, intensive, detaillierte Schilderung im TV ist mühsam, wenn man das Spiel und dessen Begrifflichkeiten nicht kennt. Delpha und Tom, ihr Chef lösen schließlich die grausame Familien-Fehde, die sich vor Jahrzehnten ereignet hat. Ohne freilich einen letzten Mord verhindern zu können.“

User Karolina sagt, ich zitiere: „… Die Fälle, die die beiden bearbeiten, sind nicht wahnsinnig mitreißend, aber ausreichend interessant als Handlungsfaden. Im Mittelpunkt steht aber die Entwicklung von Delpha Wade, die sich langsam traut, ihre Freiheit zu testen und die Gefängniserfahrung zu überwinden.

Die Entwicklung dieser sympathischen und vielschichtigen Frau und die langsame, persönliche Annäherung zwischen ihr und ihrem Chef sind spannend und menschlich anrührend erzählt. Die Atmosphäre der 70er, die deutlich erkennbar, aber nie aufdringlich ist, bildet einen reizvollen Hintergrund, der die Figuren plastisch hervortreten lässt.

Ein schönes, gut zu lesendes Buch, dem eine etwas spannendere Krimihandlung aber gut getan hätte. Und noch eine Frage: Warum werden englische Titel für die deutsche Ausgabe in andere englische Titel umgewandelt? Wenn es Englisch sein soll, dann bitte das Original nehmen, das auch hier viel besser gepasst hätte, als „Family Business“. Oder einfach auf Deutsch „Familiengeschäft“ oder „Familienladen“ – das würde es auch gut treffen!“

Es ist alles gesagt, ich kann nichts mehr hinzufügen. Kaufen, lesen und einen spanndenden Krimi in den 70er Jahren erleben. Ganz großes Kino sage ich nur noch dazu.

Produktbeschreibung – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Beaumont, Texas, Golfküste, Mitte der Siebziger. Die junge Privatdetektei »Phelan Investigations« ist dringend auf Aufträge angewiesen, und seien sie noch so seltsam und schwierig. Für einen Klienten, der anonym bleiben will, sollen Delpha Wade und ihr Boss Tom Phelan seinen lange verschollenen Bruder finden.

Ein einfacher Fall von Familienzusammenführung? Falsch. Je tiefer die beiden graben, desto undurchsichtiger und mysteriöser wird die Affäre. Nur eines ist klar: Einer der Brüder scheint ein ziemlich übler Killer zu sein. Aber welcher von beiden?

Nur gut, dass zu Delphas besten Eigenschaften ihre Sensibilität zählt – und deswegen hört sie einem jungen Mädchen ganz genau zu. Denn dieses Mädchen kann den Menschen ganz tief ins Herz schauen, selbst ins schwärzeste. Quelle: https://amzn.to/3b4mACs

Hoffe die Buchvorstellung hat Ihnen gefallen. Fangen Sie mit Band 1 an und nicht so wie ich mit Band 2.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würde ich mich sehr freuen. Bis morgen in alter Frische.

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