Ein guter Rat an Sie, bevor Sie das Buch „Stadt, Land, Raub“ lesen, sollten Sie unbedingt zuvor das Buch „Am roten Fluss“ von Marcie Rendon gelesen haben, denn diese beiden Bücher gehen nämlich nahtlos ineinander über.

Einzeln machen die Bücher nach meiner Meinung kein Sinn, zusammen entfalten sie jedoch ihren eigentlichen wahren Inhalt, weil die Bücher miteinander was zu tun haben. Sie werden es dann schon merken, wenn Sie anfangen zu lesen.

Im Buch „Stadt, Land, Raub“ geht die verrückte Geschichte von der jungen Cash weiter. Übrigens die Cash raucht und trinkt immer noch wie im ersten Band „Am roten Fluss“. Da hat sich nichts geändert.

Ihr voller Name lautet Renee Cash Blackbear. Die ganze Geschichte spielt in den 70´er Jahren in Amerika in der Stadt Minneapolis.

Die Cash ist eine junge indianische Landarbeiterin und geht jetzt ins College um zu studieren. Nachts fährt sie Rübenlaster, um ihr Studium zu finanzieren.

Am Red River Valley damals sind ziemlich viele üble Verbrechen geschehen ( Buch Am roten Fluss ! ). Eine Studentin wird entführt. Sheriff Wheaton bittet Cash um Hilfe.

Es gibt keinerlei Hinweise, keine Spuren und auch keinerlei Anhaltspunkte. Die Cash findet dennoch ein paar nützliche Informationen über die verschwundene Studentin. Die ersten ermittelten Spuren zeigen Richtung Minneapolis.

Aber zwischen Fargo und Minneapolis ist ein riesen Unterschied. Wie soll so ein Landei wie Cash in dieser riesen Metropole wie Minneapolis zurecht kommen ?

Haben die Fälle von Red River Valley mit der verschwundenen Studentin was zu tun ? Ist es der gleiche Täter ? Kann Renee diesen Fall lösen ?

Inhalt – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Fargo, Anfang der 1970er Jahre: Die junge indianische Landarbeiterin Cash geht jetzt aufs College – und dann auf die Suche nach den verschwundenen Mädchen, deren Spur in die Stadt Minneapolis führt. Wo das Verbrechen andere Züge trägt als zu Hause im Red River Valley. Quelle: https://amzn.to/3vMuSZw

lasst uns gemeinsam Marcie Rendon kennen lernen

Quelle: https://bit.ly/3EexeDd

Native Writing Fest

Quelle: https://bit.ly/3Gl1CO5

Anishinabe White Earth Nation

Quelle: https://bit.ly/3nuEfJo

eigene Meinung

Bevor ich über das Buch rede, sollten wir erst mal über die geniale Schriftstellerin Marcie Rendon ein paar Informationen austauschen.

Marcie Rendon ist eine Stammesangehörige der Anishinabe White Earth Nation, ist Dichterin, Stückeschreiberin und Performancekünstlerin.

Sie engagiert sich als kulturpolitische Aktivistin, kuratiert indigene Künstlerförderung, schreibt Sach- und Geschichtsbücher für Kinder, hält Schreibkurse in Gefängnissen ab und unterstützt indianische und mexikanische Nachwuchskunst.

Vier ihrer Theaterstücke sind inzwischen veröffentlicht worden und sie ist der kreative Kopf hinter Raving Native Theater, Raving Native Cabaret und Raving Native Radio.

Sie merken diese Dame hat es faustdick hinter den Ohren und das zurecht wohlbemerkt. Ihre letzten 2 aktuellen Bücher haben heftigst rein geknallt und das meine ich ziemlich positiv.

Wie ich schon am Anfang erwähnt hatte, bevor Sie „Stadt, Land, Raub“ lesen, sollten Sie unbedingt mit dem Buch „Am roten Fluss“ anfangen. Hat mir ultra gefallen, weil es ziemlich gut und authentisch dargestellt worden ist.

Leider ist der Krimianteil im Buch „Stadt, Land, Raub“ im Vergleich zu anderen Krimibüchern relativ wenig, aber das ist kein Beinbruch wie ich finde. Sie punktet eher mit dem Erzählstil und der Charakterbeschreibung von Cash.

Es wird auf eine beeindruckenden Art und Weise das harte Leben und das Überleben von Cash erzählt. Diese junge Cash muss echt viel durch machen in ihrem Leben und das nicht gerade wenig.

Ich bin mir zu 100 % sicher, das Sie Cash in ihr Herz einschließen werden. Ein unbeschreiblicher Charakter, wird Ihnen mega gefallen.

Es geht nicht nur um die verschwundene Studentin oder das harte Leben der Cash, es geht auch zusätzlich darum, das die dortigen lebenden Indianer durch die weißen Amerikaner ziemlich viel Unrecht erleben mußten.

Sowohl in der Vergangenheit als auch aktuell leider.

Man hat sie umgebracht, man hat sie schlimm behandelt, man hat sie erniedrigt, man hat ihr Land, ihre Kultur, ihre Geschichte, ihre Rechte, ihr Hab und Gut komplett beraubt.

Das was die weißen Amerikaner an den Ureinwohnern von Nordamerika veranstaltet haben, das kommt einem Völkermord gleich.

Die weißen Amerikaner sollten eigentlich für ihre bestialischen Verbrechen an die Indianer vor dem Internationalen Gerichtshof gestellt werden. Aber wer hat den Mut und die Stärke es auszusprechen oder gar in die Wege zu leiten ?

Sie reden ständig vor der Kamera von Demokratie, Gerechtigkeit, Menschenrechte und Menschenwürde, aber behandeln ihre eigenen Ureinwohner des Kontinents Nordamerika, sprich die Indianer wie Stück Scheisse und das ist auf gar keinen Fall hinnehmbar wie ich finde.

Also kommt mir bloß nicht und sagt mir, das Amerika eine Demokratie wäre. Amerika ist ziemlich weit weg von der Demokratie oder Menschenrechte wie ich finde.

Von mir bekommt die taffe und geniale Marcie Rendon für die letzten 2 Bücher ein riesen Lob. Sie hat eine extrem glaubwürdige Geschichte hingeknallt.

Ich habe beide Bücher mit Genuss gelesen und das werden Sie ebenfalls tun, falls Sie es kaufen sollten. Sie werden es auf gar keinen Fall bereuen, vertrauen Sie mir bitte.

Rezensionen

Hier habe ich paar sehr interessante Ansichten, die Sie auch bestimmt ziemlich für gut befinden würden schätze ich.

User Andreas H. sagt, ich zitiere: „Die Geschichte schließt nahtlos an ihre Vorgängerin an, das heißt, man sollte „Am roten Fluss“ auf jeden Fall zuerst lesen. Was soll ich sagen, Cash raucht und trinkt immer noch viel, aber entweder hatte ich mich daran gewöhnt, oder im ersten Band war es schlimmer.

Egal, so ist halt ihr Leben, andere kämen schlechter damit klar. Der Kriminalanteil des Romans ist eher kleiner geworden, gestört hat mich das nicht im geringsten. Cashs Leben ist interessant genug, wenn man sich darauf einlassen will. Und wieder das Nachwort… Aber hoffentlich gibt es noch mehr über sie zu lesen, ich werde ganz sicher wieder dabei sein.“

User Glen Runciter sagt, ich zitiere: „Marcie Rendon hat mit Renee Blackbear eine absolut überzeugende Figur geschaffen. Es macht Spass Renee ein kurzes Stück auf ihrem durchaus steinigen Weg durchs Leben zu begleiten. Der Krimianteil mag für manchen Leser etwas zu gering ausfallen, dafür wird man mit der Schilderung der Lebensrealität der Native Americans mehr als entschädigt. Ich wünsche mir noch sehr viele Fälle für diese überaus sympathische Ermittlerin.“

User Ulrich Noller sagt, ich zitiere: „… Der Krimi- und Ermittlungsplot von „Stadt Land Raub“ ist schon in Ordnung, wenngleich nicht wirklich sonderlich ausgefuchst. Das macht nichts, weil diese Ebene zwar unverzichtbar, aber nicht alles entscheidend ist.

Das eigentliche Verbrechen, so hat es Marcie Rendon einmal formuliert, ist die Art und Weise wie – bis heute teilweise – mit Native Americans, mit ihren Rechten, mit ihrer Würde, mit ihrem Land verfahren wird.

Das spiegelt und davon erzählt dieser Roman sehr klug konzipiert und komponiert auf vielen verschiedenen Ebenen und in vielfältigen Facetten. Marcie Rendon ist Aktivistin und Schriftstellerin, und sie ist in beidem sehr gut. „Stadt Land Raub“ kombiniert Information und Unterhaltung mit Herz und auf hohem Niveau.“

User Sylvia Staude sagt, ich zitiere: „… Die amerikanische Autorin, die in Justizvollzugsanstalten zu den Gründen für die hohe Inhaftierungsrate bei Native-Frauen recherchierte, erzählt hier von der „literweise Bier“ trinkenden Studentin Cash, einer Native American, die zur Zeit der Vietnamkriegs-Proteste nach einer verschwundenen weißen Kommilitonin sucht und mit Rassismus und Sexismus konfrontiert wird. Wie elegant Rendon aktuelle Debatten in ihren Krimi einwebt, findet Staude bemerkenswert.“

User Born_to_read sagt, ich zitiere: „… Stadt, Land, Raub ist Marcie Rendons zweites Buch um Cash, eine sehr intelligente junge Frau, die Kette raucht, Bier trinkt, Billard spielt und studiert. Leider habe ich den Vorgänger nicht gelesen, was ich allerdings so schnell wie möglich nachholen werde.

Im Grunde hat mir alles an diesem Buch gefallen. Marcie Rendon beschreibt ihre Protagonistin als eine junge Frau, die zwar Opfer eines unmenschlichen Systems wurde, aber nicht bereit ist Opfer zu sein, sondern ohne Larmoyanz ihr Leben und die Chancen die sich ihr bieten annimmt.“

Sie merken selber, das die User sowohl von der Schriftstellerin als auch von ihren beiden letzten Büchern total begeistert sind. Ich bin es auch, weil die beiden Bücher echt der Hammer sind.

Produktbeschreibung – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Fargo, Anfang der 1970er Jahre: Die junge indianische Landarbeiterin Cash geht jetzt aufs College – und dann auf die Suche nach den verschwundenen Mädchen, deren Spur in die Stadt Minneapolis führt. Wo das Verbrechen andere Züge trägt als zu Hause im Red River Valley. Quelle: https://amzn.to/3vMuSZw

Ich hoffe Ihnen hat die Buchvorstellung gefallen. Geben Sie sich einen Ruck und lassen sich auf die Geschichte von Cash ein, es lohnt sich.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würde ich mich sehr freuen. Bis morgen in alter Frische.

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