Ehrlich gesagt, ich kenne die Schriftstellerin Iva Prochazkova gar nicht, aber sie hat in ihrem Thrillerbuch „Die Residentur“ eindrucksvoll bewiesen, wie die Politik funktioniert und was hinter verschlossenen Vorhängen so alles abgeht.

Übrigens war dies eine Empfehlung von einer guten Freundin von mir, deswegen habe ich dieses Buch gekauft und auch gelesen.

Erst einmal betrachten wir uns mal kurz gemeinsam den Inhalt des Buches, ohne die entscheidenden Stellen zu spoilern. Die Europawahl steht kurz bevor.

Ein Journalist hat sein Beruf sehr ernst genommen und hat unbequeme Fragen an die Politiker gestellt. Kurz vor der Europawahl wird dieser Journalist umgebracht. Keiner hat eine Ahnung was eigentlich dahinter steckt.

Es fehlen auch jegliche Spuren, um diesen Mord am Journalisten erfolgreich zu lösen. Hier mache ich absichtlich bei der Erzählung des Inhaltes eine kurze Pause.

Der Grund ist, das es teilweise reale Personen erwähnt werden und teilweise fiktive Ortschaften bzw. Länder involviert sind.

Reale Personen oder Behörden wären zum einen der jetzige Präsident Putin und der russische Geheimdienst.

Fiktive Ortschaften oder Bevölkerungsgruppen wären zum einen das Land Kasmenien und die dazu gehörige Bevölkerungsgruppe, sprich die Kasmenier.

Sowohl das Land als auch die entsprechende Bevölkerungsgruppe, die existiert gar nicht im realen Leben.

Halten wir folgendes fest, alles was in diesem Buch beschrieben ist, ist reine Fiktion und reine Erfindung. Es ist so nie im realen Leben passiert. Es dient lediglich nur zur Anschauen, wie so etwas aussehen könnte.

Jetzt machen wir mit der Erzählung weiter. Ein Ministerialbeamter mit dem Namen Chytil hat großes vor. Er will das Land regieren und dazu bekommt er sowohl Hilfe als auch Unterstützung vom russischen Geheimdienst.

In kürzester Zeit steigt der Chytil auf der Karriereleiter ziemlich weit nach oben. Nicht nur von außen fließt fleißig eine Menge Geld rein, sondern auch unliebsame Gegner der Opposition werden mundtot gemacht.

In seiner Position hat er die Möglichkeit dafür zu sorgen, das russische Waffenhändler ihre Waffen verkaufen können. Er kann geschickt das Embargo umgehen und trotzdem das jeweilige Kriegsgerät ans Ziel befördern und man kann gesetzlich betrachtet nichts dagegen machen.

Korruption, Geldbestechung und andere dubiose Machenschaften spielen dabei eine entscheidende Rolle. Durch eine russische Oligarchenbank wird er sogar so heftigst finanziert, so das er als Kandidat für das Europaparlament locker kandidieren kann.

Nur mit einer Sache hat Chytil nicht gerechnet. Sein schlimmster Feind kommt aus den eigenen Reihen und zwar sein eigener Sohn.

Dieser Sohn hat sein Herz am rechten Fleck und schließt sich mit ein paar Kumpeln an eine paramilitärische Truppe an. Der Vater wird mit allen Mitteln bekämpft, aber der eigentliche Feind ist eine ziemlich große Nummer.

Auch viele kleine Nebengeschichten spielen eine wichtige Rolle in diesem Buch und alles hat eine Auswirkung für die Kandidatur von Chytil.

Da wären psychotische Killer, kriminelle Bankiers, betrügerische Eheleute, schwache Polizisten und noch ein paar anderen Gestalten, die auftreten werden.

Inhalt – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Der Tod eines unbequemen Journalisten unmittelbar vor der Europawahl steht am Beginn einer dramatischen Geschichte, die sich im Verlauf einer Woche abspielt. Chytil, ein Ministerialbeamter mit großen Ambitionen, verbirgt hinter der Fassade von geradezu langweiliger Anständigkeit das Geheimnis seines Lebens.

Dank der Unterstützung einflussreicher Akteure ist er sehr weit aufgestiegen. Ein Scheitern wäre schicksalhaft. Um jeden Preis versucht er den Absturz zu verhindern. Korruption, Mord, zweifelhafte Finanzierung des Wahlkampfs, schmutzige Praktiken der Geheimdienste jedes Mittel ist ihm recht.

Doch die Umstände deuten auf eine bittere Niederlage hin. Denn einen gefährlichen Gegner hat Chytil nicht nur in seinem kompromisslosen Sohn, sondern auch sein eigenes Gewissen könnte ihn zu Fall bringen. Quelle: https://amzn.to/3vOpJ2V

Wer ist Iva Prochazkova ?

Quelle: https://bit.ly/3ntAW5b

eigene Meinung

Also eins muß man Iva Prochazkova zu Gute kommen lassen, sie hat wirklich eine sehr spannende Geschichte inszeniert und dem Leser gegenüber gezeigt, wie Korruption und andere dubiose Spielereien in der Politik so funktioniert.

Die Geschichte ist spannend, keine Frage und die Handlung ist hoch interessant gestaltet worden, ebenfalls keine Frage, aber das Ende ist leider zu offen, so das man im Prinzip ziemlich viel rein interpretieren werden kann.

Nur dieses offene Ende hat mich ein bißchen gestört, aber ansonsten war die Handlung bzw. die ganze Geschichte schon fesselnd dargestellt worden.

Mir hat diese fiktive Geschichte dennoch sehr gefallen, weil die Iva uns Lesern gezeigt hat, was hinter den verschlossenen Vorhängen in der Politik so alles passiert.

Die Bevölkerung wird belogen bis zum geht nicht mehr. Hinter den Türen fließt unmengen an Gelder hin und her. An entscheidenden Stellen des Machtapparates werden die eigenen Leute sozusagen richtig platziert.

Es findet Korruption statt und man tut mit Bestechungen Leute kaufen, um sein Ziel zu erreichen oder zumindest sein Einfluss zu erweitern. Das alles könnte man im Prinzip trotz der fiktiven und erfundenen Geschichte in die Realität ummünzen.

Was meine ich damit ! Ein paar Beispiele, damit Sie eine kleine Vorstellung haben, was da so auf der Welt passiert. Der jetzige Präsident der Türkei ist definitiv kein Zuckerschlecken. Langsam aber sicher kommt immer mehr und mehr seiner dubiosen Geschäfte ans Tageslicht, Stichwort TÜGVA Organisation.

Dann machen wir mal weiter mit Siemens oder Volkswagen. Auch wir hier in Deutschland sind kein Unschuldslamm oder meinen Sie etwa Siemens hat keine Bestechungsgelder in Griechenland losgelassen, um gewisse Aufträge ans Land zu ziehen ?

Ich könnte so weiter, es hört leider nicht auf. Stichwort Deutsche Bank, Waffenlieferungen der Amerikaner durch die CIA, Bestechungen, Erpressungen, Cum-Ex, Cum-cum, etc. pp.. Man kann alles nachlesen, wenn man richtig recherchiert und gewisse Schlüsselwörter sucht.

Sie merken so fiktiv ist die Geschichte von Frau Iva Prochazkova gar nicht. Auch in der heutigen realen Zeit passieren ziemlich viele schlimme Dinge hinter den verschlossenen Türen.

Nur der „naive Bürger“ bekommt es teilweise gar nicht so richtig mit und die gleichgeschalteten Medien machen fleißig mit bei diesem ganzen Spiel.

Ein weiteres Beispiel, die NATO ist eigentlich im Kalten Krieg damals als Verteidigungsbündnis kreiert worden. In der heutigen Zeit jedoch dient sie lediglich als eine Art „Angriffsbehörde“ für die USA und ihre eigenen Zwecke.

Meinen Sie der „arabische Frühling“ war eine Erfindung der Araber ? Die können nicht mal bis 3 zählen, aber einen „arabischen Frühling“ organisieren wollen ! Alles klar !

Oder dieses ständige „destabilisieren“ des Nahen Ostens bzw. Nordafrikas, Stichwort Syrien, Irak, Lybien, etc. pp. ! Es geht gar nicht um Menschenrechte, Demokratie oder Meinungsfreiheit, es geht rein um Ressourcen, das Schwarze Gold und Einfluss in der Region, sonst nichts.

Genau dafür wird die NATO ins geheime in der heutigen Zeit durch verschiedene Mitgliedstaaten missbraucht. Jetzt macht man eben weiter mit China und Russland aus Sicht der Amerikaner, Stichwort Ukraine oder das Chinesische Meer.

Das kann man alles im Internet nachlesen, man muß nur selber richtig suchen und recherchieren.

Es ist alles da und es ist auch kein Geheimnis.

Lange Rede, kurzer Sinn, die Iva bekommt von mir einen riesen Lob für diese fiktive Geschichte, weil die Parallelen in ihrer Geschichte im realen Leben teilweise oder ähnlich schon passiert sind.

Ausserdem kann ich Ihnen dieses Thrillerbuch wärmstens weiter empfehlen, falls Sie Interesse an Politik haben sollten. Aber trotzdem stört mich dieses viel zu offene Ende.

Dennoch bekommt dieses Buch eine klare Kaufempfehlung von mir, weil die Handlung mich regelrecht mitgenommen hat.

Rezensionen

Ich habe lediglich nur eine einzige Meinung über dieses Buch gefunden. Im Prinzip ist sie deckungsgleich wie mit meiner Meinung.

User Thomas Wörtche sagt, ich zitiere: „… Gutwillig könnte man sagen, dass es thematische Gemengelagen gibt, die eine konsistenzstiftende Erzählung nicht mehr zulassen: Die realpolitischen und privaten Geschichten brauchen ein Open End, alles andere wäre deterministisch und lediglich dem literarischen Plot geschuldet.

Aber das hieße auch, dass der Roman die Wirklichkeit lediglich nachbaut, sie simuliert, anstatt mit ihr kreativ umzugehen, was eigentlich das Kerngeschäft von Literatur ist. Es kann aber auch sein, dass Prochazkova ein Sequel vorbereitet und wir die losen Enden als Cliffhanger begreifen sollten. Ungewöhnlich und interessant ist „Die Residentur“ allemal.“

Produktbeschreibung – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Der Tod eines unbequemen Journalisten unmittelbar vor der Europawahl steht am Beginn einer dramatischen Geschichte, die sich im Verlauf einer Woche abspielt. Chytil, ein Ministerialbeamter mit großen Ambitionen, verbirgt hinter der Fassade von geradezu langweiliger Anständigkeit das Geheimnis seines Lebens.

Dank der Unterstützung einflussreicher Akteure ist er sehr weit aufgestiegen. Ein Scheitern wäre schicksalhaft. Um jeden Preis versucht er den Absturz zu verhindern. Korruption, Mord, zweifelhafte Finanzierung des Wahlkampfs, schmutzige Praktiken der Geheimdienste jedes Mittel ist ihm recht.

Doch die Umstände deuten auf eine bittere Niederlage hin. Denn einen gefährlichen Gegner hat Chytil nicht nur in seinem kompromisslosen Sohn, sondern auch sein eigenes Gewissen könnte ihn zu Fall bringen. Quelle: https://amzn.to/3vOpJ2V

Ich hoffe Ihnen hat die Buchvorstellung gefallen. Geben Sie diesem Thrillerbuch eine Chance, denn die Handlung ist echt gut geschrieben und vor allem extrem spannend inszeniert worden. Okay das Ende war zwar so lala, aber der Rest war schon ziemlich gut.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würde ich mich sehr freuen. Bis morgen in alter Frische.

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