Diese durchgeknallte Krimi Geschichte spielt im Süden der USA und zwar um 1927. Mississippi ist denke ich vielen ein Begriff.

Wenn man die Geschichte genauer betrachtet und analysiert, dann weis man das um 1927 der Fluß Mississippi auf Grund des tagelangen Regens Hochwasser verursacht hat.

Dieses Hochwasser hat eine Landfläche von ca. 70.000 km² komplett überflutet und dafür gesorgt, das knapp 700.000 Menschen umgesiedelt und evakuiert werden mussten. Hauptsächlich schwarze Bürger wohlbemerkt.

Das ist die eine Sache, was damals geschehen ist. Die andere Sache ist, das um 1927 Prohibition angesagt war.

Für die Leute, die mit der Begrifflichkeit Prohibition nichts anfangen können, hier eine kurze erklären für Sie. Die Prohibition in den Vereinigten Staaten war das landesweite Verbot der Herstellung, des Transports und des Verkaufs von Alkohol durch den 18. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten von 1920 bis 1933.

Diese Prohibition wurde auch als „The Noble Experiment“ ( englisch für „Das ehrenhafte Experiment“ ) bezeichnet. Unter dem erheblichen Druck der Enthaltungsbewegung schlug der Senat der Vereinigten Staaten den 18. Zusatzartikel am 18. Dezember 1917 vor.

Nachdem er von 36 Staaten angenommen worden war, wurde er am 16. Januar 1919 ratifiziert und trat ein Jahr später in Kraft. Einige Staaten hatten bereits zuvor Prohibitionen durchgesetzt. Auf Grund dieser Prohibitionsangelegenheit wurden auch neue Agenten und Behörden aus dem Boden gestampft.

Diese Agenten hatten die Aufgabe die Prohibition durchzusetzen und Personen, die weiter Alkohol hergestellt oder verkauft haben zu finden und zu verhaften.

Dies waren wichtige Informationen für Sie, da dieses Kriminalroman sowohl mit dem Hochwasser als auch mit der Prohibition was zu tun hat. Jetzt kommt die eigentliche Geschichte. Die Prohibitionsagenten Ingersoll und Johnson erreichen die Ortschaft Hobnob.

Es regnet seit Tagen und der Mississippi droht über die Ufer zu treten. Beide Prohibitionsagenten hatten Glück, das sie die Ortschaft Hobnob gerade noch so rechtzeitig erreicht hatten. Sie haben vom Chef einen Sonderauftrag bekommen.

In der Nähe von Hobnob sind 2 Kollegen von Ingersoll und Johnson spurlos verschwunden. Diese 2 Kollegen waren auf der Spur nach dem örtlichen Schwarzbrenner. Man geht schwer davon aus, das diese 2 Kollegen eiskalt ermordet worden sind.

Aber bis jetzt sind keine Leichen entdeckt worden und jegliche Spur ist in Luft aufgegangen. Keine Beweise, keine Spuren, keine Leichen, nichts ist zu finden. Beide Prohibitionsagenten kommen an einem Laden vorbei.

Kurz zuvor lief an diesem Laden was schreckliches ab. Es fand ein Überfall statt. Sowohl der Verkäufer als auch das Ehepaar, das den Laden überfallen hatten sind inzwischen tot. Dieses Ehepaar hatte lediglich ihr kleines Baby bei sich.

Dem Baby geht es gut, hat die Schießerei Gott sei Dank unbeschadet überlebt. Ingersoll war selber mal Waise und hat einiges erlebt damals.

Er will das Baby in der Ortschaft bei einem Waisenhaus abgeben, aber die Zustände in diesem Waisenhaus sind ziemlich schrecklich und deswegen fragt er weiter, bis er bei Dixie Clay Holliver landet.

Dixie wohnt mit ihrem Mann Jesse in einem Haus am Wald. Es kommt zu einem Treffen und Ingersoll findet Dixie auf Anhieb ziemlich sympathisch. Er kann das Baby mit ruhigem Gewissen bei Dixie lassen.

Was Ingersoll aber nicht weis, ist, das Jesse ins geheime eine Schwarzbrenennerei betreibt. Er hat mit Alkoholproduktion und Alkoholverkauf so viel Geld verdient, das er sozusagen der Herrscher von Hobnob ist.

Sein Einfluss reicht vom örtlichen Polizisten bis hin zu Staatsanwälten, Banker und noch ein paar andere hohen Tiere. Steckt Jesse hinter dem verschwinden der 2 Kollegen ? Ist Jesse der Mörder von diesen 2 Kollegen ?

Was steckt wirklich dahinter ? Wird Ingersoll und Johnson diesen Fall lösen können ? Oder hat eventuell Dixie ihre Finger im Spiel ?

Inhalt – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

1927, im Süden der USA. Es regnet seit Tagen, und der mächtige Mississippi droht über die Ufer zu treten, als die Prohibitionsagenten Ingersoll und Johnson die kleine Ortschaft Hobnob erreichen. Sie sind auf der Suche nach zwei verschwundenen Kollegen, die einem örtlichen Schwarzbrenner auf der Spur waren.

Am Schauplatz eines Verbrechens finden sie ein schreiendes Baby, das Ingersoll nicht zurücklassen will. Bei Dixie Clay Holliver, einer jungen Frau aus dem Ort, findet er ein Zuhause für das Kind. Die beiden mögen sich auf Anhieb, doch Ingersoll weiß nicht, dass Dixie Clay die beste Schwarzbrennerin des Landes ist und etwas mit den vermissten Ermittlern zu tun haben könnte. Quelle: https://amzn.to/3BtPU0e

ausführliche und nette Buchvorstellung

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lasst uns gemeinsam die geniale Beth Ann Fennelly kennen lernen

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eigene Meinung

Wooot das war mal ein harter Stoff, was die Beth Ann Fennelly mit dem Kriminalroman „Das Meer von Mississippi“ da abgeliefert hat.

Schön brutal, total abartig verrückte Handlung, zwei geniale Ermittler und das Ganze gepaart mit einer Spannungsspitze, alter Verwalter, war echt ein Hammer Buch.

Ich wusste ja, das die Prohibitionszeit ziemlich schlimm war, aber das diese Zeit so extrem schlimm war, das wusste ich ehrlich gesagt gar nicht.

Die Beth hat eindrucksvoll aufgezeigt, wie der menschliche Schweinehund innerlich so ticken kann, leider zum negativen hin. Die Gier, die Macht, der Einfluss, das Geld, der Reichtum, der Mensch will immer mehr und mehr und kann den Hals nicht mehr voll kriegen.

Sie zeigt auf eine bemerkenswerten Art und Weise, das der Mensch von Grund auf schlecht ist. Statt zu teilen setzen wir den Ellbogen ein.

Statt zu helfen schauen wir weg. Statt zu unterstützen verdrehen wir die Augen. In kapitalistischen Ländern oder in manch einem westlichen Land ist dieses Verhalten leider „normal“ geworden und gehört zum Alltag dazu. Ich persönlich finde diese negative Entwicklung zum kotzen.

In Großstädten oder anderen Megastädten kann man das sogar sehr oft leider sehen und erleben. Ein Beispiel stellen Sie sich mal folgendes vor.

Sie sind in Frankfurt in einer Einkaufsstraße, laufen in der Gegend rum und schauen die glitzernen Schaufenster an. Die Einkaufspassage ist randvoll mit Passanten. Eine Person bekommt einen Herzanfall und landet auf den Boden.

Diese Person ist ohnmächtig geworden und braucht dringend Hilfe. Was meinen Sie wieviele andere Personen zur Hilfe eilen ?

Sicherlich werden ein paar sofort zur Hilfe eilen, will ich auch gar nicht bestreiten. Darum geht es auch gar nicht. Es geht darum, was die anderen, die nicht helfen gerade machen.

Die meisten laufen einfach davon, spielen weiter am smartphone, telefonieren weiter und lächeln dabei. Manch einer schaut einfach weg, verdreht den Kopf, zeigt kein Interesse. Keiner ruft die Polizei oder den Notdienst an. Dieses Fehlverhalten kann man tatsächlich beobachten.

Nächstenliebe existiert schon lange nicht mehr. Hilfe anbieten oder unterstützen gibt es nicht mehr. Alle sind fixiert auf Konsum, Geld ausgeben, neue Klamotten kaufen und schöne Schuhe besorgen.

Was interessiert mich die eine Person, die gerade auf den Boden liegt und dabei stirbt ! Merken Sie was ? Der Mensch ist leider von Grund auf schlecht. Das war die eigentliche Message von der Schriftstellerin in ihren Buch.

Zwar anders formuliert, aber daraufhin läuft es hinaus. Von mir bekommt die Beth ein riesen Lob für diese spannende Handlung. Ein tolles Buch und es liest sich auch noch ziemlich gut. Mit dem Kauf dieses Buches macht man grundsätzlich keine Fehler.

Rezensionen

Hier ein paar interessante Meinungen, die Sie eventuell gut finden könnten.

User j.h. sagt, ich zitiere: „… Der im amerikanischen Original THE TILTED WORLD bereits 2013 erschienene Roman von Beth Ann Fennelly (*1971) und Tom Franklin (*1963) ist angesiedelt vor einer inzwischen völlig vergessenen Flutkatastrophe im Süden der USA 1926/27. Mit kraftvoll-bildstarker Sprache schaffen es die Autoren, den Leser nahezu an den Ort des Geschehens zu versetzen, der von sozialer Not und Gesetzlosigkeit zur Sicherung des Lebensunterhalts geprägt scheint.

Da der Verlauf der innerhalb 2 Wochen spielenden Geschichte relativ überschaubar ist, wirken weitschweifig sentimentale Schilderungen zum geretteten Baby gelegentlich etwas ermüdend – wobei das durchaus von der Erwartung des Lesers abhängig ist.

Der HEYNE-Verlag veröffentlicht den Roman unter dem gegenüber dem Original deutlich veränderten Titel DAS MEER VON MISSISSIPPI in sehr guter deutscher Übersetzung von Eva Bonné in der HARDCORE-Reihe. Empfehlenswert vor allem für Interessenten an der amerikanischen Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts.“

User La Thu sagt, ich zitiere: „… Auf ihrem Weg nach Hobnob stoßen sie auf ein Verbrechen, sie finden ein verwaistes Baby vor, das Ingersoll in Greenville abgeben soll. Doch es kommt anders, er bringt das Baby zu Dixie Clay, die ihr eigenes Kind verloren hat.

“ Zufällig“ ist Dixie Clay die bekannteste Schwarzbrennerin der ganzen Gegend. Ingersoll verliebt sich in sie und beide fliehen in einem Strudel von dramatischen Ereignissen. Die Autoren erzählen die Geschichte spannend und in einer sehr bildhaften Sprache. Leider gab es innerhalb der Handlung ein paar Zufälle zu viel, deshalb wirkt das Ganze etwas konstruiert.

Interessant ist der historische Hintergrund, der von den Autoren gut recherchiert wurde. Die Mississippiflut gilt als die verheerendste Flutkatastrophe in der Geschichte der USA. 70000 km2 wurden überschwemmt. Insgesamt konnte der Roman mich fesseln, ich fühlte mich gut unterhalten und die Seiten flogen schnell dahin. Empfehlenswert!“

User Antje Wree sagt, ich zitiere: „… Die zwischenmenschlichen Geschichten in diesem Buch sind nachvollziehbar und schön beschrieben. Es ist möglich, sich alles genau so vorzustellen und mitzufiebern. Die andere extrem spannende Geschichte, ist die des sich entwickelnden Hochwassers und letztendlich der herein brechenden Katastrophe über die Stadt und den Orten ringsherum.

Die Not und das Leid der Flüchtenden sind sehr gut beschrieben, das Elend der Tiere bleibt nicht unerwähnt. Für alle, die ein spannendes Buch, mit Geschichtshintergrund und Leidenschaft lesen wollen – eine klare Leseempfehlung!“

User Lesendes Federvieh sagt, ich zitiere: „… Ebenso erging es mir mit dem fiktiven Südstaatenort Hobnob, auch hier schaffen die beiden Autoren es hervorragend, nicht nur das Lebensgefühl dieser Zeit und die elektrisierende Atmosphäre im Angesicht des drohenden Unheils bildgewaltig einzufangen, sondern auch die Naturgewalt und das daraus resultierende Desaster und unvorstellbare Leid der Menschen, die alles verloren haben, sehr eindringlich zu schildern, ich bekam Gänsehaut dabei.

Absolut spannend geschildert ist auch alles, was mit Schwarzbrennerei zu tun hat, die sich zu Zeiten der Prohibition zu einem lukrativen, illegalen Wirtschaftszweig entwickelt hatte. Auch hier beschreiben die Autoren sehr detailliert und historisch fundiert, wie in diesen heimlichen, gut versteckten Destillerien gearbeitet wurde. Daneben klingt immer wieder der allgegenwärtige Rassismus durch, es war ernüchternd und beschämend zu lesen, wie Farbige sogar in solch einer Ausnahmesituation noch als Menschen zweiter Klasse behandelt wurden.

Beth Ann Fennelly und Tom Franklin haben es fulminant geschafft, die Große Flut von 1927, die in den USA große Landesteile verwüstete, wieder ins Gedächtnis zu rufen und in diesem absolut lesenswerten Roman zu verweben.“

Sie merken ja selber, die Leute sind tatsächlich begeistert von diesem Buch. Die Schriftstellerin hat wirklich was gutes gezaubert. Diese zwischenmenschlichen Beziehungen in diesem Buch sind einfach nur der Hammer. Sie werden begeistert darüber sein, vertrauen Sie mir bitte.

Produktbeschreibung – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

1927, im Süden der USA. Es regnet seit Tagen, und der mächtige Mississippi droht über die Ufer zu treten, als die Prohibitionsagenten Ingersoll und Johnson die kleine Ortschaft Hobnob erreichen. Sie sind auf der Suche nach zwei verschwundenen Kollegen, die einem örtlichen Schwarzbrenner auf der Spur waren.

Am Schauplatz eines Verbrechens finden sie ein schreiendes Baby, das Ingersoll nicht zurücklassen will. Bei Dixie Clay Holliver, einer jungen Frau aus dem Ort, findet er ein Zuhause für das Kind. Die beiden mögen sich auf Anhieb, doch Ingersoll weiß nicht, dass Dixie Clay die beste Schwarzbrennerin des Landes ist und etwas mit den vermissten Ermittlern zu tun haben könnte. Quelle: https://amzn.to/3BtPU0e

Ich hoffe ich konnte Sie einigermaßen mit dieser Buchvorstellung begeistern. „Das Meer von Mississippi“ ist auf jeden Fall empfehlenswert und sollte in keiner Krimisammlung fehlen.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würde ich mich sehr freuen. Bis morgen in alter Frische.

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