Ein guter Kumpel und ich waren an einem Mittag verabredet, ist schon etwas länger her. Wir haben über Gott und die Welt gesprochen, den Berufsalltag und was halt noch so alles anfällt.

Er weis, das ich ein Krimi Fan bin und da hat er erzählt, das seine Frau gerade ein neues Buch gekauft hätte. Sie sei von diesem Buch total fasziniert gewesen hat er gesagt.

Als ich dann erfuhr, das es sich um ein Krimi geht, da waren sofort bei mir alle meine Sinne hell wach. Wie heißt das Buch und wer ist der Autor fragte ich ihn ? Da sagte er, da rufst du mal am besten meine Frau an, die kann dir mehr darüber erzählen.

Er gab mir die smartphone Nummer seiner Frau, ich rief sie kurz an und die Lisa sagte mir, das die Schriftstellerin eine Inga Vesper sei und das Buch „In Aufruhr“ lautet.

Nach dem Gespräch rief ich schnell Jürgen an ( Buchhändler meines vertrauens ) und fragte ihn, ob er das Buch da hätte. Ein Exemplar war noch da. Glück gehabt. Ich habe es sofort reserviert und am gleichen Tag noch abgeholt.

Daheim angekommen habe ich erst einmal über die Inga Vesper und ihr Lebenslauf ein bißchen recherchiert. Mir ist dabei aufgefallen, das sie mit „In Aufruhr“ ihr erstes Debüt Krimi Buch geschrieben hat.

Oh Gott dachte ich, hoffentlich ist es doch kein Fehlkauf gewesen. Ich kann Ihnen jetzt schon eins verraten, es ist definitiv kein Fehlkauf gewesen und ihr Debüt Krimi Buch hat eingeschlagen wie eine Granate.

Inzwischen habe ich das Buch komplett gelesen und möchte Ihnen kurz hiermit mitteilen, um was es in diesem Kriminalroman geht. Ich versuche so wenig wie möglich zu spoilern. Wird schwierig für mich, weil das Thema relativ aktuell ist.

Sie werden anhand der Erzählung relativ schnell merken, um was es geht, Stichwort blacklivesmatter und metoo !

Wie fange ich jetzt am Besten an ! Es ist Sommer 1959 und wir befinden uns im Bundesstaat Californien. Es gibt eine Stadt mit dem Namen Sunnylake (erfunden).

In dieser Stadt wohnen ausschließlich weiße wohlhabende Leute mit ihren teuren Villen, der dazugehörig perfekt getrimmte Rasen ist vorhanden und ein Pool darf auch nicht fehlen.

Eines Nachmittags verschwindet spurlos die weiße Joyce Haney. An diesem Tag kommt die schwarze Ruby Wright zum Putzen ins Haus der Haneys.

Die Ruby sieht ein Bild, das man nicht mehr so leicht vergessen kann. Joyce ist spurlos verschwunden, die beiden Kinder sind zwar da, stehen allerdings neben einer Blutlache am Küchenboden.

Man sieht den Kindern an, es herrscht in den Augen Panik und Angst. Detective Mick Blanke wird mit diesem Fall beauftragt. Er geht behutsam ran, recherchiert, kommt aber leider nicht voran. Aus Verzweiflung fragt er Ruby, ob sie ihm helfen könne.

Sowohl Ruby als auch Detective Blanke sind eine Art Außenseiter. Ruby ist aus dem Grund eine Außenseiterin, weil sie schwarz, arm und aus South-Central stammt.

Detective Blanke ist ebenfalls ein Außenseiter, weil er eine spezielle Art hat und er gewisse Sachen und Dinge weis.

Mick weis, das hinter den Vorhängen von Sunnylakes Bewohnern einige Geheimnisse vorhanden sind.

Von außen wird alles perfekt und sauber inszeniert, von innen, da herrscht die pure Hölle. Da ist der Teufel ein Waisenknabe dagegen.

Ruby beschließt zwar Mick zu helfen in diesem Fall, aber begibt sich auf Grund dieser Entscheidung in Gefahr, vor allem für sich selber.

Können Ruby und Mick die Joyce lebendig finden ? Ist die Joyce ermordet worden ? Was für Geheimnisse haben die Bewohner von Sunnylake ? Wird Ruby am Ende auch ermordet ?

Inhalt – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Sommer 1959. Die perfekt getrimmten Rasen von Sunnylakes, Kalifornien, erschlaffen unter der Sonne. Die Swimming Pools glitzern. Und während eines langen Nachmittags verschwindet Joyce Haney.

An diesem Tag kommt Ruby Wright zum Putzen ins Haus der Haneys und trifft nur die zwei Kinder an. Zu Tode erschrocken stehen sie neben einer Blutlache auf dem Küchenboden.

Detective Mick Blanke, mit dem Fall betraut, wendet sich in seiner Verzweiflung an Ruby Sie ist ein Außenseiter so wie er, aber sie weiß mehr als jeder Detective über die Geheimnisse, die hinter den geschlossenen Vorhängen der Sunnylakes-Häuser lauern.

Für Ruby – schwarz, arm und aus South-Central stammend – ist die Polizei jedoch eher Problem als Lösung. Trotzdem entscheidet sie sich, Mick zu helfen, und bringt damit alles in Gefahr – vor allem sich selbst. Quelle: https://amzn.to/3CEg7dS

hoch interessante Diskussionsrunde + Hörprobe

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eigene Meinung

Ganz ehrlich ich kenne die Frau Inga Vesper gar nicht, aber sie hat mit „In Aufruhr“ einen so derben geilen Knaller hingehauen, alter Verwalter, das war richtig großes Kino.

Sie hat das Thema „blacklivesmatter“ und „metoo“ raffiniert und gekonnt in Szene gesetzt, Hut ab, verdammt gute Arbeit.

Nicht ähnliche Bilder oder ähnliche Berichte wie im Fernsehen ala copy & paste, nein, sondern viel detailreicher, genauer, sensibler und schonungsloser aufgezeigt. Sie werden es dann schon merken, wenn Sie dieses Meisterwerk lesen.

Wie ich schon sagte, ich kenne diese Autorin gar nicht, aber nach diesem Buch habe ich die Dame in meinem Merkblatt ganz groß, fett und in rot für die Zukunft markiert.

Wenn sie genau so weiter macht und in naher Zukunft weiterhin auf Krimis setzt, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis diese Dame einen Krimi Preis absahnt. Hier mache ich einen Kreuz, merken Sie sich das !

Also von mir bekommt die Schriftstellerin für diese Granate erst mal ein riesen Lob. Dann machen wir mal weiter mit Ruby.

Die Ruby erlebt im wahrsten Sinne des Wortes schlimme Dinge am eigenen Leibe. Rassentrennung, Armut, keine Aufstiegschancen, ständig werden ihr Steine in den Weg gelegt und irgend ein Vollidiot schmeißt ihr immer wieder „Nigger“ an den Kopf.

Wie kann man nur so bescheuert in der Birne sein und eine schwarze Person „Nigger“ bezeichnen ? Das Wort „Nigger“ ist nicht nur eine Beleidigung gegenüber der schwarzen Person, es zeigt, das man als weißer die Sklaverei auch noch richtig gut findet, wie schon gesagt, aus Sicht der weißen.

Das Wort „Nigger“ zeigt mehr als deutlich, was die schwarze Bevölkerungsschicht erlitten hat. Damals mußten sie ziemlich üble Sachen und Dinge erleben, kaum in Worte zu fassen. War aber leider Realität damals.

Im Bus wurden sie getrennt, die Toilette wurde getrennt zwischen weiße und schwarze, man hat die schwarze Bevölkerung nicht als Mensch gesehen, sondern als Stück Scheiße und man hat ihnen jegliche Art von Aufstiegsmöglichkeiten verwehrt.

Das waren die harmlosen Sachen. Über die ganz harten und schlimme Dinge will ich gar nicht reden, aber Sie können sich das bestimmt sehr gut vorstellen. Es tut mir wirklich wahnsinnig leid, was die schwarze Bevölkerung damals am eigenen Leibe erlebt hat.

So haben die weißen damals gegenüber den schwarzen sich verhalten. Und heute gibt es immer noch Diskriminierung gegenüber der schwarzen Bevölkerung oder anders aussehende Personen.

Ein Beispiel es gibt eine freie Stelle. Die schwarze Person bietet hoch qualitative 8 Referenzen für diese Stelle und die weiße Person bietet lediglich nur 6.

Die weiße Person bekommt die Stelle und die schwarze Person schaut dumm aus der Röhre. Merken Sie was ? Diskriminierung ist immer noch vorhanden, auch hier in Deutschland.

Heißt du Ali oder bist eine schwarze Person, dann hast du hier in Deutschland erst mal von vorne herein die Arschkarte gezogen.

Da kannst du die Deutsche Sprache perfekt sprechen und dich integrieren wie du möchtest, in den Köpfen der Menschen herrscht leider immer noch Rassismus und Diskriminierung, ob bewusst oder unbewusst. Das ist leider der Alltag hier in Deutschland und anderen Ländern.

Fassen Sie sich mal an die eigene Nase und fragen sich mal selber, wann war das letzte mal, das sie eine schwarze Person zu sich nach Hause zu einem Tee eingeladen haben ? Seien Sie mal ehrlich zu sich selber bitte !

Ein Kumpel von mir ist schwarz und auch noch hoch intelligent. Mit dem rede ich sehr gerne, weil man von ihm noch viel lernen kann.

Lange Rede, kurzer Sinn, die Inga Vesper hat einen hoch interessanten Fall inszeniert, Spannungsbögen bis zum geht nicht mehr rein gehauen und uns Menschen das Rassismus- und Diskriminierungsproblem heftigst um die Ohren geschlagen.

Echt verdammt gute Arbeit. Von mir bekommt dieses Buch eine klare Kaufempfehlung, weil sensible Themen gekonnt dargestellt worden sind. Sie werden total fasziniert von diesem Buch sein, vertrauen Sie mir bitte.

Rezensionen

Hier habe ich ein paar interessante Aussagen, die Sie ebenfalls gut finden werden.

User Silke Gawinski sagt, ich zitiere: „Kalifornien im Sommer 1959: Ein perfektes „Familienglück“ liegt plötzlich in Scherben. Durch das Verschwinden von Mutter Joyce kommen Lügen und Geheimnisse zum Vorschein. Nur Haushaltshilfe Ruby kann Kommissar Mick Blanke bei den Ermittlungen helfen.

Ein faszinierender tiefgründiger Krimi, der die Rolle der Frauen und Situation von Minderheiten aufgreift! Die Autorin webt die Fäden mit viel Liebe zum Detail zu einer fesselnden Geschichte.
Dieser packende Krimi ist das Beste, was ich in letzter Zeit gelesen habe!“

User Verena sagt, ich zitiere: „Das Buch beschreibt sehr gut die Gesellschaft in den 50er Jahren in den USA. Auch wird gut aufgezeigt wie rassistisch die Polizei und auch die Gesellschaft war. Die Story hat zahlreiche Wendungen und ist super spannend geschrieben.“

User eulenmatz sagt, ich zitiere: „… In Aufruhr ist ein klassischer Krimi in kalifornisch-sommerlichen Flair, welches sich flüssig und durchgängig spannend lesen lässt. Ich mochte Ruby sehr. Sie ist sympathische Protagonistin, die weiß, was sie möchte und wie sie das im Rahmen ihrer Möglichkeiten erreichen kann. Das Buch greift wichtige und aktuelle Themen wie blacklivesmatter aber auch Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern auf. Eine klare Leseempfehlung!“

User Manfred sagt, ich zitiere: „… Von den Männern abhängig, in Haushalt und Erziehung aufgehend, finden sie selten einen Weg, ihre Träume und Neigungen zu verwirklichen und sind gefangen im goldenen Käfig. Sehr geschickt verwebt Inga Vesper einen atemberaubenden Kriminalroman mit sozialkritischen Nuancen, die leider bis heute nicht an Aktualität verloren haben.

Dieser wird ganz hervorragend aus drei Perspektiven von Sprecher*innen vorgetragen, deren Stimmen zusätzlich in den Bann ziehen und den Protagonisten Leben einhauchen. Man rätselt, fühlt und ahnt mit, und kann die Bedrohung manchmal richtig spüren. Sehr gut geschrieben, ausgezeichnet gelesen und gleichermaßen spannend wie auch berührend!“

User Sina sagt, ich zitiere: „… Die „perfekten Hausfrauen“, die sich und ihre Träume nicht verwirklichen können, die Konflikte zwischen Arm und Reich und insbesondere der Umgang mit den People of Color.

Die Kapitel wechseln zwischen Rubys, Micks und auch Joyce: sie erzählen Ihre Perspektiven der Geschichte und Ermittlungen. Die Sprache liest sich gut, die Charaktere und Handlungen sind toll ausgestaltet und wirken sehr authentisch auf mich.

In Aufruhr ist an sich ein klassischer Kriminalroman, der neben der spannenden Handlung noch einen guten Einblick in die damalige Zeit gibt – was ihn dadurch zu etwas Besonderem werden lässt. Außerordentlich gute Unterhaltung und insbesondere für Krimifans eine Empfehlung!“

Sie kennen wahrscheinlich die Inga Vesper auch nicht schätze ich mal, aber ich kann Ihnen eins versichern, diese Frau hat es richtig faustdick hinter den Ohren, eine tolle Schriftstellerin und ihr Debüt Krimi Buch „In Aufruhr“ hat mächtig in die Kerbe reingeschlagen.

Produktbeschreibung – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Sommer 1959. Die perfekt getrimmten Rasen von Sunnylakes, Kalifornien, erschlaffen unter der Sonne. Die Swimming Pools glitzern. Und während eines langen Nachmittags verschwindet Joyce Haney.

An diesem Tag kommt Ruby Wright zum Putzen ins Haus der Haneys und trifft nur die zwei Kinder an. Zu Tode erschrocken stehen sie neben einer Blutlache auf dem Küchenboden.

Detective Mick Blanke, mit dem Fall betraut, wendet sich in seiner Verzweiflung an Ruby Sie ist ein Außenseiter so wie er, aber sie weiß mehr als jeder Detective über die Geheimnisse, die hinter den geschlossenen Vorhängen der Sunnylakes-Häuser lauern.

Für Ruby – schwarz, arm und aus South-Central stammend – ist die Polizei jedoch eher Problem als Lösung. Trotzdem entscheidet sie sich, Mick zu helfen, und bringt damit alles in Gefahr – vor allem sich selbst. Quelle: https://amzn.to/3CEg7dS

Ich hoffe Ihnen hat die Buchvorstellung gefallen. Mit „In Aufruhr“ werden Sie ganz bestimmt kein Fehler machen. Viel Spaß beim lesen wünsche ich Ihnen.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würde ich mich sehr freuen. Bis morgen in alter Frische.

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