Ich formuliere es mal sehr vorsichtig, man hätte durchaus was daraus machen können, ist aber leider in die Hose gegangen.

Eigentlich hat ja die Geschichte „Winter Traffic“ sehr gute Ansätze gehabt, aber der Schriftsteller konnte einfach dieses gewisse „etwas“, eine Art Fingerspitzengefühl nicht so ganz rüber bringen.

Zunächst einmal schildere ich Ihnen kurz, um was es in „Winter Traffic“ geht. Diese ganze Geschichte spielt in Sydney Australien 1994.

Sergeant Mick Rawson ist ein guter Polizist, aber er hat seine eigene Vorstellung darüber und achtet ehrlich gesagt null auf Gesetze.

Auf Grund dieser Tatsache war es nur noch eine Frage der Zeit, das er in die schiefe Bahn gerät.

Er hat aber dennoch aus der negativen Situation was positives raus geschlagen. Zwar ist seine Karriere beinahe sozusagen vorbei, aber das hindert ihn nicht daran weiterhin gute connections zur Unterwelt zu haben.

Er benutzt verdeckte Namen, verwendet unterschiedliche Persönlichkeiten und dadurch ist er in der Unterwelt herzlich willkommen.

Durch sein Engagement gibt es eine win win Situation für alle Beteiligten. Jeder kriegt sein Teil ab und jeder profitiert davon – auch Rawson verdient dabei nicht schlecht.

Karen Millar ist aber eine ehrliche Polizistin und ihre Aufstiegschancen innerhalb des Polizeiapparates sehen prächtig aus.

Karen Millar richt zwar den Braten und weis, das Mick Rawson ganz schön viel Dreck am Stecken hat, nur muß sie das erst einmal beweisen.

Und dann haben wir noch den Sutton im Spiel. Er ist zwar ein anständiger Kerl, aber dennoch ein Verbrecher. Ausserdem ist er sehr loyal gegenüber Mick.

Egal wer was über Rawson sagt, der Sutton unterstützt und verteidigt ihn, wo es nur geht. Rawson und Sutton beschließen einen letzten Coup zu organisieren.

Es geht um einen Geldtransporter, der eine ordentliche Menge an Kohle transportiert. Karen Millar wittert ihre Chance und will endlich mit den nötigen Beweisen Rawson ein für alle mal hinter Gitter bringen.

Aber Rawson ist ja nicht blöd. Er hat auch gewusst, das Karin Millar hinter ihm her ist. Deswegen macht er einen perfiden Plan bei der Geldtransportersache und Karin merkt viel zu spät, das sie sowohl manipuliert worden ist als auch benutzt wurde.

Karin muß sich wehren. Kann Karin noch rechtzeitig die Kurve kratzen ? Wird Rawson und Sutton mit dem letzten Coup Erfolg haben ?

Inhalt – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Sydney, 1994. Die Karriere von Sergeant Mick Rawson jagt auf ihr Ende zu. Er ist ein Mann mit vielen Namen und vielen Beziehungen zur Unterwelt. Er ist ein guter Cop, allerdings nur nach seinen ganz eigenen Gesetzen. Dennoch will ihn Karen Millar, der steil aufsteigende Stern im Polizeiapparat, zur Strecke bringen.

Und da ist noch Sutton, ein »anständiger« Verbrecher, der loyal zu Rawson steht, komme was da wolle. Rawson und Sutton wollen noch einen letzten Coup, einen Überfall auf einen Geldtransporter, durchziehen – Karen Millar wittert ihre Chance. Als sie merkt, dass sie manipuliert und funktionalisiert wird, muss sie sich wehren. Quelle: https://amzn.to/3n3MOMe

authentische Buchvorstellung

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Schriftsteller präsentiert sein Buch

Quelle: https://bit.ly/30glDFf

eigene Meinung

Man, man, man Stephen Greenall, jetzt muß ich dir erst einmal kräftig auf die Finger klopfen. Ich gebe offen und ehrlich zu, dieses Buch war leider ein Fehlkauf meinerseits.

Das möchte ich gerne begründen, wieso dieses Buch ein Fehlkauf war. Die Geschichte an sich ist eigentlich total spannend und die jeweiligen Action Szenen machen ebenfalls eigentlich Lust auf mehr, aber die Betonung liegt leider bei „eigentlich“.

Die Umsetzung, der Detailgrad und wie man die Geschichte dem Leser gegenüber präsentiert hat, genau daran hat es nach meiner Meinung gescheitert.

Dieses viel zu viele Langatmigkeit hat echt gestört beim lesen. Ausserdem gab es in manch einer Szene hier und da ein paar Denkfehler, wo ich mir gedacht habe „hä das kann doch nicht sein, da stimmt doch was nicht, hier fehlt doch was !“.

Ich habe wirklich mit Mühe und Not gerade einmal die Hälfte des Buches geschafft, aber da dieses „sich in Bann ziehen“ für einen Thrillerbuch eindeutig gefehlt hat, habe ich das Buch leider einfach wieder beiseite gelegt.

Sprachlich war dieses Buch, sagen wir mal vorsichtig unorthodox formuliert unter aller Kanone. Entweder war die Übersetzung ins Deutsche total miserabel oder der Schriftsteller hat während er das Buch geschrieben hatte einen richtig sitzen gehabt.

Anders kann ich mir das leider nicht erklären. Wie schon gesagt, die Ansätze waren im Prinzip schon gut, aber der Schriftsteller hat nicht daran geknüpft und es nicht ausgebaut und deswegen ist es in die Hose gegangen.

Von mir bekommt das Thrillerbuch „Winter Traffic“ von Stephen Greenall definitiv keine Kaufempfehlung. Ich hoffe bei seinem zweiten Buch, falls er sowas vorhaben sollte, sollte er erst einmal die Bücher von David Peace lesen und unbedingt daraus lernen.

Wenn er das verinnerlicht hat, dann können wir weiter reden.

Rezensionen

Hier habe ich ein paar Meinungen, die sehr deckungsgleich sind, wie mit meiner Meinung.

User Piccolruaz R. sagt, ich zitiere: „Die Kritik in der Kimi Bestenliste endet mit „gegen alle Erwartungen erzählt. Eine Herausforderung“ Hab mich redlich bemüht, bin an ihr gescheitert. Nach 20 % des Buches aufgegeben. Muss zugeben. In diese Sphären der Literatur werde ich bestimmt nie aufsteigen können.“

User Glen Runciter sagt, ich zitiere: „… Eine Art kriminalliterarischer Ulysses auf höchstem Niveau. Die Sensation aus Australien, die die Maßstäbe für Kriminalliteratur verschiebt.
ist einfach nur ein Witz. Oder ich bin einfach zu blöd den Genius des Autors zu erkennen, das möchte ich nicht ausschließen.

Wer auf komplett unverständlich geschriebene Bücher steht hat hier sicher seine Freude.
Wer einen spannenden Krimi mit einer guten Story erwartet sollte um dieses Buch einen großen Bogen machen.“

User SM sagt, ich zitiere: „Was als neuer James Joyce „Ulysses“ der Kriminalliteratur avisiert wird, ist ein schlechter Witz. Hier wird offensichtlich die Unfähigkeit einen Plot kohärent zu entfalten, als Genie-Streich gewertet. Das ist in etwa so, als ob ein Siebenjähriger, der seine eigene Schrift nicht lesen kann, als hochbegabt eingestuft wird. Lieber das Geld vernünftiger investieren.“

User Fraschne sagt, ich zitiere: „Eine langweilige und völlig verwirrende Story.“

Es ist alles gesagt worden. Ein schlechtes Buch eben. Sorry für meine sehr direkte Art, aber man sollte nun mal immer bei der Wahrheit bleiben.

Produktbeschreibung – ( ! Achtung spoiler Alarm ! )

Sydney, 1994. Die Karriere von Sergeant Mick Rawson jagt auf ihr Ende zu. Er ist ein Mann mit vielen Namen und vielen Beziehungen zur Unterwelt. Er ist ein guter Cop, allerdings nur nach seinen ganz eigenen Gesetzen. Dennoch will ihn Karen Millar, der steil aufsteigende Stern im Polizeiapparat, zur Strecke bringen.

Und da ist noch Sutton, ein »anständiger« Verbrecher, der loyal zu Rawson steht, komme was da wolle. Rawson und Sutton wollen noch einen letzten Coup, einen Überfall auf einen Geldtransporter, durchziehen – Karen Millar wittert ihre Chance. Als sie merkt, dass sie manipuliert und funktionalisiert wird, muss sie sich wehren. Quelle: https://amzn.to/3n3MOMe

Ich hoffe Ihnen hat dieser Artikel gefallen. Ich bleibe dabei, bitte machen Sie einen großen Bogen um dieses Buch, denn es wäre echt sehr schade um Ihr Geld, wenn Sie es dafür ausgeben möchten. Ich habe den Fehler gemacht und für ein schlechtes Buch Geld ausgegeben. Machen Sie das nicht bitte.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würde ich mich sehr freuen. Bis morgen in alter Frische.

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