Ehrlich gesagt weis ich nicht wie ich diesen heutigen Artikel anfangen soll. Es fällt mir schwer darüber zu sprechen, weil mir einfach die passenden Worte dafür fehlen.

Wie soll ich das jetzt am besten Ihnen gegenüber klar machen, ohne das Sie mich ein Kopf kürzer machen wollen !

Sagen wir mal so, die Kanadier haben es zumindest versucht. Die Ansätze und der Grundgerüst war zwar gut durchdacht, aber es hat dennoch nicht so richtig gefruchtet, zumindest in meinen Augen hat es nicht so richtig gefruchtet.

Es geht um die Krimiserie „King“ aus dem Jahre 2011 / 2012. Zuerst schauen wir mal an, um was es in dieser Krimiserie aus Kanada geht.

Detective Sergeant Jessica King wird verkörpert von der Schauspielerin Amy Price-Francis. Sie ist eine sehr attraktive Polizistin und ist seid ca. 8 Jahren mit Morddelikten beschäftigt.

Das Polizeidezernat der Major Crimes Task Force von Toronto ist darauf spezialisiert, in Krisensituationen die Führung zu übernehmen.

Mord, Vergewaltigung, Raub, Bandenkriege und Serientäter fallen in den Zuständigkeitsbereich der Einheit, die in besonders hoffnungslos anmutenden Fällen zum Einsatz kommt.

Mit dem hitzköpfigen Detective Sergeant Derek Spears gespielt von Alan van Sprang bildet Jessica trotz persönlicher Differenzen ein geniales Ermittler-Duo.

Nach zwei Scheidungen träumt Jessica zudem von einem harmonischen Familienleben an der Seite ihres dritten Ehemannes Danny gespielt von Gabriel Hogan. Doch irgendwie knistert es auch zwischen ihr und Spears.

Im Prinzip ist das die ganze Geschichte. Ich habe es ehrlich gesagt mit Mühe und Not 3 ganze Episoden mir anschauen können, aber dann ging es einfach nicht mehr weiter.

Das lag mit höchste Wahrscheinlichkeit daran, das die jeweiligen Episoden viel zu temporeich dargestellt worden sind und die Charaktere viel zu wenig Tiefgang aufweisen konnten.

Rein vom Gefühl her berachtet war es mir einfach viel zu hektisch, zu schnell, zu einfallslos und zu wenig durchdacht.

Jede Episode behandelt einen Fall und am Ende wird auch der Mörder zwar gefasst, aber wieso der Mörder sein Opfer umgebracht hat, welche Motive dahinter stecken und wie die Polizisten es heraus finden, da wird leider nicht näher eingegangen.

Im Groben wird es zwar kurz angerissen, aber näher geht man darauf gar nicht ein.

Man versucht es mit eine Art Brechstange diesen Fall zu lösen, aber detaillierte Angaben und entsprechende Vorgehensweise wird nicht gezeigt.

Man versucht es zwar, aber es kommt einfach kein Funke rüber gegenüber dem Zuschauer. Kein Wunder das die Krimiserie nach Staffel 2 und insgesamt 21 Episoden eingestellt worden ist.

Und als ob das nichts wäre, wurde fast der gesamte Cast in der 2. Staffel komplett ausgetauscht.

Das ist ja schon im Prinzip ein weiterer Grund dafür, den letzten Sargnagel einzusetzen. Man hat irgend eine Hoffnung dadurch gehabt, aber auch das hat nicht gefruchtet.

Ja ab und zu kam mal ein Witz drin vor, das dafür gesorgt hat, das man ein kleines Schmuzeln an den Lippen erzeugt hatte, aber das langt nicht genug, um weiter zu schauen.

Es langt auch nicht, wenn man eine sehr attraktive Frau als Detective Sergeant da hin stellt. Es gehört viel mehr dazu, um einen Detective Sergeant darzustellen.

Ein Detective Sergeant die eine eigene Abteilung erhält sollte sich durchsetzen können und ihre Mitarbeiter auf eine professionelle Art und Weise sachlich und fachlich dirigieren können.

Wie ich schon bereits sagte, die Ansätze waren zwar da, aber es wurde leider nicht detaillierter erklärt oder dargestellt. Man hat sehr viele Dinge und Themen angerissen, aber nicht ausführlich inszeniert.

Dieses gewisse etwas, diese besondere Art von Spannung, die eine Krimiserie aufweisen sollte, die hat leider eindeutig gefehlt. Ist zumindest meine persönliche Ansicht, was die Krimiserie „King“ betrifft.

Man hätte aus der Serie echt was gutes daraus zaubern können, wenn man nicht jede Episode mit einem Fall versieht, sondern einen komplexen und aufwendigeren Fall auf mindestens 4 Episoden verteilt hätte.

Diese temporeiche Erzählart hätte man lieber etwas langsamer darstellen sollen, aber dafür viel detaillierter und aufwendiger gegenüber dem Zuschauer aufzeigen sollen.

Das Grundgerüst hat mir ja zwar relativ gut gefallen, aber dieses hektische und dieses hin und her rennen, das hat dann schon gestört ehrlich gesagt. Es war mir einfach viel zu schnell in meinen Augen.

Ich bin einfach nicht warm geworden mit dieser Polizeiserie. Kennen Sie das Gefühl, Sie wollen unbedingt eine neue Krimiserie anfangen zu schauen, starten beispielsweise ihren Netflix Account am Fernseher und pflanzen sich aufs Sofa und eine gewisse Vorfreude ist schon vorhanden.

Die Serie startet, aber der Funke will ums verrecken nicht rüber springen. Sie sagen sich „ja gut, vielleicht gibt es ja irgend welche Startschwierigkeiten, geben wir doch der Serie noch eine weitere Chance.“.

Dann machen Sie weiter mit Episode 2 und der Funke will immer noch nicht rüber springen. Genau so ist es mit der Krimiserie „King“. Es hat einfach an etwas besonderem gefehlt, dieses gewisse etwas war einfach nicht da.

Dieses „in seinen Bann ziehen“ oder „etwas mystisches“ oder „oh das ist ja spannend inszeniert“ oder „boah geil, war das brutal“, genau dieses besondere Gefühl hat bei dieser Serie gefehlt.

Aus diesem Grund kann und will ich diese Krimiserie „King“ Ihnen gegenüber nicht weiter empfehlen. Aber machen Sie ruhig mal Ihr eigenes Bild daraus, ist Ihre Entscheidung. Das überlasse ich selbstverständlich Ihnen.

Echt sehr schade, das man das Potenzial von dieser Krimiserie nicht ausgenutzt hat.

Rezensionen

Hier habe ich ein paar Ansichten, die genau das aufzeigen, was ich schon im Prinzip geschrieben habe.

User russell sagt, ich zitiere: „Mich können die Personen nicht erreichen. Es mag – zu welch großem Teil! – daran liegen, daß ich verspätet eingestiegen bin und die Frau da schon(!) unbedingt ein Kind wollte.

Wenn schon ein Kind da ist (wie bei „close to home“ und „profiler“) oder eben einfach kommt wie etwa bei „bones“, find ich das okay. Aber das Theater darum, sich unbedingt reproduzieren zu müssen zu glauben, ist mir schon im realen Leben suspekt; in crime serien ist es ein Stopper: paßt nicht, bremst aus, gibt falsche Richtung.“

User Gian-Philip Andreas sagt, ich zitiere: „… Optisch erinnert sie, langbeinig und mit tadelloser Mähne, an Hollywoods Leading Ladies aus dem klassischen Film Noir, allerdings wird die Glaubwürdigkeit ihrer Figur dadurch beeinträchtigt, dass sie in fast jeder Szene gleichzeitig mit Fall, Kollegen und privatem Eisprungschaos jonglieren muss.

Sitzt sie dann plötzlich heulend auf dem Präsidiums-Klo, weiß der Zuschauer nicht so ganz, ob die Frau tatsächlich kurz vorm Burnout steht oder von den Autoren nur ein plakatives Bild für die sensible Seite der harten Frau gesucht wurde. Großes Drama jedenfalls ist „King“ ganz sicher nicht. Eher Routinekost für Krimi-Aficionados, die sowieso alles schauen, was unter Crime einzusortieren ist.“

Die Amy Price-Francis hat zwar für die Verkörperung von Jessica King einen kanadischen Filmpreis erhalten, aber dennoch kann ich diese Serie leider nicht weiter empfehlen, meine Meinung.

Ja sie kann ja durchaus eine gute schauspielerische Performance ablegen, da sagt ja auch keiner was dagegen, aber dennoch eine schlechte Serie bleibt eine schlechte Serie.

Die meisten Schauspieler können nichts dafür, wenn die Drehbuchautoren nicht einen Schritt weiter denken und immer an der gleichen Stelle stehen bleiben. Ich habe Verständnis dafür und zwar zu Gunsten der Schauspieler.

Von mir soll es für heute gewesen sein. Ich hoffe Ihnen hat der heutige Artikel gefallen. Wenn mir was nicht gefällt, dann sage ich das auch klipp und klar und mir hat die Krimiserie „King“ leider nicht gefallen.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und danke das Sie mein Blog besucht haben.

Über ein like oder feedback Ihrerseits würde ich mich sehr freuen. Bis morgen in alter Frische.

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